Bürohunde? Wir wollen Bürokatzen!

Eine Fotografin zeigt in ihrer Bilderserie C-AT Work wie Katzen uns den Arbeitsalltag versüßen können.

Für viele klingt das wahrscheinlich nach dem besten Job der Welt: Marianna Zampieri bezeichnet sich selbst als „Catographer“, eine Fotografin, die sich darauf spezialisiert hat, die felinen Freund*innen des Menschen zu fotografieren. Eines ihrer Projekte trägt den Titel C-AT Work und Marianna portraitiert darin Katzen auf Arbeit. Ob im Keramikgeschäft, dem Buchladen, der Bar, dem Blumenladen, dem Kino oder in der Versicherungsagentur: Die Stubentiger aus der Bilderserie scheinen sich an den verschiedenen Arbeitsplätzen sehr wohl zu fühlen.

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Auf ihrer Webseite erklärt Marianna, dass sie eigentlich gar keine professionelle Fotografin sei und die Leidenschaft dafür erst vor Kurzem entdeckt habe. Als sie vor knapp sechs Jahren ihren Kater Arthur adoptierte, suchte sie nach einem Weg, um das Zusammenleben mit ihm zu teilen. Was lag da näher als die Fotografie?

Katzen sind unberechenbar“

Seitdem lichtet Marianna Katzen in den verschiedensten Situationen ab: Auf der Straße, in Wohnungen oder in Geschäften. Auf der Online-Plattform Bored Panda erklärt Marianna, wie sie auf die Idee zur C-AT Work-Reihe gekommen ist: „Als ich viel Zeit damit verbrachte habe, Katzen zu fotografieren, habe ich dabei gemerkt, dass es viele Menschen gibt, die Katzen auf Arbeit haben, deshalb beschloss ich das neue Projekt C-AT Work zu beginnen.“ Daran gefalle ihr besonders, dass sie den Katzen in ziemlich ungewöhnlichen Umgebungen begegne, oftmals sogar an wunderschönen Orten, an denen man sie normalerweise nicht vermute. Sie betont: „Alle meine Bilder entstehen mit großem Respekt vor den Katzen, nichts ist inszeniert oder erzwungen.“

Dabei sei es gar nicht so einfach, die tierischen Modelle zu fotografieren: „Die Katzen sind unberechenbar und das ist der schwierigste Teil des Projekts. Sie machen nunmal nicht das, was du willst, wenn du es willst. Ich kann rein gar nichts erwarten; Ich probiere herum, warte und schaue, was passiert. In meinen Fotos werden Katzen niemals gezwungen im Arm gehalten, alles muss sehr spontan sein und ich erschaffe eine Atmosphäre alltäglicher Intimität.“

Die Fotos veröffentlicht Marianna unter anderem auf Instagram.

 

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