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Wir waren Detektive: Was würden TKKG und Co. wohl heute machen?

Viele von uns hören auch als Erwachsene noch die Hörspiele von früher. Aber warum? Wir erklären, woher unsere Nostalgie kommt. Und stellen einen neuen Hörspielpodcast vor, der das Kassettenkind in uns anspricht und mit verstaubten Klischees aufräumt. 

Hörspiele Wir waren Detektive Podcast
Auch als Erwachsene hören wir noch gern die Hörspiele unserer Jugend. Wieso? Foto: Andrea Piacquadio / Pexels | CC0

TKKG, Fünf Freunde, Die drei ??? – die meisten von uns haben in der Kindheit eine oder mehrere dieser Detektiv*innen-Hörbücher gehört und geliebt. Die Geschichten um Justus, Peter und Bob oder auch Tim, Karl, Klößchen und Gaby, die gemeinsam Verbrecher*innen das Handwerk legen, waren einfach cool und spannend. Die gehörten zu jeder Pyjama-Party dazu, aber auch zu verregneten Nachmittagen und kuschligen Sonntagmorgen im Bett. Da ging es um echte Freundschaften, Zusammenhalt und Teamwork – und um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, auch wenn man noch klein ist und die Erwachsenen einer*m noch nichts zutrauen.

„Wir waren eben Kassettenkinder“

Wenn wir die Hörspiele unserer Kindheit als Erwachsene hören, dann sind es ebendiese Wohlfühlpunkte, die uns noch immer ansprechen. Eine kurze, nicht repräsentative Umfrage unter Freund*innen, die heute noch Fans von Die drei ???, TKKG oder Fünf Freunde sind, ergibt: Wir hören ihnen insbesondere aus Nostalgie so gerne zu. Eine Freundin berichtet mir davon, dass sie, wann auch immer sie Die drei ??? hört, an ein Spiel mit ihrem Bruder denken muss. Denn da die beiden die Texte aller Kassetten auswendig mitsprechen konnten, verkleideten sie sich oft als Justus und Peter und spielten im Hobby-Keller der Eltern die Szenen der Serie nach. Ein anderer Freund – mittlerweile 30 – hört noch heute Fünf Freunde zum Einschlafen. Ein Ritual, das in seinen Kindertagen angefangen hat. Und ich selbst muss beim Hören von TKKG immer an Sonntagmorgen denken. Denn wenn ich im Sommer früh wach war und alle noch schliefen, dann setzte ich mich im Schlafanzug auf meinen Bettvorleger, schüttete meine Lego-Tonne vor mir aus und füllte die Stille mit den bekannten Klängen aus meinem Kassettenrecorder.

„Wir waren eben Kassettenkinder“, sagt eine Freundin und dass sie sich selbst, wenn sie in der U-Bahn oder auf dem Rad Die drei ??? hört, mental in ihr Kinderzimmer zurückversetzt fühlt. Tja, Nostalgie eben. Sie ist der Grund, warum wir Geschichten, die wir auswendig kennen, wieder und wieder anhören. Sie sind uns vertraut und was vertraut ist, gibt Sicherheit.

Detektiv*innen-Geschichten: Wie True Crime, nur ohne Blutbäder

Das hat sicher auch etwas mit der Art der Geschichten zu tun. Denn die kurzen Jugendkrimis der verschiedenen Detektiv*innen-Banden gehen trotz all der Spannung immer gut aus und vermitteln uns das Gefühl, dass es alles immer wieder in Ordnung kommen kann, auch wenn sich die eigenen derzeitigen Zustände noch so verworren und negativ darstellen mögen. Sie lassen uns mit einem guten Gefühl zurück. Das ist etwas, was man von den derzeit beliebten True Crime Podcasts, nicht unbedingt behaupten kann. Diese Geschichten befriedigen vielleicht den Voyeur in uns oder lassen uns mit einem Schauder über die Existenz menschlicher Abgründe tief unter die warme Bettdecke schlüpfen. Die Hörspiele unserer Jugend aber, die hören wir noch heute mit einer ganz anderen Intention. Denn sie sind kurzweilig, lehrreich und sie ersparen unserer Phantasie das Blutbad.

Manche Hörspiele sind leider schlecht gealtert

Wenn wir heute wieder zu diesen alten Hörspielen zurückgehen, gibt es da leider aber ein kleines Problem. Wir sind älter geworden, die Figuren sind aber noch immer so jung wie eh und je. Und sie sind auch gar nicht mal so gut gealtert. Erinnert ihr euch noch an die vielen Folgen von TKKG, in denen Gaby entführt wurde und von den Jungs gerettet werden musste? Oder an die vielen Bösewichte des Hörspiel-Klassikers, die durch ihr Aussehen oder ihre Herkunft als Kriminelle markiert waren? Der Typ hat dunklere Haut, einen osteuropäischen Akzent oder eine dicke Narbe im Gesicht? – Na, das wird dann wohl der Täter sein. Und er war es auch. Jedes Mal.

