Diese Illustrationen zeigen, dass Faultiere zu langsam für so ziemlich alles sind

Müssten Faultiere wie Menschen leben, hätten sie es verdammt schwer. Ein Instagram-Account zeigt, dass sie für die meisten Aufgaben viel zu langsam wären.

Einen Apfel schälen, einen Wasserreifen aufblasen, ein Bild malen: Für uns gehört das zu den lapidarsten alltäglichen Erledigungen oder Hobbys. Faultiere würden bei diesen Aufgaben hingegen gänzlich scheitern – das zeigt der japanische Illustrator Keigo. Er stellt Faultiere bei menschlichen Tätigkeiten dar und zeigt dabei, dass man für die meisten ein gewisses Tempo braucht.

Faultiere haben jedoch – von Winterschläfern abgesehen – den langsamsten Stoffwechsel aller Säugetiere. Das macht sie langsam. So langsam, dass die Verdauung eines einzigen Blatts bis zu 30 Tage dauern könne, sagt Becky Cliffe, eine Zoologin und Gründerin der Sloth Conservation Foundation in Costa Rica.

Diese Langsamkeit könnte laut Keigo den Tieren beispielsweise beim Bügeln hinderlich werden: Einer seiner Cartoons zeigt, wie dem Faultier seine Klamotten verkohlen. Beim Malen eines Stilllebens sind die Bananen längst vergammelt und die Blumen verwelkt, bevor das Faultier die Zeichnung auch nur annähernd fertig bekommt. Und die Kerzen auf der Geburtstagstorte sind längst abgebrannt, ehe das Faultiere die Torte überhaupt zum Geburtstagskind bringen kann.

Auf seinem Instagram-Account macht Keigo nicht nur das Faultier zum Protagonisten seiner satirischen Zeichnungen. Er zeigt auch, wie sehr Krokodile mit ihren langen Schnauzen und Giraffen mit ihren langen Hälsen im menschlichen Alltag scheitern würden.

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