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Wir haten, shamen und dissen uns: Doch muss das wirklich sein?

Egal, ob in der Warteschlange an der Supermarktkasse, im Bus oder im Internet: Wir bepöbeln, beleidigen und beschimpfen uns. Die Gründe dafür sind so facettenreich, wie die Menschen selbst.  

DAK haten shamen dissen

Haten, shamen und trollen sind ungesund und deswegen setzt sich die DAK für ein besseres Miteinander ein.

Stress im Job, Ärger zu Hause, Streit mit Freunden oder finanzielle Sorgen sind nur einige Auslöser, die leider oftmals dazu führen, dass angestauter Frust an anderen Personen ausgelassen wird. Und das macht uns krank – uns alle. Trotzdem passiert es ständig und überall. Aber mal ehrlich: Was ist denn los mit uns? Wollen wir das wirklich? Geht es uns gut damit? Als Individuen? Als Gesellschaft? Im Gegenteil: Studien haben gezeigt, dass sich der Frust gar negativ auf unsere Gesundheit auswirkt. Grund genug, sich dagegen zu wehren. Wir verraten, wie das funktionieren kann.

„Hasskommentare betreffen uns alle“

Dass ein beleidigendes und respektloses Verhalten natürlich inakzeptabel ist, weiß der gesunde Menschenverstand. Denn klar ist: Keiner will auf offener Straße, im Internet, bei der Arbeit oder im heimischen Zuhause angepöbelt oder schikaniert werden – nur, weil der Runtermacher gerade schlecht drauf, genervt oder unzufrieden mit seinem Leben ist.

Vor allem im Netz herrscht oft ein rauer Ton, wie eine Fülle von Studien beweist. So hat fast jeder zweite User schon einmal sogenannte Hasskommentare im Internet gelesen und jeder neunte war davon selbst schon einmal betroffen, wie das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom1 beweist.

Vor allem im Netz herrscht oft ein rauer Ton.

Die Mehrheit der Internetnutzer betrachtet der zitierten Umfrage zufolge Hasskommentare als ernstes Problem – 72 Prozent sagten, dass solche Äußerungen zu einer Vergiftung des gesellschaftlichen Klimas beitrügen.

„Hasskommentare sind nicht nur ein Problem der unmittelbar Angegriffen, sondern betreffen uns alle. Internetnutzer, die auf Hasskommentare stoßen, sollten nicht einfach wegschauen, sondern selbst aktiv werden, auch wenn sie nicht im Mittelpunkt des Angriffs stehen.“ erklärt Dr. Bernhard Rohleder, Hauptgeschäftsführer des Digitalverbandes Bitkom.

Erst kürzlich gingen Prominente wie die Sängerin Lena Meyer-Landrut und ihr Kollege Max Giesinger mit dem Thema an die Öffentlichkeit.

Von Unzufriedenheit bis Neid

Die Gründe für das bewusste Abwerten von Mitmenschen können vielfältig, aber auch situationsbedingt sein. So sind unter anderem mangelnde Selbstsicherheit, Antipathie oder Gruppendruck oftmals ursächlich für herablassendes Verhalten.

Egal, ob Mobbing oder andere Formen der Schikane – sie beeinträchtigen unsere Lebensqualität.

Eine aktuelle Studie des Bündnis gegen Cybermobbing e.V.2 zeigt, dass Neid aus Sicht der Opfer der häufigste Grund für Mobbing und Cybermobbing ist. Aus der Perspektive der Täter ist es jedoch der vermeintliche Ärger über die Betroffenen. Dabei sind die Folgen verehrend. Dem Bündnis zufolge seien Depressionen, Persönlichkeitsveränderungen und Probleme mit dem Selbstvertrauen die häufigsten Auswirkungen. Die Attacken lösten aber auch körperliche Beschwerden wie Magen-Darm-Schwierigkeiten oder Schmerzen aus.

Kurzum: Egal, ob Mobbing oder andere Formen der Schikane – sie beeinträchtigen unsere Lebensqualität und zwar in einem überaus großen Maße.

Dem „Haten“ ein Ende setzen – aber wie?

Ganz nach dem Motto: „Gesund sein ist gut, gut sein ist gesünder“, appelliert die Krankenkasse DAK-Gesundheit mithilfe ihrer neuen Initiative gegen Hasskommentare und für einen sozialeren Umgang. Und erklärt: „Wir brauchen ein gesundes Miteinander, um nachhaltig gesund zu sein“.

Das „Problem“ an einem konfliktreichen Umgang seien wir selber – genau wie die Lösung. Wir müssten uns nur entscheiden. Das heißt konkret: Je besser wir zu anderen sind, desto besser ist es für uns selbst. Auch und in jedem Fall gesundheitlich.

Wir können damit beginnen, indem wir den Fokus auf unsere soziale Gesundheit setzen.

Apropos Gesundheit: Die Krankenkasse kümmert sich seit fast 250 Jahren aktiv um Gesundwerden und Gesundbleiben. Doch das Wohlergehen hat nicht nur eine individuelle, sondern auch eine gesellschaftliche Seite – wovon auch wir ein wichtiger Teil sind. Somit haben wir alle die Verantwortung, dass uns unser Zusammenleben nicht krankmacht.

Aus diesem Grund müsse man wieder mehr aufeinander achten und eine gesunde Einstellung zum Miteinander pflegen. „Dafür stehen wir. Und dafür setzen wir uns ein“, erklärt die DAK-Gesundheit.

Respekt, Freundlichkeit, Anstand und Rücksicht für alle 

Tür aufhalten, Blumen mitbringen und sofort ist alles super? „Mit der Initiative für ein gesundes Miteinander können wir natürlich nicht alles verändern. Aber wir können damit beginnen, indem wir den Fokus auf unsere soziale Gesundheit setzen.“

Dabei will die DAK-Gesundheit die Grundwerte Respekt, Freundlichkeit, Anstand und Rücksicht in den Vordergrund stellen – und zwar für alle und jeden, täglich und ein Leben lang.