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Bedrückende Orte und mystische Wesen: Das sind die besten Bilder von National Geographic 2018

Auch in diesem Jahr lieferte der Fotowettbewerb des Wissenschaftsmagazins National Geographic wieder beeindruckende Bilder und emotionale Geschichten.

Der Abgasskandal des Autoherstellers Volkswagen blieb auch in den USA nicht unbemerkt - und lieferte das Material für das Foto des Jahres in der Kategorie "Orte", wie auch den Gesamtgewinn des diesjährigen Fotowettbewerbs. Das Bild zeigt tausende zurückgerufene VW-Autos in der kalifornischen Mojave-Wüste. Foto: Jassen Todorov / © 2018 National Geographic Photo Contest
Der zweite Platz in dieser Kategorie geht an den Sturmjäger Nicholas Moir, dem auf der Jagd nach Tornados das bedrückende Bild eines in Staub gehüllten Ford Thunderbird in der texanischen Kleinstadt Rallas gelang. Foto: Nicholas Moir / © 2018 National Geographic Photo Contest
Um das ganze Ausmaß der Zerstörungen im syrischen Homs einfangen zu können, bat der deutsche Fotograf Christian Werner einen Soldaten eine Ruine im Distrikt Khalidiya hinaufklettern zu dürfen. Geschockt von der gespenstischen Stille, drückte er auf den Auslöser und sicherte sich damit Platz 3. Foto: Christian Werner / © 2018 National Geographic Photo Contest
Seit 37 Jahren arbeitet David Muyokochera in einem Fotostudio in Kenias Hauptstadt Nairobi. Da die Nachfrage nach professionellen Portraitfotos durch die Verbreitung von Smartphones in Kenia aber stetig sinkt, wird er sein Studio bald schließen müssen. Um sich an seine Zeit als Fotograf immer erinnern zu können, schoß Kollegin Mia Collis ein Foto von ihm. Platz 1 in der Kategorie Menschen. Foto: Mia Collis / © 2018 National Geographic Photo Contest
Mitten im australischen Outback gönnt sich die kleine Genie ein erfrischendes Bad in einer gelben Quietscheente. Während eines Familienurlaubes gelang dem stolzen Papa Todd Kennedy dieser Schnappschuss und damit Platz 2. Foto: Todd Kennedy / © 2018 National Geographic Photo Contest
Eine besondere Verbindung zwischen Vater und Kind konnte auch Fotograf Avishek Das beobachten, als er an einem traditionellen Hindu-Ritual während des Charak Puja-Festivals in Kalna, Indien teilnahm. Er wollte den Moment einfangen, der die Verbundenheit und Liebe am intensivsten zeigte. Das gelang – und sicherte ihm damit Platz 3. Foto: Avishek Das / © 2018 National Geographic Photo Contest
“Es ist fast wie ein altes Gemälde” beschreibt Pim Volkers das Foto, das er am Ufer des Mara-Flusses in Tansania schoss. Die unwirklich anmutende Szene zeigt Gnus, die Wasser und Staub aufwirbeln. Platz 1 in der Kategorie “Natur”. Foto: Pim Volkers / © 2018 National Geographic Photo Contest
Für Platz 2 zog es Fotograf Jonas Beyer bis an den Nordpolarkreis. Unweit des grönländischen Qaanaaq, stieß er auf seiner Expedition auf zwei Moschus-Ochsen und fing die Stärke und Schönheit der Tiere ein, die acht Monate im Jahr mit den widrigen Wetterbedingungen der Region zu kämpfen haben. Jonas Beyer / © 2018 National Geographic Photo Contest
Eine unwirklich anmutende Begegnung hatte auch Alison Langevad. Der Fotografin stellten sich in den späten Abendstunden in einem Reservat in Südafrika zwei Nashörner vor die Linse, denen ihre Hörner abgenommen worden waren, um sie für Wilderer uninteressant zu machen. Platz 3. Foto: Alison Langevad / © 2018 National Geographic Photo Contest

Die gespenstische Stille im vom syrischen Bürgerkrieg zerstörten Homs, die innige Verbundenheit zwischen einem Vater und seinem Kind und mystisch anmutende Wesen in den weiten Steppen Afrikas. Auch in diesem Jahr lieferte der Fotowettbewerb des Wissenschaftsmagazins National Geographic wieder beeindruckende Bilder und emotionale Geschichten.

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Aus fast 10.000 Einsendungen kürte die Jury die besten Fotos des Jahres 2018 in den Kategorien Orte, Menschen und Natur. Das Gewinnerbild stammt von Jassen Todorov. Es zeigt tausende Volkswagen in der kalifornischen Mojave-Wüste, die nach dem Abgasskandal zurückgerufen wurden. Der Fotograf will auf die Verantwortung der Menschen, die wir gegenüber unserem Planeten haben, aufmerksam machen.

Platz 1 in der Kategorie Menschen gelang Fotografin Mia Collis, die einen scheidenden Inhaber eines Fotostudios bei seinem letzten Arbeitstag in Kenias Hauptstadt Nairobi zeigt.

Wie ein altes Gemälde wirkt die unwirklich anmutende Szene von Gnus, die das Wasser des Mara-Flusses in Tansania aufwirbeln und dem niederländischen Fotograf Pim Volkers damit den ersten Platz in der Kategorie Natur einbrachte.

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Die beeindruckenden Bilder zeigen wir euch in unserer Galerie.

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