Diese Beispiele zeigen, wie anders Männer und Frauen im Job wahrgenommen werden

Wenn Frauen sich im Job beschweren, gelten sie als hysterisch, Männer hingegen als leidenschaftlich? Autorin Sarah Cooper zeigt, dass hinter diesen Fehleinschätzungen ein strukturelles Problem steckt.

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Einfach nur angepisst oder schon hysterisch? Foto: @thecooperreview / Instagram

„Man kann nicht nicht kommunizieren“: Dieses Zitat von Paul Watzlawick zeigt, Kommunikation ist überall. Sie richtig zu beherrschen, ist heutzutage der Top-Skill in Stellenausschreibungen. Kein Wunder – die richtige Kommunikation ist ausschlaggebend für eine gute Zusammenarbeit, Erfolg und ein angenehmes Arbeitsklima.

Es kann mal passieren, dass Sätze anders aufgefasst werden, als sie ursprünglich gemeint waren. Was aber gar nicht geht: Wenn die gleichen Sätze anders wahrgenommen werden, je nachdem, ob sie eine Frau oder eben ein Mann ausspricht. Auf dem Instagram-Kanal feminist finden sich dafür einige Beispiele. Sie stammen von der Autorin Sarah Cooper und aus ihrem Buch How To Be Successful Without Hurting Men’s Feelings.

Für die Beispiele einmal durch die Galerie im Post klicken:

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Ein strukturelles Problem

Ob man es jetzt glauben möchte oder nicht: Dieses strukturelle Problem existiert. Passt das Gesagte nicht in den Kram, müssen Frauen sich anhören, sie seien zickig, bockig oder noch schlimmer: Sie werden gefragt, ob sie ihre Tage haben. Puh.

Wer jetzt sagt, das sei Schwachsinn – eh, ist es nicht. Nur weil man von Problemen (thank god) selbst nicht betroffen ist, heißt es nicht, dass sie nicht existieren. Wie man mit ihnen umgeht? Schritt eins: nicht angegriffen fühlen. Schritt zwei: zuhören und hinschauen. Schritt drei: annehmen. Und last but not least, Schritt vier: lernen und es besser machen.


Dieser Artikel von Nicole Plich für Business Punk ist zuerst dort erschienen.

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