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So leicht kannst du deinen Alltag nachhaltiger gestalten

Klimawandel, soziale Ungleichheit, Plastik im Meer – angesichts der Vielzahl der Probleme, die es derzeit zu lösen gilt, drehen sich viele gleich wieder weg. Was kann ich als Einzelne*r schon tun? Die Antwort: Eine ganze Menge! Unser Leben nachhaltig zu gestalten ist gar nicht so schwer. Beim Festival der Taten könnt ihr mit hunderten Gleichgesinnten kreative nachhaltige Ideen erarbeiten, die ihr in eurem Alltag umsetzen könnt.

Engagement Global 17 Ziele Nachhaltigkeit

Der Natur etwas zurückzugeben, ist nicht schwer. Foto: Engagement Global/Charlotte Wulff

Wir alle kennen die kleinen Dinge, mit denen wir im Alltag Gutes für die Umwelt tun können: Wir fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln, benutzen Recycling-Klopapier und statt des Coffee to gos nehmen wir Kaffee in unserem Thermobecher mit. Doch da muss es noch mehr geben, das wir tun können, oder? Auf jeden Fall! Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zeigen uns, was wir zusammen noch leisten können. Leisten müssen.

Was wir gemeinsam erreichen können

Diese 17 Ziele sind ehrgeizig, aber das müssen sie auch sein, denn es gilt, jetzt zu handeln. Sie umfassen alle drei Bausteine, wenn es um Nachhaltigkeit geht – nämlich Soziales, Umwelt und Wirtschaft. Treibhausgase reduzieren, soziale Gerechtigkeit schaffen und Armut bekämpfen klingt nach großen Aufgaben. Doch jede*r von uns kann seinen*ihren Beitrag leisten und das eigene Leben nachhaltiger gestalten. Hier kommen einige To Dos – oder wie das Projekt #17Ziele sie nennt „Tu Du’s“ – die wir am besten morgen früh schon in unseren Alltag integrieren können.

Wie konsumieren wir?

Ein bewusster Konsum beginnt mit den richtigen Fragen: Brauche ich wirklich noch ein weiteres T-Shirt? Wie wurde es produziert? Gibt es in der Produktionsstätte Arbeitsschutz? Werden Menschen gerecht entlohnt? Sind womöglich sogar Kinder an der Produktion beteiligt gewesen? Nur weil Ausbeutung in einer globalisierten Welt nicht immer direkt vor unserer Haustür passiert, heißt das nicht, dass wir die Augen davor verschließen dürfen. Wenn meine Kleidung irgendwo in Südostasien unter schrecklichen Bedingungen genäht wurde, dann geht mich das was an! Mit ein bisschen Recherche können wir herausfinden, welche Unternehmen wir lieber unterstützen sollten. Darüber hinaus können Siegel und Apps wie „Siegelklarheit“ helfen, Produktionsbedingungen und Rohstoffqualität einzuordnen.

Engagement Global 17 Ziele Nachhaltigkeit
Bei Ziel 12 geht es um nachhaltigen Konsum und nachhaltige Produktion. Foto: Engagement Global/Charlotte Wulff

Wie wir bewusste Entscheidungen treffen

Mit jedem Einkauf triffst du eine Entscheidung. Denn alles, aber auch wirklich alles, was produziert wird, kostet Energie. Und alles, was in der Mülltonne landet, löst sich nicht in Luft auf. Der Müll ist lediglich woanders, muss bestenfalls aufwändig recycelt oder, im schlechtesten Fall, umweltbelastend verbrannt werden. Hier geht es um ein Umdenken: Werde dir bewusst, welchen ökologischen Abdruck ein neues Produkt hinterlässt. Bevor du etwas Neues kaufst, kannst du dich bei deinen Freund*innen und deiner Familie umhören: Hatte dein Kumpel nicht noch ein Bettgestell übrig? Und deine Oma ein altes Kaffee-Service?

