Die Siegesgeste aus „Black Panther“ hat es bis in die Sportwelt geschafft

Nur wenigen Filmen ist es bisher gelungen, ihre Symbolik in den Alltag zu übertragen. Der Wakanda-Gruß kommt jetzt in der Realität an – vor allem bei schwarzen Sportler*innen.

Schauspieler Chadwick Boseman macht den "Wakanda Forever"-Gruß.

Das Original: Schauspieler Chadwick Boseman macht den Wakanda-forever-Gruß. © VALERIE MACON/AFP/Getty Images

Ein guter Film spült dem Studio viel Kohle in die Tasche. Einem überragenden Film gelingt es, sich über seine Laufzeit hinaus im Gedächtnis der Zuschauer*innen zu halten. Marvel darf sich also doppelt über seinen neuen Superheld*innen-Film Black Panther freuen: Der 134-Minüter hat weltweit mehr als eine Milliarde US-Dollar eingespielt – und der Wakanda-forever-Salut, mit dem sich die Bewohner*innen der fiktiven Nation Wakanda grüßen, erlangt gerade bei Schwarzen große Beliebtheit im Alltag. Als Symbol des Sieges.

[Außerdem auf ze.tt: „Black Panther“ ist womöglich der bedeutendste Superheld*innenfilm überhaupt]

Die Tennis-Spielerin Sachia Vickery war eine der ersten, die den Wakanda-forever-Salut nach einem Match der Menge zeigte. Dabei werden die Arme vor der Brust gekreuzt und anschließend nach unten vom Körper weggestreckt. Natürlich mit viel Stolz.

Kurz darauf tauchten weitere kurze Mitschnitte und Fotos von Sportübertragungen auf, in denen auch andere Sportler*innen den Gruß zeigen.

Black Panther gelingt damit etwas Besonderes. Es gibt nur wenige Gesten und Symbole, die es aus Filmen in unseren Alltag geschafft haben. Die Worte „Lebe lang und in Frieden“ und die dazu zwischen Mittel- und Ringfinger gespreizte Hand erlangte über Star Trek hinaus Bekanntheit. Ebenso dürfte die Guy-Fawkes-Maske aus V wie Vendetta als Markenzeichen der Mitglieder von Anonymous allen ein Begriff sein. Und jetzt eben auch Wakanda forever.