Diese Kinder werden von ihrem Vater in fantastische Welten montiert

John Wilhelm kreiert zusammen mit seinen Kindern fantastische Fotomontagen – und macht darin Unmögliches möglich.

Kinder haben eine blühende Fantasie. In ihren Köpfen sprießen die verrücktesten, fantastischsten Ideen. Sie haben die wildesten Träume. Ein Leben als Rockstar oder Lokomotivführer*in? Eine lebensgroße Mausefalle, gespickt mit Süßigkeiten? Am Strand unter einer Wellendecke schlafen? Wie ein Biber am Baum nagen? Alles kein Problem. John Wilhelm hat die verrücktesten Ideen mithilfe von Fotomanipulationen umgesetzt – und dabei sind ganz besondere Kindheitsfotos entstanden. Außerdem präsentiert er seine Antwort auf die Frage, warum die Banane krumm ist.

John Wilhelm lebt mit seiner Freundin und seinen drei Töchtern im Schweizer Winterthur. Hauptberuflich arbeitet der 47-Jährige an einer Hochschule als Leiter für Informatikdienste; seine Freizeit nutzt er, um sich seinem großen Hobby, der Fotografie, zu widmen. Er selbst bezeichnet sich sogar als Photoholic.

Vor etwa sieben Jahren wurde das Feuer der Leidenschaft so richtig in mir entfacht.

John entdeckte seine Liebe für die Fotografie schon in der Kindheit, denn sein Vater war ein äußerst versierter Hobbyfotograf und hatte sogar ein eigenes Fotolabor. Er gibt jedoch zu: „Das analoge Zeitalter konnte mich nie so richtig fesseln. Erst mit den ersten Digicams und vor allem mit dem Schritt zu Photoshop und Co. vor etwa sieben Jahren wurde das Feuer der Leidenschaft so richtig in mir entfacht.“ Seitdem fotografiert und bearbeitet er die unterschiedlichsten Motive, denn im Grunde inspiriert ihn alles. „In meinem Kopf ist ein permanenter Hintergrundprozess aktiv, der alle visuellen Reize in eine realisierbare Bildidee umzuwandeln versucht. Manchmal ist das auch etwas anstrengend. Mein elektronisches Notizbuch ist rappelvoll mit Ideen“, erklärt er.

In vielen von Johns Fotoarbeiten spielen seine Töchter Yuna, Mila und Lou die Hauptrolle – und das scheint ihnen zu gefallen: „Tatsächlich mögen sie das wirklich und haben auch Freude an den fertigen Bildern – beziehungsweise kritisieren sie diese und den Papa“, gibt John zu. Die Ergebnisse können sich jedenfalls sehen lassen – schließlich steckt darin auch jede Menge Arbeit. John erklärt, dass die komplexeren Bilder schon mal zehn bis 20 Stunden Arbeit in Anspruch nehmen können.

Mehr von John Wilhelm findet ihr auf seinem Instagram– oder Facebook-Profil und auf seiner Website.