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Was bringt ein Auslandsstudium wirklich?

Ich studiere nicht in Deutschland, Spanien und Italien, sondern in Europa. Wieso der europäische Gedanke im Studium eine Rolle spielt und was für Vorteile ein internationales Studium wirklich hat – der Versuch einer Momentaufnahme.

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Am Ende hast du es wenigstens ausprobiert. Foto: Anastasia Shuraeva / Pexels | CC0

Laurent macht es. Julia macht es. Und fast 145.000 weitere in Deutschland immatrikulierte Student*innen ebenfalls: Einen Teil ihres Studiums absolvieren sie im Ausland und besonders oft innerhalb der Europäischen Union. Wundert uns nicht, denn es gibt viele gute Gründe für ein Auslandssemester oder ein internationales Studium. Einer davon: Europa als gemeinschaftliche Idee nicht nur in der Theorie zu verstehen, sondern auch zu erleben.

Europa sehen, fühlen und entdecken

Klar, Karrierepläne werden meistens mitgedacht, wenn man sich überlegt, was man wo studieren soll. Mit Anfang 20 geht es aber eben auch darum, mehr zu fühlen als theoretisch zu wissen, andere Perspektiven einzunehmen, sich auszuprobieren und offen für all das zu sein, was man noch nicht kennt – und dafür eignet sich ein Auslandsstudium besonders gut: „Die Zeit in diesem Alter kriegen wir nie wieder zurück. Ich wollte im Studium Europa kennenlernen und mir war klar, dass es eben Dinge gibt, die ich nicht im Hörsaal lernen kann“, sagt Julia Vetter. Deswegen hat sie sich für einen Bachelorstudiengang an einer privaten Hochschule entschieden, bei dem sie in drei Jahren an drei unterschiedlichen Studienorten in drei unterschiedlichen Ländern wohnt – und ist mit dieser Entscheidung nicht allein.

Es gibt Dinge, die ich nicht im Hörsaal lernen kann.

Julia Vetter, Absolventin der ESCP Business School

Denn der Anteil an jungen Menschen, die international studieren wollen, steigt. Warum eigentlich? Ohne große Hindernisse einfach in ein anderes Land ziehen zu können – das ist ein riesiges Privileg. Und selten wird es Student*innen so leicht gemacht wie in der Europäischen Union. Außerdem gibt es viele ganz individuelle Motive: „Ich selbst bin ein Produkt der EU, des europäischen Gedankens. Meine Mutter kommt aus Frankreich und mein Vater aus Deutschland. Aufgewachsen bin ich in der Schweiz. Meine beiden Heimatländer kannte ich quasi nur aus den Ferien, aber das alltägliche Leben dort kannte ich nicht. Durch mein Studium kann ich nach Hause kommen“, sagt Laurent Högl-Roy.

Laurent und Julia haben sich bewusst dazu entschieden, im Ausland zu studieren, ihren Bachelor in Management haben sie an der ESCP Business School gemacht. Die ESCP richtet sich ganz klar an Studieninteressierte, die einen internationalen Schwerpunkt im Studium und dann auch im späteren Berufsleben setzen wollen – genau darauf ist das Studienkonzept ausgerichtet: Student*innen wählen aus den Studienorten Berlin, London, Paris, Turin und Madrid drei Städte, in denen sie je ein Jahr lang studieren – und zwar nicht nur den eigentlichen Unistoff, sondern noch ganz viel mehr. Kulturelles Verständnis zum Beispiel. „In meinem Jahrgang hatten wir über 52 verschiedene Nationalitäten. Wir lernen also gleichzeitig auch, mit unterschiedlichen Kulturen umzugehen“, sagt Laurent.

Excuse me? Wie bitte? Qué dijiste?

Dazu ist es wichtig, die jeweilige Sprache zu sprechen. Denn viel zu oft hört man von Student*innen im Auslandssemester, dass man dann doch eher unter sich bliebe – der Grund dafür sind oft Sprachbarrieren. Es macht einfach einen Unterschied, ob ich in Turin nur mit anderen Studierenden aus Deutschland abhänge oder mich mit Einheimischen treffe und beim Aperitivo Italienisch spreche. Dazu kann es hilfreich sein, länger als drei Monate im Land zu bleiben: um Freundschaften zu schließen, die bleiben, um überhaupt erst einmal im neuen Land anzukommen und sich dann fast wie zu Hause zu fühlen.

