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Wir haben eure Fragen Jonas Schubert von OK KID gestellt – das sind seine Antworten

Jonas Schubert ist Frontmann der Band OK KID, Texter, Festivalorganisator und noch ganz viel mehr. Wir haben euch gefragt, welche Fragen ihr ihm gerne einmal stellen würdet – die Antworten gab es bei der digitalen ZEIT CAMPUS Pop-Up-WG im Levi’s® Store. Hier sind seine Antworten.

Hallo aus Köln zu Mitbewohnerin Martina in Hamburg und allen Menschen im Livestream. Foto: Max Thesseling

Stellen wir uns vor, du sitzt gemeinsam mit deiner*m Lieblingskünstler*in am WG-Küchentisch. Vor euch stehen kühle Getränke und ihr habt es euch so richtig bequem gemacht. Du freust dich und bist auch ein wenig aufgeregt, denn jetzt kannst du endlich all die Fragen loswerden, die dich beschäftigen und ein Gespräch führen, das über den üblichen Small Talk hinausgeht. Klingt zu schön, um wahr zu sein? Wahrscheinlich hast du Recht. Denn wenn ihr euch noch nicht kennt, dann ist es wohl eher unwahrscheinlich, dass zum Beispiel Jonas Schubert, Sänger der Band OK KID, plötzlich bei dir klingelt und fragt, ob das Bier schon kalt steht.

Okay, Plan B: Was wäre, wenn du so ein Gespräch zumindest als Zuschauer*in belauschen könntest? Quasi direkt daneben sitzend und das Geschehen genau im Blick? Exakt dafür gibt es die ZEIT CAMPUS Pop-Up-WG in Kooperation mit Levi’s®: Für einen Abend zog Jonas Schubert in die fiktive Wohngemeinschaft im Levi’s® Store in Köln ein.

Gemeinsam eine gute Zeit haben, funktioniert auch digital

Klar, der Küchentisch war es dieses Mal nicht. Auch kein Zusammenkommen mit vielen Zuschauer*innen. Jonas hat es sich bei der zweiten Pop-Up-WG am 17. April 2020 stattdessen auf dem Sofa im Levi’s® Store in Köln für ein digitales Gespräch gemütlich gemacht und per Livestream mit Martina über das Künstlersein während einer Pandemie, Zimmerpreise, WG-Mitbewohner und den Höllentrunk gesprochen.

Damit es sich fast so anfühlt, als würdet ihr mit dabeisitzen, haben wir euch gebeten, uns eure Fragen an Jonas Schubert zu schicken. Vier von ihnen wurden direkt im Livestream bereits beantwortet. Ein paar weitere haben wir ihm direkt im Anschluss gestellt:

Jonas, was ist dein Happy Place, also dein Sehnsuchtsort auf dieser Welt?

Jonas: „Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich irgendwann ein kleines Häuschen in Portugal direkt am Meer haben werde. Dann schreibe ich Songs, gehe surfen und ab 16 Uhr gibt‘s Weinschörlchen und Grillkäse.“

Stell dir vor, du musst eine Expedition machen und musst dich zwischen Mond und Marianengraben entscheiden. Welche Expedition nimmst du und warum?

Jonas: „Auf jeden Fall Mond. Im Graben hätte ich Schiss, dass der Druck mich irgendwann zerquetscht. Außerdem ist es wahrscheinlich nur dunkel dort. Auf einmal tauchen so unbekannte Riesenseeungeheuer auf. Da hätte ich keinen Bock drauf.“

Was würdest du jungen Menschen raten, die die Welt ein kleines Stück besser machen wollen, sich aber gegen Rassismus, Diskriminierung und vor allem dessen Anstieg machtlos fühlen und nicht wissen, wie sie dagegen ankämpfen sollen?

Jonas: „Ein gutes Rezept ist immer, bei sich selbst anzufangen und erst mal selber Vorbild für seine eigenen Werte und Haltung zu sein. Dann Gleichgesinnte suchen, sich vernetzen und andere dazu motivieren, ihre Stimme zu erheben. Es kann nicht genügend Stimmen gegen rechts geben.“

Welchen Beruf würdest du ausüben, wenn du kein Musiker geworden wärst? 

Jonas: „Ich glaube, ich wäre im klassischen Angestelltenverhältnis gescheitert. Wahrscheinlich wäre ich jetzt ein ziemlich unmotivierter Lokalredakteur, der Artikel über Karnickelzuchtvereine schreibt und heimlich davon träumt, ein Buch zu schreiben. Das natürlich nie veröffentlicht werden würde. Oder ich wäre Winzer mit eigenem Weingut. Oh, das könnte ich mir tatsächlich irgendwann mal vorstellen.“

Woher kommt die Inspiration zu den Songs?

Jonas: „Inspiration klingt sehr romantisch. Ich habe gemerkt, dass ich einfach bessere Songs schreibe, je mehr Zeit ich investiere und bereit dazu bin, dass etwas Großartiges passieren kann. Das führt dazu, dass ich normalerweise jeden Tag mehrere Stunden an Texten arbeite oder zumindest aktiv Musik höre. Dann kommt auch die Inspiration. Was mir allerdings wichtig ist: der Raum. Wenn ich schreibe, dann brauche ich einen weiten Ausblick aus dem Fenster. Ich schau beim Texten gerne von oben auf Dinge und beobachte sie. Früher hatten wir ein dunkles Kellerloch, um darin Musik zu machen. Die Texte waren definitiv anders.“

Jonas, vielen Dank!

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Für einen Abend oder Nachmittag eine WG gründen und Gespräche mit tollen Künstler*innen führen, die in Erinnerung bleiben: Mit der ZEIT CAMPUS Pop-Up-WG in Kooperation mit Levi’s® wird aus dieser Idee Realität. Was zum ersten Mal mit Rapper Kool Savas im Kölner Levi’s® Store gestartet ist, wurde jetzt im digitalen Livestream mit Jonas Schubert, Frontmann und Sänger der Band OK KID, fortgesetzt. Wer nicht live auf Facebook oder Instagram dabei war, kann sich das Gespräch hier nachträglich anschauen. Ans Ende denken wir zuletzt: Die nächste Pop-Up-WG wird im Herbst 2020 gegründet – und auch dann sammeln wir wieder eure Fragen ein.