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about:web #1 – Wie viel Online ist eigentlich zu viel Online?

Na, wirst du ein bisschen paranoid, wenn du nicht weißt, wo dein Handy liegt? Kannst du noch Flugtickets kaufen ohne das Internet? Und wann hast du eigentlich zum letzten mal die AGBs gelesen, bevor du auf akzeptieren geklickt hast? In unserem neuen Podcast about:web taucht Mae von ze.tt mit Unterstützung von Mozilla in die Tiefen des Internets ein.

about:web Mozilla Digitalisierung Podcast

Mit about:web entdecken wir das Internet. Artwork: Mozilla

 

 

Das Smartphone ist mittlerweile zu unserem besten Freund geworden. Es ersetzt uns den Computer, den Fernseher, das Bücherregal, die Straßenkarte und auch die Taschenlampe. Es ist dank Messenger Apps und Co. unfassbar wichtig für unsere ganz alltägliche Kommunikation. Und einkaufen kann man damit auch. Kein Wunder, dass manche Menschen nicht mehr ohne können. An einem normalen Wochentag starren wir Deutschen 150 Minuten auf das kleine Display! Und das ist nur ein Durchschnittswert.

Und auch dir dürfte es schwer fallen, dein Leben ohne das Wunderwerkzeug zu gestalten, denn mittlerweile sind fast alle Lebensbereiche auf digital umgestellt. Glaubst du nicht? Dann kannst du ja mal versuchen, dir ein Flugticket analog zu besorgen, den richtigen Arzt in deiner Stadt zu finden oder dich an einem unbekannten Ort mit jemandem zu verabreden. Na? Merkste was? 

Ja, unsere Bequemlichkeit bringt uns dazu, das Handy permanent zu nutzen und immer bei uns zu haben. Mal ehrlich, ohne Smartphone würden wir sicher einen ganzen Tag brauchen, um die Wege zu erledigen, die nötig sind, um irgendetwas ohne Handy auch nur in Gang zu bringen. Und wer hat schon die Zeit? Ich persönlich besitze nicht mal eine Straßenkarte. Also nutzen wir alle munter die Dienste und Apps, die uns das Internet bietet, weiter. 

Wir können nicht mehr ohne Internet. Aber wer profitiert davon?

Wir können nicht mehr ohne. Und wir wollen nicht mehr ohne. Wir sollten uns aber schon mal gemeinsam fragen, ob das nun schlimm ist oder halb so wild. Denn gerade weil wir mittlerweile so abhängig von den Diensten sind, nutzen wir sie oft ganz blauäugig. Dabei verschließen wir die Augen davor, dass es im Internet nicht nur Akteur*innen gibt, die uns etwas Gutes wollen, sondern eben auch die, die unsere Abhängigkeit vom Digitalen ausnutzen. 

Kurzum: Wir sollten uns schon fragen, wer eigentlich davon profitiert, dass wir immerzu online sind, dass wir so manchen vermeintlich „kostenlosen“ Service ganz selbstverständlich nutzen und dass wir die AGBs nicht lesen, bevor wir auf „akzeptieren“ klicken.

Genau das mache ich in der ersten Podcast-Folge von about:web! Ich spreche mit Anne, der es richtig schwer fällt, ihr Handy auch nur 30 Minuten lang nicht zu berühren. Ich mache den Selbsttest und finde heraus, wieviel meiner Lebenszeit ich tatsächlich am Handy verbringe und ich spreche mit Netzaktivistin und Autorin Katharina Nocun darüber, wie Akteure im Netz unsere Daten abgreifen, was dann mit ihnen passiert und wie eine sicherere Online-Welt aussehen könnte.

Dieser Podcast erzählt Geschichten aus der Wildnis des Internets und geht den Online-Themen auf den Grund, die uns alle betreffen. Ob es sich um Datenschutzverletzungen, Mononopolismus oder Aufmerksamkeitsökonomie handelt. Gemeinsam mit Mozilla gehen wir den Problemen auf den Grund und lassen uns mit ganz verschiedenen Expert*innen auf ein Gespräch zwischen HTML-Codes und Reallife ein. Falls dich das Thema interessiert, dann hör auch mal rein in den preisgekrönten amerikanischen Podcast  „IRL„!