#b2908-Demo in Berlin: So reagieren User*innen in den sozialen Medien auf die Szenen vorm Reichstagsgebäude

Knapp 40.000 Menschen haben am Wochenende in Berlin gegen die Corona-Politik demonstriert. Unter ihnen auch viele Rechtsextremist*innen. In den sozialen Medien teilen User*innen ihr Entsetzen.

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"Neverr forget." Foto: picture alliance/Achille Abboud, Screenshots: ShahakShapira und Elhotzo/Twitter

Mehrere Zehntausend Demonstrierende in der Berliner Innenstadt, Impfskeptiker*innen, Corona-Leugner*innen, Menschen, die Verschwörungsnarrative verbreiten und jede Menge Rechtsradikale: Nachdem Gerichte ein Verbot der Corona-Demonstrationen gekippt hatten, kam dort eine eklektische und in Teilen gewaltbereite Allianz zusammen.

Vor der russischen Botschaft nahe dem Brandenburger Tor kam es zu Angriffen von Reichsbürger*innen und Rechtsextremist*innen auf die Polizei, Attila Hildmann wurde dort auch festgenommen. Etwa 300 bis 400 Demonstrierende überwanden am Abend die Absperrgitter am Reichstagsgebäude. Sie gingen die Treppe hoch und bauten sich triumphierend und lautstark vor dem verglasten Besuchereingang auf. Dabei waren auch die von den sogenannten Reichsbürger*innen verwendeten schwarz-weiß-roten Reichsflaggen zu sehen, aber auch andere Fahnen. Anfangs standen nur drei Polizisten der lauten Menge entgegen.

In den sozialen Netzwerken reagierten viele Menschen mit Empörung, Entsetzen und großer Sorge auf die Ereignisse in der Hauptstadt.

Dabei wurde auch immer wieder die geringe Zahl an Einsatzkräften (es waren 3.000) sowie deren Verhalten kritisiert:

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Auch die  schwarz-weiß-roten Flaggen vor dem Reichstag haben viele beschämt und schockiert:

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Auch die Tatsache, dass die Rechtsradikalen in keiner Weise von anderen Demonstrierenden ausgegrenzt wurden, stieß auf Entsetzen:

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Wie wenig diskussionsbereit einige der Demonstrierenden waren, zeigte sich in einer Szene mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn:

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Moderatorin Dunja Halali schrieb dazu: „Unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit spucken sie auf die Würde, die Unversehrtheit des Einzelnen, auf unsere Geschichte und Verfassung.“

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gw/dpa