So surreal kann unsere Erde aussehen

Verschneite Sanddünen und moosüberwachsene Märchenwälder – ein Fotowettbewerb hat die besten Landschaftsfotos 2019 gekürt.

Seit fünf Jahren wählt die Jury des International Landscape Photographer of the Year-Fotowettbewerbs die weltweit besten Naturaufnahmen und zeichnet Fotograf*innen aus. An der diesjährigen Ausschreibung nahmen über 800 Fotograf*innen mit mehr als 3.400 Bildern teil – mehr als in den Jahren zuvor. Manche der Beiträge wirken, als würden sie Landschaften auf fernen Planeten zeigen statt irdische Naturszenen.

Das beste Landschaftsfoto stammt von der Französin Magali Chesnel. Ihre Drohnenaufnahme zeigt den Abbau von Salz im Sommer in Frankreich, das im Winter als Streusalz verwendet wird. Das Bild wirkt mit seinen unterschiedlichen Strukturen und Farben wie ein abstraktes Gemälde. Auch das zweitplatzierte Foto hängt mit Salz zusammen: Es zeigt den pinken Salzwassersee vor den weißen Hügeln der Insel Bonaire, die vor der Küste Venezuelas liegt. Das Foto stammt von Sander Grefte.

Karge Berge, tiefgrüne Wälder

Als bester Landschaftsfotograf wurde der Russe Oleg Ershov ausgezeichnet, dessen Fotos karge Berglandschaften zeigen. Auf dem zweiten Platz landete Yang Guang aus China. Alle vier Bilder zeigen Szenen, in denen Sanddünen, Schnee, Wolken und der weiße Himmel zu surrealen Kompositionen verschwimmen. Den dritten Platz belegte Blake Randall aus Kanada, dessen Fotos das tiefe Grün moosverzierter Wälder zeigen.

Die besten Fotos des Wettbewerbs werden auch dieses Jahr wieder in einem Bildband abgedruckt.

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