Diese Fotos zeigen, was unsere Kindheitsheld*innen heute machen

François Dourlen postet auf Instagram Bilder, in denen er unsere Kindheitsheld*innen in Alltagssituationen verwickelt.

Erinnert ihr euch noch an die Held*innen eurer Kindheit? Was die wohl heute machen? Der französische Fotograf François Dourlen hat da offenbar seine ganz eigenen Vorstellungen und zaubert ganz unterschiedliche Comic-, Zeichentrick- Spiel- und Filmfiguren in ziemlich lustige Situationen. Alles was der 35-Jährige dafür braucht: ein Smartphone und eine Kamera. Die Ergebnisse seiner Arbeit präsentiert er dann auf Instagram, wo ihm mittlerweile über 166.000 Personen folgen und an seinen verrückten, lustigen und kreativen Fotos teilhaben.

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Und so zeigt François, dass die drei kleinen Kätzchen aus dem Zeichentrickfilm Aristocats leichtsinnig auf Bahnschienen entlanglaufen und dass der Comic-Held Captain America sich mittlerweile mit einem Verkehrsschild vor den Angriffen seiner Gegner*innen schützt. Der Löwen-König in Spe, Simba, arbeitet mittlerweile als Basketball und Marge Simpson trägt Blumen statt Haare auf dem Kopf und arbeitet als Wachfrau in roter Montur. Außerdem hat Spongebob Schwammkopfs bester Freund, Patrick Star, nun endlich seinen eigenen Stern auf dem weltberühmten Walk of Fame, Pinocchio wächst statt einer langen Nase ein Hot Dog im Gesicht und John Travolta ist mittlerweile halb Mensch, halb Felsen.

Das verrückte Internet

Das Ganze fing vor knapp fünf Jahren an und war eigentlich nur ein Spaß unter Freund*innen, erklärt François: „Eigentlich habe ich nur nach einem lustigen Motiv für das Kinderzimmer vom Baby eines Freundes gesucht und dann kam mir die Idee, als ich eine Statur in meinem Wohnort Cherbourg gesehen habe.“ Zu Beginn war der Prozess für ihn noch ziemlich kompliziert, aber man gewöhne sich dran, sagt François: „Mit der linken Hand halte ich das Smartphone, mit der rechten meine Kamera.“ Auf Photoshop verzichtet er weitestgehend, doch manchmal, zum Beispiel wenn die Sonne sich auf dem Display des Smartphones spiegelt, muss nachgebessert werden.

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Die einzelnen Motive sind gar nicht unbedingt François persönliche Kindheitsheld*innen. Er erklärt: „Sie repräsentieren Popkultur. Also die Kultur, mit der ich aufgewachsen bin – und mit der jetzt meine Tochter aufwächst.“ Außerdem verrät er, dass seine Bilder im Dezember auf der Kunstausstellung Art Basel in Miami ausgestellt werden. Er scheint selbst erstaunt von dem Feedback und sagt: „Es ist verrückt, es ist das Internet.“


Weitere Arbeiten von François findet ihr auf Facebook, Twitter und Instagram.