Was du wiederum nicht mehr brauchst, musst du nicht gleich wegschmeißen, denn vielleicht freut sich ja jemand in deiner Nachbarschaft oder die nächstgelegene Geflüchtetenunterkunft darüber. Bei Lebensmitteln ist es dasselbe Spiel: Wer kennt es nicht – mal wieder waren wir hungrig einkaufen und haben viel zu viel mitgenommen. Da bleibt auch mal einiges übrig, doch diese Lebensmittel kannst du einfach beim Food-Sharing anbieten oder obdachlosen Menschen spenden. Aus überreifen Bananen kannst du übrigens ein super leckeres Bananenbrot backen!

Viele Bedürfnisse, die wir haben, wurden uns von der Werbung eingeredet. Sie lässt uns glauben, dass uns noch mehr Besitz vervollständigt. Klar, es macht Spaß, den Lieblingsfilm auf einem großen Fernseher zu schauen. Doch brauchen wir neben unserem Laptop wirklich noch ein Tablet? All das sind Energiefresser, die unseren Alltag nicht bereichern. Wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren und immer daran denken, den roten Knopf der Mehrfachsteckdose auszuschalten, haben wir schon einiges getan. Übrigens: Ein Öko-Strom-Anbieter liefert nicht nur helles Licht, sondern auch ein gutes Gefühl, etwas für die Umwelt zu tun.

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In allem, was produziert wird, steckt virtuelles Wasser

Du wirst dich wundern, welche Auswirkungen deine Konsumentscheidungen haben können. Nicht nur, wenn es um Energie geht. Auch die Menge, die an Wasser verbraucht wird, um eine Ware zu produzieren, ist sehr wichtig. Man nennt diese Einheit auch virtuelles Wasser.

Der Wasserverbrauch ist beispielsweise bei der Erzeugung von Lebensmitteln unterschiedlich hoch. Spitzenreiter in Sachen Wasserverschwendung ist das Rindfleisch. Für ein Kilogramm Rindfleisch werden rund 15.500 Liter Wasser benötigt, allein 15.300 Liter davon für das Futter. Für ein Kilo Sojabohnen, die als Futtermittel für die Tiere verwendet werden, benötigt man lediglich 1.800 Liter Wasser. So betrachtet ist es natürlich sinnvoll, wenn wir direkt die Sojabohnen, statt des Fleisches essen.

Vegane Ernährung ist besonders gut fürs Klima

Die Lösung: Eine vegetarische oder sogar vegane Ernährung. Diese ist nicht nur gut für unsere tierischen Freund*innen. Sie senkt unseren Verbrauch an sogenanntem virtuellen Wasser und ist gut fürs Klima. Denn auch die Aufzucht, Haltung und Schlachtung von Tieren sowie die Verarbeitung, Kühlung und Lagerung von Fleisch kostet Energie. Durch eine pflanzliche Ernährung spart jede*r von uns pro Jahr 0,8 Tonnen CO2 ein. (Und da haben wir noch gar nicht über die Erzeugung des Treibhausgases Methan in Rindermägen gesprochen.) Wer den Konsum von Fleisch und tierischen Produkten reduziert, lernt die kulinarische Vielfalt der Pflanzenwelt kennen und entdeckt neue Geschmäcker ohne Verzicht. Wie wäre es als ersten Schritt, nur einmal in der Woche Fleisch zu essen? Oder ein veganes Wochenende einzuführen?

Engagement Global 17 Ziele Nachhaltigkeit
Weitere Ziele sind: Kein Hunger, sauberes Wasser und weniger Ungleichheiten. Foto: Engagement Global/Charlotte Wulff

So kriegen wir die Plastikflut in den Griff

Beim Einkaufen kann man übrigens noch viel mehr „Tu Du’s“ umsetzen. Plastik vermeiden zum Beispiel. Nimm immer eine Stofftasche mit, kaufe möglichst unverpacktes Obst und Gemüse und setze auf Waren, die in Papier oder Glas verpackt sind. Noch besser sind komplett verpackungsfreie Supermärkte. Mit deinen Mitbewohner*innen kannst du auch ein paar Lebensmittel selbst anbauen und dich selbst versorgen. Das verbindet und macht richtig Spaß.

