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Sollte Mode nachhaltig oder preiswert sein? Ihr habt es uns erzählt

Die Zeit, in der wir leben, ist gar nicht so düster, wie sie sich aktuell anfühlt. Wetten? Wir haben uns angeschaut, was in puncto Mode und Nachhaltigkeit heute besser ist als noch vor 10 Jahren.  

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Welche Verantwortung trägt die Mode-Industrie? Und welche die Käufer*innen? Foto: Levis

Die globale Pandemie sorgt dafür, dass wichtige Themen in den Hintergrund rücken. Aber nicht mit uns! Deswegen wollen wir unseren Fokus auf ein Thema lenken, das unsere Aufmerksamkeit braucht: Nachhaltigkeit in der Mode.

Och nö, nicht schon wieder so ein Thema, über das man sich eigentlich nur aufregen kann? Wo sind denn nur die guten Nachrichten? Na, die kommen jetzt. Denn auch, wenn in der Fashion-Industrie noch sehr viel in diesem Bereich zu tun ist, gibt es einige Technologien, Verfahren und Ansätze, die die Modewelt nachhaltiger und ökologischer – eben besser – machen. Wir stellen sie vor.

Wie zeitlos sollte eine Jeans sein?

Wenn man sich Gedanken über nachhaltige Mode machen will, dann kommt man um einen Begriff nicht herum: Fast Fashion. Denn in den letzten 15 Jahren hat sich die Produktion von Kleidung verdoppelt. Das liegt vor allem daran, dass immer schneller neue Kollektionen in den Läden hängen. Und damit verkürzt sich natürlich auch der Zeitraum, in dem Kleidungsstücke hip sind und getragen werden. Die Konsequenz? Viele Kleidungsstücke werden schneller aussortiert, bleiben ungetragen im Kleiderschrank oder landen im Müll. Die Stücke, die nicht gekauft werden, werden vernichtet – schließlich brauchen die Modehäuser schnell wieder Platz für die nächste Kollektion.

All das verschwendet unnötig Ressourcen: Es verschlingt Platz im persönlichen Kleiderschrank und in Lagerhäusern, es kostet Geld und belastet die Umwelt. Zum Beispiel dann, wenn zur Fertigung enorm viel Wasser verbraucht wird. All das wissen wir. Warum ändert sich unser Konsumverhalten trotzdem nur langsam?

Jede Kaufentscheidung ein Statement. Will man sich das leisten?

Dabei spielt natürlich der Wille eine große Rolle – aber eben auch der Preis. Nachhaltige Mode ist heute oft noch teurer als Fast Fashion. Häufig sind es eher kleine Labels, die versuchen, den Status Quo zu verändern. Aber es gibt auch international bekannte Marken, denen sehr bewusst ist, dass eine Kaufentscheidung auch immer ein Statement ist: „Jeder Einkauf hat eine ökologische und soziale Dimension. Indem man sich für rücksichtsvoll entworfene und langlebige Produkte entscheidet, trifft man eine nachhaltigere Wahl“, sagt Una Murphy, Senior Innovation Designer bei der Denim-Brand Levi’s®.

Wir haben euch gefragt, was euch bei genau dieser Entscheidung eigentlich wichtiger ist: nachhaltige Produktion und Materialien oder der Preis? Eure Antworten haben gezeigt, dass die Frage auch eine Wahlmöglichkeit voraussetzt – und nicht jeder hat diese Wahl. Zum Beispiel dann, wenn nachhaltige Mode noch häufig vorrangig für schlanke Menschen geschneidert wird. Oder wenn man den Preis für eine fair produzierte Jacke einfach nicht zahlen kann. Aktuell muss man sich nachhaltige Mode noch leisten können. Sie ist damit ein Privileg.

Aber nachhaltige Mode ist nicht immer zwingend teurer. Das beweist beispielsweise die Marke Levi’s®: Für Kleidungsstücke, die statt Baumwolle aus Cottonized Hemp, also Hanf, hergestellt werden, bezahlen Kund*innen genau so viel, wie für eine Levi’s® aus Baumwolle. Für die Hanf-Jeans wird jedoch wesentlich weniger Wasser verbraucht.

