Diese Geschichten zeigen, wie die Arbeit als Lehrer*in wirklich ist

Ein bisschen Unterricht und ganz viel Ferien: Das sind Vorurteile, denen Lehrer*innen oft begegnen. In diesen fünf Geschichten erfährst du, wie es wirklich ist, an einer Schule zu arbeiten.

Schule: Diese Storys zeigen, wie die Arbeit als Lehrer*in wirklich ist

Jeden Tag Schüler*innen zum Lernen motivieren: Der Job als Lehrer*in ist nicht einfach. Foto: Pexels | CC0

Wenige Jobs sind mit so vielen Vorurteilen verbunden, wie die Arbeit als Lehrer*in. „Die haben so viele Ferien!“ oder „Die Lehrer*innen arbeiten doch gar nicht Vollzeit!“ sind nur einige der Kommentare, die in Diskussionen aufkommen. Dabei sieht die Realität für Lehrer*innen alles andere als rosig aus: So steigt die Arbeitslosenzahl unter Lehrer*innen auch in diesem Jahr wieder in den Sommerferien. Anstellungsverhältnisse sind immer öfter prekär. Und auch die Burn-out-Rate ist unter Lehrkräften sehr hoch.

Damit du bei der nächsten Diskussion rund um Bildung und vermeintliche Lehrer*innen-Privilegien mit Informationen auftrumpfen kannst, haben wir unsere besten Geschichten über Pädagog*innen für dich zusammengesucht.

1. Das Referendariat als Horrortrip

Lehramtsanwärter*innen sollen mit Unterstützung ihrer Ausbildungsbeauftragten die Krisensituationen im Referendariat überstehen. Soweit die Theorie. In der Realität sind zukünftige Lehrer*innen aber oft der Willkür ihrer Kolleg*innen ausgesetzt und müssen oft auch unliebsame Arbeiten für diese erledigen, anstatt für ihr Berufsleben zu lernen.

Erfahre hier, wie schwierig die Zeit als Referendar*in oftmals ist

2. Die Schulkolleg*innen werden auch als Lehrer*innen nicht besser

Hat man die Zeit als Referendar*in geschafft, ist man Teil des Lehrer*innen-Kollegiums. Man glaubt: Das sind Verbündete, mit denen man gemeinsam an spannenden Lehrplänen arbeiten und neue Ideen umsetzen kann. Die Realität sieht aber anders aus. Da sind etwa verhinderte Akademiker*innen, die lieber über Foucault statt über den Abiball reden möchten.

Finde heraus, welche anderen Lehrer*innen-Typen in jeder Schule zu finden sind

3. Warum Klassenfahrten nicht nur ein großer Spaß sind

Als Schüler*in fandest du Klassenfahrten toll: eine ganze Woche lang mit deinen besten Freund*innen rumhängen, verrückte Abenteuer erleben und sich vielleicht sogar zum ersten Mal ein bisschen betrinken. Als Lehrer*in erlebst du viele dieser spannenden Erfahrungen aber als potenzielle Gefahrenquellen für deine Schützlinge.

Lies hier, wie Lehrer*innen Klassenfahrten erleben

4. Wie Schüler*innen einen dann doch zum Lachen bringen

Es ist aber nicht alles anstrengend: Wenn Schüler*innen etwa ihre Hausaufgaben vergessen haben und dann Ausreden erfinden, warum sie es nicht geschafft haben, zu Hause noch für die Schule zu arbeiten. Neben dem Klassiker, dass der Hund das Arbeitsblatt gefressen hat, gibt es auch jene, die mit Ehrlichkeit punkten.

Hier sind die besten Ausreden, warum Schüler*innen nicht ihre Hausübungen gemacht haben

5. Humor als letzter Ausweg

Komische Kolleg*innen, viel Stress und prekäre Beschäftigungsverhältnisse: Als Lehrer*in muss man viele Hürden nehmen. Manchmal bleibt da nur noch eines: das Schulleben mit Humor nehmen. Einen Einblick, mit was für absurden, aber auch einfach nur lustigen Situationen man als Lehrer*in bei der Arbeit konfrontiert wird, bieten die Comics des Künstlers Colm Cuffe.

Sieh dir die pointierten Illustrationen des Grundschullehrers an