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Wie kann man Recht sprechen, wenn etwas zum allerersten Mal passiert?

Smart Pills, OP-Roboter, Alzheimerfrüherkennung durch intelligente Systeme: In den kommenden Jahren wird sich unsere Medizin ganz erheblich wandeln. Das Stichwort lautet E-Health. Schon heute müssen wir uns Gedanken machen, was diese Quantensprünge zukünftig für uns bedeuten. Während Forscher*innen an nie dagewesenen medizinischen Lösungen feilen, entwickeln Jurist*innen neue Leitsätze und Regularien: Was darf mit unseren medizinischen Daten geschehen? Und wer haftet, wenn eine selbstlernende Maschine einen Fehler macht?

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Die künstliche Intelligenz verändert unser Leben. Wie sieht unsere Zukunft aus? Wer setzt sich dafür ein, dass es Regeln gibt? Foto: Pexels

Die digitale Revolution hat Einfluss auf alle unsere Lebensbereiche. Sie verändert, wie wir leben, wie wir lieben, wie wir kommunizieren. Man braucht nur mal das eigene Leben vor zehn Jahren mit dem heutigen Stand zu vergleichen, um eine Ahnung zu haben, in welcher Geschwindigkeit sich die Sachen um uns herum wandeln.

Wer zehn Jahre nach vorn blickt, sieht da längst nicht mehr die Themen, die uns heute in Sachen Digitalisierung beschäftigen. Es wird nicht mehr darum gehen, ob permanente Erreichbarkeit schlecht für unsere Psyche ist oder ob Dating-Apps dazu führen, dass die Menschheit das Lieben verlernt. Nein, schon heute brodeln im Hintergrund noch ganz andere, gewichtige Fragen, die uns in Zukunft immer wieder begegnen werden. Ganz vorn dabei: die Entwicklungen im Bereich künstliche Intelligenz – kurz KI.

Seit Jahren schon beschäftigen sich Forscher*innen damit, Maschinen beizubringen, wie Menschen zu denken. Das heißt menschenähnliche Entscheidungen zu treffen und durch Erfahrungen zu lernen. Intelligente Systeme durchschauen Big Data in Minutenschnelle, künstliche neuronale Netze steigern ihr Wissen teilweise exponenziell.

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In Zukunft dürfen wir damit rechnen, dass uns die KI in allen möglichen Lebensbereichen begegnen wird. Diese neue Entwicklung bringt uns viele Vorteile, allerdings nur, wenn auch neue Denkansätze geschaffen werden.

Schon auf dem heutigen Stand der digitalen Entwicklung müssen alte Denkmuster aufgebrochen und hinterfragt werden. Darf ein Anbieter meine Daten weiterverkaufen, wenn ich sein Produkt kostenlos nutze? Ist Tracking eigentlich legal? Und wer haftet, wenn ein selbstfahrendes Auto in einen Unfall verwickelt wird? – Denkt man noch ein paar Jahre weiter, kommen ganz andere Themen und Fragestellungen dazu: Wie kann die Rechtsprechung der Zukunft aussehen, wenn sich schon heute so manche Algorithmen, die hinter der Künstlichen Intelligenz stehen, verselbstständigen?

The future is now: Warum es so wichtig ist, schon heute an morgen zu denken

Es ist wichtig, dass wir uns nicht von den technischen Neuerungen unser Leben diktieren lassen, sondern dass wir in der rapiden Entwicklung stets die Fäden in der Hand halten. Und das bedeutet: Wir müssen neu denken, neue Regeln formulieren. Wir brauchen Richtlinien und Gesetze, nach denen wir in der digitalen Welt von morgen miteinander leben können. Und wir müssen Antworten auf ganz neue Fragen finden, die in der Vergangenheit noch nicht gestellt werden mussten.

Besonders dringlich sind diese Fragen im Bereich der Medizin, einem Bereich, der uns alle angeht. Hier hat die Digitalisierung schon längst Einzug gehalten, und zwar in Form vieler bahnbrechender Innovationen. Diese reichen von Fitnesstrackern, die die täglich gelaufenen Schritte zählen, über Softwares zur Medikamenteneinstellung und Operationsroboter bis hin zu Patenten für E-Books, die per Pupillentracking Parkinson-Warnsignale bei den Leser*innen feststellen können. 2017 wurde in Italien eine KI vorgestellt, die anhand von Gehirn-Scans Alzheimer zehn Jahre vor Auftreten der ersten Symptome feststellen kann. All diese Entwicklungen werfen neue rechtliche Fragen auf.