Heute wissen wir, dass die Welt nicht so schwarz-weiß ist. Wir sind älter geworden, die Gesellschaft hat sich verändert und unsere Sicht auf sie auch. Viele von uns sträuben sich gegen diese Vorurteile und gegen diese Geschlechter-Klischees, die wir als Kinder einfach noch nicht begriffen haben. Und darum tut es manchmal – trotz all der Erinnerungen, die wir an schöne Stunden mit unseren Lieblingscharakteren haben – weh, die Hörspiele heute noch einmal anzuhören.

Manchmal wünschten wir uns, die Figuren seien mit uns gealtert. Dann hätten wir vielleicht erlebt, wie der Hörspiel-Tim einmal einen Karate-Kampf verliert, etwas Demut lernt und ein bisschen weniger überheblich wird. Vielleicht hätte eine emanzipierte Gaby dann den Jungs mal die Stirn geboten oder wäre einfach aus der Detektiv*innen-Clique ausgestiegen und hätte ihre eigene coole Truppe gegründet. Und vielleicht wären alle mit zunehmendem Alter, darauf gekommen, dass man Konflikte nicht einfach mit Karate-Moves lösen sollte.

Was wir brauchen ist ein Hörspiel für Erwachsene

Die schlechten Seiten unserer Hörspiel-Freund*innen von früher können wir nicht leugnen. Vor allem jetzt als Erwachsene nicht. Aber auf die guten Seiten, auf unsere mollig warmen Nostalgiegefühle, wollen wir als Hörspielfans ja auch nicht verzichten. Aus diesem Dilemma könnte uns ein neuer Hörspielpodcast heraushelfen: „Wir waren Detektive“. Er erzählt die Geschichten unserer Kindheitsheld*innen weiter. Und zwar so, wie wir sie heute hören wollen.

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Darum geht’s: Lea, Lilly, Theo und ihr Anführer, der waghalsige Chris, waren früher beste Freund*innen und haben als Detektiv*innen-Quartett einigen Kriminellen das Handwerk gelegt. Nach der Schule haben sie sich allerdings aus den Augen verloren. Zum zehnjährigen Klassentreffen verschlägt es alle zurück in ihre Heimatstadt, doch ausgerechnet Chris fehlt. Lea, Lilly und Theo beginnen, Nachforschungen anzustellen und müssen erfahren, dass ihr alter Freund seit Wochen wie vom Erdboden verschluckt ist. Eine spannende Suche beginnt, bei der die nun nicht mehr ganz so jungen Detektiv*innen auf viele alte Bekannte treffen – auch Menschen, die sie hinter Gitter gebracht haben. Auf der Suche müssen sie erkennen, dass auch sie nicht unfehlbar sind.

Das Schöne an diesem Hörspiel für Erwachsene: Hier lösen Frauen und Männer gleichberechtigt Fälle, hier dürfen sich die Detektiv*innen auch mal blamieren, negative Eigenschaften haben oder hinter der*dem Falschen her sein. Und hier sind auch die vermeintlichen Täter*innen Menschen mit guten und schlechten Seiten, die aus ihren Fehlern lernen und von unseren Detektiv*innen zurecht genervt sein können. So bricht der Hörspielpodcast immer wieder die Erwartungen der Hörer*innen. Denn er spielt selbstironisch mit unseren Hörgewohnheiten und ist dabei wirklich erfrischend und witzig.

Dass die Detektive zudem auch endlich wieder in unserem Alter – also mit uns auf Augenhöhe – sind, ist besonders schön. Und auch, dass sie über ganz zeitgemäße Fallstricke stolpern, die uns so auch gestellt werden könnten. So geht es in Folge 3 etwa um Abzocke im Internet, in Folge 2 um Reichtum durch Kryptowährungen und in Folge 1 um Geldprobleme im Sabattical.

All das war in den 90er Jahren noch ferne, ferne Zukunftsmusik. Umso schöner ist es, dass es jetzt diese zeitgemäße Detektiv*innen-Reihe für all uns Kassetten-Kinder gibt. Hier geht es zur ersten Folge:

 

Wer sich schon immer einmal gefragt hat, was wohl aus den Figuren aus TKKG, Drei ??? und Fünf Freunde geworden wäre, der*die sollte unbedingt den Hörspielpodcast „Wir waren Detektive“ hören. Der Podcast wird produziert von comdirect und die hat in allen Folgen noch wissenswerte Zusatzinformationen zum Thema Finanzen versteckt. So wird der Ausflug in die Welt der Detektiv*innen nicht nur witzig, sondern zudem noch lehrreich. Jetzt reinhören, lachen und lernen auf Podigee, Spotify, Apple Podcasts, AUDIO NOW oder Deezer!