Die besten Landschaftsfotos 2018: Diese Bilder wirken wie gemalt

Beim fünften Landscape Photographer of the Year Contest wurden die besten Landschaftsfotos 2018 gekürt. Die Bilder zeigen, wie aufregend schön unser Planet ist.

Wurzeln, die sich zu Irrwegen verflechten, Polarlichter, die so smaragdgrün sind, dass der Nachthimmel verschwindet und Wellen, deren Spitzen wie Eisberge in der Luft verharren. Alle, die daran erinnert werden möchten, wie aufregend schön unser Planet doch ist, sollten einen Blick in Richtung Landschaftsfotografie werfen. Der International Landscape Photographer of the Year Contest kürt jährlich die schönsten Landschaftsbilder rund um den Globus. 2018 reichten insgesamt 863 Fotograf*innen knapp 3.000 atemberaubende Bilder ein.

Die Landschaft ist robust und fordert extrem viel, vor allem, wenn es in die Wälder geht.

Doch um Flora und Fauna ins rechte Licht zu rücken, ist nicht nur Talent hinter der Kamera gefragt. Für überzeugende Motive bedarf es auch Hartnäckigkeit, Diversität und Handwerk. Gewonnen haben daher einige Beiträge, bei denen die Fotograf*innen mit ihren Linsen für den richtigen Moment am richtigen Fleck ausgeharrt haben. Viele der Fotos entwickeln einen mystischen Sog und lassen die Betrachter*innen tief in die eingefangenen Naturphänomene eintauchen.

Zu den Gewinner*innen zählte unter anderem der Fotograf Adam Gibbs, dessen Portfolio sich durch eine ganze Bandbreite an unterschiedlichen Perspektiven und Lichtverhältnissen auszeichnet. Ob Sand, Laub oder Schnee – der gebürtige Engländer verwandelt seine Aufnahmen in verwunschene Settings, die teils wie mit dem Pinsel gemalt wirken.

Für Gibbs liegt das Besondere in Orten, die fernab vom Tourismus liegen. Wie Vancouver Island, die größte nordamerikanische Pazifikinsel: „Die Landschaft ist robust und fordert extrem viel, vor allem, wenn es in die Wälder geht. Das liebe ich. Ganz im Gegensatz zu den populären kanadischen Rocky Mountains werden British Columbia und Kanada als Fotoziele, für alle die auf der Suche nach unberührter Wildnis sind, extrem unterschätzt.“