Mikroplastik, das leicht im Grundwasser und irgendwann in den Weltmeeren landet, versteckt sich häufig in Kosmetika, Putzmitteln und sogar Textilien. Sei hier beim Einkaufen achtsam und schau ganz genau, was sich in deinen Produkten verbirgt. Manche Hygieneartikel weisen schon auf der Verpackung mit Bio-Siegel und Plastikfrei-Siegel aus, dass sie auf der richtigen Seite stehen. Darüber hinaus, gibt es mittlerweile auch verschiedene Apps wie Code Check, Zero Waste, Replace Plastic und viele andere, die dir helfen, bewusster und nachhaltiger einzukaufen.

Laut gegen Ungerechtigkeit

Die 17 Ziele thematisieren nicht nur Klimaschutz, saubere Energie, sauberes Wasser und Leben an Land, sondern auch menschenwürdige Arbeit, weniger Ungleichheiten und Geschlechtergleichheit. Eigentlich wissen wir doch, dass nicht nur in Textilfabriken in Bangladesch Menschen ausgebeutet werden, sondern an vielen Orten dieser  Welt – auch hier in Deutschland, wie zum Beispiel in der Pflege, Gastronomie, im Baugewerbe und bei Lieferdiensten. Oft werden Menschen herabgewürdigt aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer sexuellen Identität. Frauen werden fast überall auf der Welt sozial benachteiligt und häufig ihrer Rechte beraubt. Auch in Deutschland gibt es nach wie vor Unterschiede zwischen Männern und Frauen, wie zum Beispiel den sogenannten Pay Gap.

Gemeinsam können wir das ändern. Werde aktiv, hinterfrage Rollenbilder, rege in deinem Umfeld Diskussionen an oder setze dich für die Rechte von anderen ein. Nutze deine Stimme und dein Versammlungsrecht, es gibt tolle Organisationen und Initiativen, die du unterstützen kannst.

Engagement Global 17 Ziele Nachhaltigkeit
Die 17 Ziele können wir alle in unser Leben aufnehmen. Foto: Engagement Global

Werde jetzt aktiv!

Wenn du wirklich etwas gegen den Klimawandel und gegen Armut tun möchtest, wenn du für sauberes Wasser und den uneingeschränkten Zugang zu Bildung bist, wenn du dich gegen Ungleichheiten einsetzen und das Plastik aus den Weltmeeren befördern willst – kurz, wenn es dir wirklich am Herzen liegt, zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung in deinem Alltag beizutragen, dann geht alles einfacher, wenn du dich mit anderen Menschen vernetzt, die ähnlich denken wie du.

In einer Gruppe hat man gleich noch mehr tolle Ideen und man kann sich auch gegenseitig unterstützen und bekräftigen. So plant sich die nächste Petition gleich schneller. Vielleicht hast du ja schon länger den Plan, etwas wirklich Gutes auf die Beine zu stellen, aber du weißt einfach nicht, wo du anfangen sollst. Auch dann ist die Vernetzung mit Gleichgesinnten sinnvoll, denn du kannst ihr Wissen und ihre Erfahrungen anzapfen und wertvolle Kontakte knüpfen.

Wenn du endlich Menschen treffen willst, mit denen du die Welt verändern kannst, dann melde dich hier zum Festival der Taten am 20. und 21. Mai 2019 in Berlin an. Hier kannst du gemeinsam mit Profis Ideen und Aktionen entwickeln, die du dann an deiner Schule, an deiner Uni, im Alltag und im Verein umsetzen kannst!

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Tu Du’s für dich und die Welt! Sei dabei – beim Festival der Taten am 20.-21 Mai in Berlin. Entwickle spannende Ideen und Aktionen zu den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung. Dich erwarten kreative Workshops, inspirierende Vorträge und musikalische Top Acts. Bewirb dich jetzt auf 17Ziele.de