„Natürlich ist da Datenschutz ein großes Thema“, erklärt Dr. Roland Wiring, Spezialist für Medizinprodukte- und Pharmarecht bei CMS und berichtet von einem Arzneimittel gegen Schizophrenie, das in den USA mittlerweile in Form von sogenannten Smart Pills vertrieben wird. Smart Pills, das sind Medikamente, die mit einem Chip versehen sind und daher Daten versenden können.

Wenn man die Pille schluckt, wird durch die Säure im Magen ein Impuls gesetzt, den dann ein Pflaster am Arm auf das Smartphone überträgt.“

„Wenn man die Pille schluckt, wird durch die Säure im Magen ein Impuls gesetzt, den dann ein Pflaster am Arm auf das Smartphone überträgt. So können der Patient selbst und seine Therapeuten sehen, ob das Medikament eingenommen wurde.“ Keine schlechte Idee, denn die regelmäßige Einnahme von bestimmten Medikamenten ist für den Therapieerfolg psychisch erkrankter Personen sehr wichtig.

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Juristisch werden allerdings viele Fragen aufgeworfen, erklärt Roland: „Ein Jurist fragt sich: Wie sind die verschiedenen Komponenten miteinander verknüpft? Sind die Daten geschützt? Und die Verträge zwischen dem Anbieter des Chips, dem Pharmaunternehmen und dem Plattformbetreiber haben natürlich auch rechtliche Herausforderungen“.

Künstliche Intelligenz in der Medizin – Diese Entwicklung geht uns alle an

Menschen wie Roland gehen Fragestellungen auf den Grund, die uns alle angehen. Denn die Weiterentwicklungen in Medizin und Pharmazie werden jede*n Einzelne*n von uns irgendwann einmal betreffen. Und dabei wird es dann längst nicht mehr nur um unsere Daten gehen, sondern vielmehr um unsere Sicherheit – insbesondere dann, wenn die Künstliche Intelligenz noch stärker Einzug in den Gesundheitsbereich hält.

Nehmen wir einmal an, ein*e Ärzt*in lässt sich in einer medizinischen Frage von einem Algorithmus beraten, vertraut der Maschine und trifft daraufhin eine falsche Entscheidung. Im schlimmsten Fall kann es dabei um Leben oder Tod des*r Patient*in gehen. Wer haftet in diesem Fall? Die Programmierer*innen der KI? Oder die*der Ärzt*in? Roland erläutert: „Wenn etwas automatisiert geschieht oder wenn eine selbstlernende Maschine einen Fehler macht, wer ist dann verantwortlich? Wahrscheinlich wird man sagen, dass derjenige haften muss, der eine Technologie anwendet. Aber das ist noch in der Schwebe und die Gerichte und dann auch der Gesetzgeber müssen entscheiden, wie sie damit umgehen.“

Wenn eine selbstlernende Maschine einen Fehler macht, wer ist dann verantwortlich?“

Roland beschäftigt sich tagtäglich mit solch komplexen Fragestellungen, die die Digitalisierung für die Medizin und die Pharmaindustrie mit sich bringt. Er vertritt seine Mandant*innen in diesen rechtlich noch oft unerschlossenen Räumen. Gerade diese Pionierarbeit ist es, die den Juristen reizt: „Was mir besonders viel Spaß macht, ist das Ausschauhalten nach neuen Themen, also neue Entwicklungen zu erkennen – ohne Angst vor dem Ungewissen“.

Als Partner bei CMS hat Roland die Initiative E-Health gestartet, um Kolleg*innen zu vernetzen und einen Raum zum Austausch über das Thema zu schaffen. Denn es ist ein Bereich, in dem noch viel zu tun ist und sich stets neue Herausforderungen ergeben. Roland erinnert noch einmal, warum sich die ganze Mühe lohnt: „Bei der Digitalisierung im Gesundheitsbereich geht es am Ende des Tages immer um den Menschen, seine Gesundheit und wie man mit digitalen Mitteln Forschung, Prävention und Therapie verbessert!“ Die KI wird unsere Zukunft maßgeblich bestimmen. Die Frage ist nur, wie.

Wenn wir die Zukunft gestalten wollen, brauchen wir mehr Menschen wie Roland, die bereit sind, neue Wege zu betreten. CMS sucht Courageous Minds – mutige Persönlichkeiten mit eigenständigen Perspektiven und Biografien – um sich gemeinsam den Herausforderungen der Zukunft zu stellen. Hast du den Mut, neue rechtliche Fragen zu erschließen? Mehr Informationen findest du hier.

 

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