Die „Wooligans“ stricken für obdachlose Menschen in Hamburg

Vier Frauen gründeten die Wooligans, die in Hamburg für Obdachlose Kleidung häkeln und stricken. Mittlerweile kommen mehr als 50 Menschen zu den monatlichen Treffen.

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Anne, Johanna, Meike und Sarah bilden das Kernteam der Wooligans (von links). Foto: © Wooligans

Im Oktober 2017 hatten die vier Frauen Sarah, Meike, Johanna und Anne die Idee, für einen guten Zweck zu stricken und zu häkeln. Daraus entstanden sind die „Wooligans – stricken für obdachlose Menschen in Hamburg“. Mittlerweile kommen bis zu 50 Menschen zu ihren monatlichen Treffen in Hamburg-Altona. Mehr als 4.500 Teile haben die Wooligans seitdem gestrickt und gehäkelt. Die fertigen Stücke landen bei diversen Vereinen und Organisationen, die diese an Obdachlose verteilen. Das Ganze könnte in Zukunft noch größere Dimensionen annehmen: „Im Augenblick sind wir vorrangig im Raum Hamburg aktiv, planen aber langfristig bundesweit zu sträkeln“, heißt es auf ihrer Webseite.

Ein weiteres Ziel ist es, dass durch das gemeinsame Stricken ein Netzwerk der Vielfalt entsteht. So wird Diversität bei den Wooligans groß geschrieben: „Es ist uns ein Anliegen, ein gemeinsames Ziel für Menschen jeden Alters, Geschlechts und jeder Herkunft zu schaffen und sie so miteinander zu verbinden“, schreiben sie auf ihrer Webseite.

Die Initiative bietet so einen Weg aus der Einsamkeit an. Jeden dritten Sonntag besteht die Möglichkeit, an einem offenen Strick- und Häckeltreffen der Wooligans teilzunehmen. Die Teilnehmer*innen erhalten Wolle, Nadeln und werden vor dem Herstellungsprozess ihrer flauschigen Werke angeleitet. Der Instagram-Kanal der Wooligans zeigt die bisherigen Strickergebnisse.

Die Wolle erhalten die Wooligans ausschließlich durch Spenden. Diese können jederzeit an die Initiative geschickt werden.

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