Was sind die Vorteile eines Auslandsstudiums? Ergebnisse der Forsa-Studie 2019, beauftragt durch die ESCP Business School. Quelle: © ze.tt / Google Gif Manager

Eine neue Sprache zu lernen oder die bestehenden Kenntnisse zu verfestigen sind die bekanntesten Motive für ein Auslandsstudium. Eine repräsentative Studie bestätigt das: Etwa 81 Prozent der Befragten geben an, dass der Vorteil eines solchen Studiums in den verbesserten Fremdsprachenkenntnissen liegt, dicht gefolgt von dem wachsenden Verständnis für andere Kulturen mit 80 Prozent. Auch Julia hat in ihrem Studium gemerkt, dass verschiedene Sichtweisen und demnach auch Herangehensweisen möglich sind: „Wenn bei einer Aufgabe plötzlich 15 verschiedene Lösungswege von verschiedenen Seiten kommen und alle richtig sind, dann lernt man, wie wichtig andere Perspektiven sind.“

Julia Vetter wollte Europa kennenlernen. Foto: © privat

Dass es im Studium nicht ausschließlich um das Studienfach geht, findet auch Laurent gut: „Diese Mischung macht das Programm noch spannender. Klar sind die Hard Skills wichtig. Aber je besser man die Soft Skills versteht, desto besser ist man auf alle zukünftigen Situationen vorbereitet“, sagt er. Studierende des Studienganges Bachelor in Management (BSc) können darüber hinaus auch Kurse belegen, die – zumindest auf den ersten Blick –nichts mit BWL zu tun haben, etwa Psychologie und Soziologie.

„Ich bin flexibel“ – warum das immer wichtiger wird

Apropos Zukunft: Für Arbeitgeber*innen ist ein Auslandsaufenthalt mitunter nicht nur ein Indiz für Sprachkompetenz, sondern auch für Flexibilität und Selbstständigkeit. Laurent ist sich sicher, dass Flexibilität das Stichwort für den Arbeitsmarkt von morgen sein wird: „Für das Unternehmen ins Ausland ziehen, international tätig sein, Homeoffice oder doch Büro: Auf viele Situationen werden wir gelassen reagieren können, weil wir sie schon erlebt haben.“ Wohnungssuche, sich in neuen Lebensumgebungen zurechtfinden und das nicht nur innerhalb Deutschlands, sondern innerhalb Europas – wer das im Studium bereits dreimal gemacht hat, weiß am Ende, worauf man achten muss und auch, worauf man sich einlässt.

Laurent Högl-Roy studiert an der ESCP aus Überzeugung: „Für mich war klar, dass ich an einer Business School studieren will.“ Foto: © privat

Aber ist das nicht furchtbar anstrengend? „Ja, das ist nicht für alle was und kann auch stressig sein“, sagt Julia. Besonders die Wohnungssuche sei eine Herausforderung, aber oft würden Wohnungen an die Studierenden der folgenden Jahrgänge weitergegeben. „Außerdem ist es relativ teuer, an einer privaten Uni zu studieren“, sagt Laurent. „Und man ist nie wirklich lange vor Ort. Man lebt sich ein und dann muss man bald schon wieder weg. Aber es lohnt sich.“ Wichtig sei zum Beispiel bei der Wohnungssuche, früh genug anzufangen, um möglichst viele Optionen zu haben – auch solle man sich nicht davor scheuen, um Hilfe zu fragen. Die Uni und auch Einheimische hätten eigentlich immer eine Antwort, sagt Julia: „Man ist eben nicht die erste Person, die es macht und die Uni ist deswegen eine super Unterstützung. Solange man offen und neugierig ist, wird es immer eine Lösung geben. Mein Tipp: Trust the process. Das ist nicht immer leicht, aber das ist das Leben ja auch nicht.“

Und am Ende überwiegen dann doch die Vorteile. Julia findet, dass sie besonders von den guten Studienbedingungen in ihrem Bachelor profitiert hat: „Ich bin ein Mensch, der persönlichen Kontakt sehr schätzt und ich lerne am besten in kleinen Gruppen mit viel Betreuung.“ Im Vergleich zu den staatlichen Universitäten seien die Klassen kleiner, der Austausch mit Professor*innen direkt und der Studiengang aktiver – das klingt gut. Auch das Studierendenleben im Ausland ist spannend und es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren, sagt Laurent: „Ich selber habe die Chinese Society in London mit gegründet, um Sprach- und Kulturkurse organisieren zu können. In Paris war ich bei Wintergreat, einer Initiative, die Geflüchtete bei der Integration in Frankreich unterstützt.“

Solange man offen und neugierig ist, wird es immer eine Lösung geben.

Julia Vetter, Absolventin der ESCP Business School

Wer die Wahl seiner Studienorte nicht nur aus akademischen Gründen trifft, sondern vor allem auch sozial, lernt Europa kennen – und sich selbst. „Ich habe jetzt ein anderes Bild der Welt und bin bereit, mich für eine bessere Zukunft einzusetzen“, sagt Laurent. Und Julia fasst es so zusammen: „Zusammen sind wir mehr als die Grenzen unserer Länder.“

Wer nicht nur ein Auslandssemester macht, sondern einen internationalen Studiengang wie den Bachelor in Management an der ESCP Business School absolviert, lernt nicht nur Europa kennen, sondern profitiert von einem durchdachten System: Das fängt bei der nötigen Unterstützung bei der Wohnungssuche an und hört bei den guten Studienbedingungen noch lange nicht auf.  Am Ende sind es aber die Menschen, mit denen du gemeinsam studieren wirst – das weiß auch Julia: „Der Bachelor zieht Menschen an, die die Welt sehen möchten und anders denken. Die Wert darauf legen, mehr zu erfahren und zu lernen. Und mit solchen Menschen wollte ich mich umgeben.“