Das waren die besten Momente der Oscars 2019

Zu müde gewesen, um die Oscars 2019 live zu sehen? Kein Problem: Wir haben die wichtigsten Momente und alle Gewinner*innen für euch zusammengestellt.

Olivia Colman, Mahershala Ali und Regina King zeigen ihre Auszeichnungen.

Olivia Colman, Mahershala Ali und Regina King zeigen ihre Auszeichnungen. Foto: Harrison/Getty Images

Am Sonntagabend hieß es wieder „And The Oscar Goes To …“, als im Dolby Theatre in Los Angeles zum 91. Mal die Academy Awards verliehen wurden. Seit 1929 vergibt die US-amerikanische Academy of Motion Picture Arts and Sciences die kleinen goldenen Oscar-Statuen an die besten und herausragendsten Personen und Arbeiten in der Filmbranche. Wir haben die Highlights der Oscar-Preisverleihung 2019 zusammengefasst:

Rockband Queen eröffnet die Show

Der Film Bohemian Rhapsody über das Leben der Musiklegende Freddy Mercury war fünfmal für den Filmpreis nominiert. Passend dazu eröffneten die verbliebenen Queen-Mitglieder und der Sänger Adam Lambert die Academy Awards mit einem Medley der größten Hits der Band.

„Mexiko zahlt nicht für die Mauer!“

Die Oscar-Verleihung kam dieses Jahr ohne eine*n feste*n Moderator*in aus. Der Comedian Kevin Hart, der den Job zunächst machen sollte, sagte ab. Kritik an schwulenfeindlichen Witzen hatten zu dieser Entscheidung geführt. Hart twitterte, er wolle „keine Ablenkung sein in einer Nacht, die von so vielen großartigen, talentierten Künstlern gefeiert werden sollte“. Also führten im Wechsel mehrere Promis durch den Abend. Die Eröffnungsrede der Oscar-Verleihung hielten die drei Schauspielerinnen Amy Poehler, Tina Fey und Maya Rudolph. Sie begrüßten das Publikum mit den Worten: „Wir sind nicht eure Hosts, aber wir stehen hier einfach ein bisschen zu lang, damit alle, die morgen US Today lesen werden, genau das denken.“ Außerdem teilten sie gleich in den ersten Minuten der Show gegen den amtierenden US-Präsidenten Donald Trump aus, indem sie klarstellten: „Mexiko zahlt übrigens nicht für die Mauer.“

Hannah Beachler hält Dankesrede vom Smartphone

Nachdem Musikerin Jennifer Lopez bekannt gab, dass Hannah Beachler und Jay Hart den Oscar für das beste Szenenbild in Black Panther bekommen, war Beachler offenbar nicht wirklich darauf vorbereitet. Kurzerhand zückte sie ihr Smartphone, suchte kurz die darauf abgespeicherte Dankesrede und las sie vom Display ab.

Lady Gaga gibt alles am Klavier – und räumt einen Preis ab

Musikerin und Schauspielerin Lady Gaga gab nicht nur zusammen mit ihrem Filmkollegen Bradley Cooper den Song Shallow aus dem Film A Star Is Born zum Besten. Sie räumte auch noch den Oscar für den besten Song ab. Bei ihrer Dankesrede wurde Gaga emotional, kämpfte mit den Tränen und erklärte: „Es geht nicht darum, wie oft du gefallen bist, abgelehnt wurdest, es geht darum, dass du aufstehst, mutig bist, nicht aufgibst!“

Olivia Colman begeistert mit Dankesrede

Die Schauspielerin Olivia Colman, die in diesem Jahr zum ersten Mal für einen Academy Award nominiert war, gewann in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ für ihre Leistung im Film The Favourite. Mit ihrer lustigen, emotionalen Dankesrede brachte sie den ganzen Saal zum Lachen.

Spike Lee wettert gegen Trump

Der Regisseur Spike Lee gewann mit seinem Team den Oscar für das beste adaptierte Drehbuch für den Film BlacKkKlansman. In seiner Dankesrede erinnerte er daran, dass die nächste Präsidentschaftswahl in den USA vor der Tür steht, und mahnte: „Lasst uns auf der richtigen Seite der Geschichte stehen. Trefft die Entscheidung zwischen Liebe und Hass. Lasst uns das Richtige tun!“

Alle Gewinner*innen im Überblick

  • Bester Film: Green Book – Eine besondere Freundschaft
  • Beste Hauptdarstellerin: Olivia Colman in The Favourite
  • Bester Hauptdarsteller: Rami Malek in Bohemian Rhapsody
  • Beste Nebendarstellerin: Regina King in If Beale Street Could Talk
  • Bester Nebendarsteller: Mahershala Aliin in Green Book – Eine besondere Freundschaft
  • Beste Regie: Alfonso Cuarón in Roma
  • Bester fremdsprachiger Film: Roma
  • Bester Dokumentarfilm: Free Solo
  • Bester Dokumentar-Kurzfilm: Period. End of Sentence.
  • Bester animierter Spielfilm: Spider-Man: A New Universe
  • Bester animierter Kurzfilm: Bao
  • Bester Kurzfilm: Skin
  • Bestes adaptiertes Drehbuch: Charlie Wachtel, David Rabinowitz, Kevin Willmott und Spike Lee für BlacKkKlansman
  • Bestes Originaldrehbuch: Nick Vallelonga, Brian Currie und Peter Farrelly für Green Book – Eine besondere Freundschaft
  • Beste Kamera: Alfonso Cuarón in Roma
  • Bester Song: Shallow in A Star is Born
  • Beste Filmmusik: Ludwig Goransson für Black Panther
  • Bester Schnitt: John Ottman in Bohemian Rhapsody
  • Bestes Make-up und beste Frisuren: Greg Cannom, Kate Biscoe und Patricia Dehaney für Vice – Der zweite Mann
  • Bestes Kostümdesign: Ruth Carter in Black Panther
  • Bestes Szenenbild: Hannah Beachler und Jay Hart für Black Panther
  • Bester Tonschnitt: John Warhurst und Nina Hartstone für Bohemian Rhapsody
  • Bester Ton: Paul Massey, Tim Cavagin und John Casali für Bohemian Rhapsody
  • Beste visuelle Effekte: Paul Lamert, Ian Hunter, Tristan Myles und J.D. Schwalm für First Man – Aufbruch zum Mond