Aber wie wird nachhaltige Mode zum Status Quo? Dafür brauchen wir Technologien, die dafür sorgen, dass Materialien und Produktionsprozesse per se ökologischer werden und nicht die Ausnahme, sondern die Regel sind. Denn erst dann kann nachhaltige Kleidung für alle zugänglich werden und bleibt kein Luxus-Produkt. Im Hinblick auf den Klimawandel und endliche Ressourcen können wir uns diesen Luxus, dass nur wenige nachhaltige Kleidung kaufen können, eh nicht mehr lange leisten. Jetzt kommt – endlich – die gute Nachricht: Auch heute schon gibt es Verfahren, die dazu beitragen, dass die Mode-Industrie unseren Planeten weniger belastet. Und eine Auswahl von ihnen wollen wir uns in den kommenden Artikeln näher anschauen. Ein Vorgeschmack:

Wenn die Jeans weniger plantscht

Ein nicht zu unterschätzender Faktor bei der Herstellung von Kleidung, insbesondere von Jeans, ist der Wasserverbrauch: Im Leben einer Jeans stecken im Schnitt 3.800 Liter Wasser. Auch der Anbau von Baumwolle kostet Wasser. Gleichzeitig werden bis 2030 45 Städte weltweit an Wasserknappheit leiden, so Schätzungen. Gibt es Lösungen? Darauf gibt es ganz verschiedene Antworten. Wir schauen sie uns an. Spoiler: Auch Hanf wird Teil der Lösung sein.

Wenn die Jacke aus PET-Flaschen genäht wird

Woraus besteht eigentlich meine Kleidung? Diese Frage wird schon heute neu gedacht: Kleidung kann nicht nur aus nachhaltigen Materialien wie Bio-Baumwolle oder Hanf bestehen, sondern auch aus Materialien, die sonst im Müll landen würden – stop, entsorgte Materialien haben wir doch eigentlich mehr als genug. Können wir da nicht umdenken? Genau das hat zum Beispiel Levi’s® gemacht. Statt sich zu fragen, wovon wir eigentlich zu wenig haben, hat sich die Marke angeschaut, wovon es zu viel gibt – Plastik zum Beispiel. Wie kann die Mode-Industrie davon profitieren? Wie können Materialien, die eigentlich auf der Mülldeponie gelandet wären, neu verwertet werden?

Wenn jedes Ende auch ein Anfang ist

Etwa 85 Prozent der Kleidungsstücke landen im Müll. Dabei kann der ökologische Fußabdruck schon verringert werden, wenn wir unsere Kleidung nur neun Monate länger tragen – und zwar um ganze 30 Prozent. Für viele ist Kleidung Ausdrucks- und Stilmittel, Identifikation und Empowerment-Booster. Deshalb sollte niemand ein Kleidungsstück tragen, das nicht mehr gefällt. Was mache ich also, wenn ich meinen Pulli nicht wegschmeißen, aber auch nicht mehr tragen will?

Muss ich mich zwischen Nachhaltigkeit und Style entscheiden?

Der Klimawandel ist längst da. Er ist kein Zukunftsszenario, das wir als Möglichkeit vor uns herschieben können. Wo ist also der Fortschritt? Was ist heute schon besser? Wie kann eine grünere Produktion gelingen? Wie können Materialien genutzt werden, die weniger Wasser und Pestizide brauchen, um zu wachsen? Und was ist, wenn ich meine Jeans einfach nicht mehr sehen kann? Finden wir es doch gemeinsam heraus.

Es steht nicht alles auf Stillstand. Welche Initiativen, Technologien und Erfindungen die Mode-Industrie schon heute verändern, das schauen wir uns in drei kommenden Artikeln mit verschiedenen Schwerpunkten gemeinsam mit Levi’s® an. Wir wechseln die Perspektive – und beantworten die Frage: Was ist heute schon besser als noch vor zehn Jahren?