Das hat euch bei Liebeskummer geholfen

Es gibt viele Wege, mit Liebeskummer umzugehen. Das sind die Tipps der ze.tt-Community.

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Eine feste Umarmung unter Freund*innen oder doch lieber Long Island Ice Tea und Exzess? Foto: Hian Oliveira / Unsplash | CC0

Man fragt sich, wie man auch nur einen weiteren Tag ohne diese eine Person überstehen soll, lässt sich einen Pony schneiden und steht plötzlich voll auf Celine Dion – nach einer Trennung herrscht Ausnahmezustand. Wenn man so richtig fies abserviert wird, spielt es keine Rolle mehr, wie alt und weise man ist – jede*r verwandelt sich kurzzeitig in den jungen Werther.

Liebe macht uns süchtig. Darum treten bei Liebeskummer die gleichen Symptome auf wie bei Drogensüchtigen, die einen Entzug erleben. Es werden weniger Glückshormone ausgeschüttet, die Konzentration von Serotonin, Dopamin und Phenylethylamin im Blut sinkt. Gleichzeitig steigt die Ausschüttung von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol.

Wenn unser Herz gebrochen wurde, leiden wir. Können wir etwas dagegen tun? Schreibt es uns anonym: http://bit.ly/34gfs0a

Gepostet von ze.tt am Donnerstag, 12. Dezember 2019

Nachdem man eine Woche durchgeheult, Tinder mehrmals installiert und wieder deinstalliert und einen Gilmore Girls-Rerun gestartet hat, kommt früher oder später der Punkt, an dem man beim Mittagessen innehält und realisiert, dass man den ganzen Tag über noch nicht an diese bestimmte Person gedacht hat. Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg, um mit Liebeskummer umzugehen. Wir haben in der ze.tt-Community gefragt, was euch geholfen hat, über eine Trennung hinweg zu kommen. Hier sind eure anonym eingereichten Antworten:

Die Klassiker

„Ablenkung und Familie und Freunde, die für mich da waren!“

„Laufen gehen und zum Frisör.“

Musik ganz laut aufdrehen

„Der Song Guess Things happen that Way von Johnny Cash.“

Ich liebe das Leben von Vicky Leandros.“

Here we go again

„Zeit und die Person treffen zu können.“

„Wieder mit der Person zusammenkommen.“

Mache gehen sehr konstruktiv mit ihrem Schmerz um …

„Alleine auf Reisen gehen. Stärkt das Selbstbewusstsein, dass man auch alleine ganz gut klar kommt.“

„Bewusst Abschied nehmen, trauern, weinen und dann in die innerliche Distanz gehen. Sich ablenken und Dinge tun, die mir gut getan haben. Dann wurde es besser.“

„Lange, lange Spaziergänge. Zwischen Windkraftanlagen lässt sich aller Schmerz herausschreien – es hört dann niemand und man kann mit sich allein sein. Am Ende hilft aber nur Zeit. Sich selbst Zeit lassen. Seinem Herzen Zeit lassen.“

„Als Teenager hat es mir tatsächlich geholfen, meinen Liebeskummer in Gedichten zu verarbeiten. Ich glaube, dass da jede Form der Kunst einem sehr helfen kann.“

… andere sind eher destruktiv

„Mir hat es geholfen, zu kiffen. So wurde der Schmerz manchmal ein wenig erträglicher.“

„Alkohol und jeden ficken, der nicht bei drei weggelaufen ist.“

Eine neue Liebe

„Zwei bis drei neue Tinderdates.“

„Das Aufpassen auf den Hund von einer guten Freundin.“

Wenn gar nichts mehr hilft

„Mir vorzustellen, dass die Person sowieso irgendwann tot ist.“

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