Das würde passieren, wenn Disney-Prinzessinnen zur Psychotherapie gingen

In den Comics der Illustratorin Guadarrama Puente therapiert eine Giraffe strauchelnde Disney-Prinzessinnen.

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Cinderella und Elsa bei der Therapie. Foto: © guadascribbles / Instagram

Wer die Disney-Filme der Kindheit heute aus Erwachsenensicht schaut, dürfte sich an mancher Stelle wundern. Was für ein Frauenbild verkauft uns das auf den Prinzen wartende Schneewittchen da? Und warum sind die meisten Frauenfiguren sowieso erst mit Mann glücklich? Wie überholt einige Filmplots sind, zeigen auf ironische Weise die Cartoons von Illustratorin Guadarrama Puente. Sie hat sich ausgemalt, wegen welcher Problemen die Disney-Prinzessinnen zur Therapie gehen würden.

Ok … Du hast für ein paar Stunden auf einer Party getanzt und jetzt denkst du, er ist die Liebe deines Lebens. Erzähl mir mehr davon.

„Ok … Du hast für ein paar Stunden auf einer Party getanzt und jetzt denkst du, er ist die Liebe deines Lebens. Erzähl mir mehr davon“, sagt Puentes Therapeut*innencharakter Dr. Pink Giraffe etwa zu Cinderella. Ein Verhalten, das im wahren Leben unter Umständen als Übertreibung zu bewerten wäre, wird im Film einfach so hingenommen. Am Ende heiratet Cinderella sogar den Prinzen.

Auch wenn die Cartoons verdeutlichen, wie anders man die Disney-Prinzessinnen betrachten könnte, will Puente keine Erinnerungen zerstören. Neben ihre Instagram-Posts schreibt sie deshalb auch: „Wenn du ein Disney-Fan bist und dich von meiner Arbeit beleidigt fühlst, dann verstehe bitte, dass ich deiner Kinderheitsnostalgie nicht schaden will.“

mz