Diese Illustrationen zeigen Tiere, die sich mit ihrem Schicksal abgefunden haben

Die Künstlerin Brooke Barker verwandelt traurige und absurde Fakten über Tiere in lustige Illustrationen. Ein Tier fehlt allerdings bisher.

Wusstet ihr, dass Kühe beste Freund*innen haben und traurig werden, wenn diese nicht da sind? Oder dass Schnecken 15.000 Zähne in ihrem Mund haben und wahrscheinlich ziemlich viel Zahnseide bräuchten? Dass Mäuse nicht nur auf ein zweites Frühstück stehen, sondern 15 bis 20 Mal pro Tag essen?

Die US-Autorin Brooke Barker aus Portland hat auf ihrem Instagram-Account sad animal facts zahlreiche solcher traurigen und absurden Tierfakten in Illustrationen verarbeitet. Aus ihren Zeichnungen entstand zunächst ein Kalender, später ein Buch, das auf der New York Times-Bestsellerliste landete. Zu den Fakten, die Barker recherchiert, zeichnet sie noch amüsante Sprüche der Tiere hinzu. „Da die Tiere nicht reden können, kann ich mir die schlimmsten Szenarien ausdenken“, sagt Barker.

Für Barker sind übrigens Elefanten die Tiere, zu denen sich die meisten absurden Fakten finden lassen. So schlafen Dickhäuter nur zwei Stunden pro Nacht oder ergreifen die Flucht, wenn sie Bienen hören. Die meisten Geräusche, die Elefanten machen, können wiederum Menschen nicht hören:

Ein Tier taucht bisher nicht in Brooke Barkers Illustrationen auf: Waschbären. Die seien zwar nicht besonders beliebt, sagt Barker, aber dafür sehr glückliche Tiere. Deshalb sei es schwer, einen traurigen Fakt über Waschbären zu finden. „Sie sind sehr flink und machen das Beste aus dem, was sie haben.“