Das sind die miesesten Komplimente, die ihr jemals bekommen habt

Beine „zum Traubenstampfen“, ein „Sozialpädagogen-Gesicht“ oder Körpergeruch nach Felgen. Wir haben euch gefragt, wo eure Mitmenschen es zwar lieb gemeint, aber daneben gegriffen haben.

„Ich zu meiner Mutter: ,Der Pulli ist etwas zu kurz. Muss ja immer was über meinen dicken Hintern haben.' Darauf meine Mama: ,Zeig ihn ruhig! Hast ja sonst nichts!'"

„Ich zu meiner Mutter: ,Der Pulli ist etwas zu kurz. Muss ja immer was über meinen dicken Hintern haben.' Darauf meine Mama: ,Zeig ihn ruhig! Hast ja sonst nichts!'" © Unsplash

Eigentlich sind Komplimente etwas Wunderbares. Sie zaubern ein Lächeln auf die Lippen und aktivieren zusätzlich auch noch das Belohnungszentrum im Gehirn. Ehrliche Komplimente macht man, um einer Person etwas Gutes zu tun. Manchmal gehen sie aber auch daneben – bewusst oder unbewusst. Ihr habt uns am Tag der Komplimente von euren Erlebnissen erzählt.

„,Du riechst nach meinen Felgen!‘ Ich trug eine Bodylotion, die nach Erdbeeren roch, genau wie sein Felgenputzmittel.“

„Am Ende der Fahrprüfung, nach einer Standpauke über meine Fahrkünste, der Prüfer zu mir: ,[…] aber trotz allem denke ich, dass man Sie auf die Menschheit loslassen kann.'“

„Schade, dass du kein Kind hast – dein Mann sieht so gut aus und du warst als Kind sicher auch ganz hübsch.“

Deine Zähne sind wie Sterne: so gelb und weit auseinander.“

„Ich über die Ex meines damaligen Freundes: ,Aber sie ist so viel hübscher als ich!‘ Er: ,Ja, aber du hast einen besseren Charakter.‘ Autsch.“

„In meiner Stamm-Bar sagt der Barkeeper nach dem Frisörbesuch: ,Hey, schicke neue Frisur. Die davor sah ja auch einfach grauenhaft aus!‘ – Ich hatte mir nur die Spitzen schneiden lassen.“

„Hey! Wir tragen die gleiche Brille, mir steht sie besser!“

„,Das sind aber schöne Beine. Schön dick, genau richtig zum Traubenstampfen.‘ Großvater meines französischen Austauschschülers in der achten Klasse.“

„Eine Mitschülerin im Abi: ,Weißt du, was ich super an dir finde? Man merkt so richtig, dass es dir scheißegal ist, wie du in der Schule aussiehst.‘ Ich so: ,Okay, äh danke?'“

„,Sie sprechen aber gut Deutsch!‘ Ich: gebürtige Hannoveranerin, studierte Germanistik auf Lehramt. ,Ja, in der Tat, ich bin der deutschen Sprache mächtig.'“

„Ich zu meiner Mutter: ,Der Pulli ist etwas zu kurz. Muss ja immer was über meinen dicken Hintern haben.‘ Darauf meine Mama: ,Zeig ihn ruhig! Hast ja sonst nichts!'“

[Außerdem auf ze.tt: Warum wir alle mehr Komplimente machen sollten]

„Der Freund meiner damals besten Freundin: ,Ich wünschte, sie hätte dein Gehirn und Charakter, aber ihren Körper!'“

‚You are so great with all the creative tasks‘, von meiner ehemaligen Chefin. In meinem Job ging es darum, Daten zu analysieren und gut mit Excel umgehen zu können.“

Ein Kumpel, als ich mir einen Pony hab schneiden lassen: ,Das ist echt die beste Lösung.'“

„‚Du siehst mittlerweile richtig gut aus. Erinnere mich an das letzte Jahr. Da war’s schon etwas zu viel Gewicht.‘ Dummerweise war mein Gewicht damals exakt das gleiche.“

„Meine Patientin meinte letzte Woche zu mir: ,Na, Sie sind aber auch langsam in dem Alter, wo man Faltencreme benutzen sollte.‘ Ich bin 26!“

„Es ist beeindruckend, dass du weiter machst, obwohl du so erfolglos bist. Ich könnte das ja nicht – muss ich ja auch nicht.“

„,Du wirst als alte Frau bestimmt mal total gut aussehen!‘ Das hat mal ein Typ namens Benedikt zu mir gesagt, als ich 15 war.“

„Wenn du ein Gewürz wärest, wärst du Mehl!“

„Du siehst gar nicht aus wie eine Türkin. Eher wie eine Deutsche. Du hast dich integriert wie man sieht. Prima!“

„Du siehst gar nicht so aus als würdest du Maschinenbau studieren.“

„Heute Früh stieg einer in die Bahn, der roch nach Kippe und Energy-Drink. Da musste ich sofort an dich denken.“

,Wie hast du deinen 30sten gefeiert?‘ Zu mir so, Mitte 20.“

„Zu selbst gemachter Nachspeise: ,Naja, für Gekauftes geht’s!'“

„Deine Hautfarbe ist schön, du bist ja nicht so richtig schwarz.“

„Wenn du Schnupfen hast, klingt deine Stimme viel schöner!“

„Du hast ein Sozialpädagogen-Gesicht.“

„Du sahst da oben aus wie eine Diskokugel.“

„Du wirst deinem Vater immer ähnlicher.“