Diese lesbische Szene wurde aus „Jurassic World“ rausgeschnitten

Vergangene Woche lief Jurassic World: Das gefallene Königreich in den Kinos an. Dass einer der Hauptcharaktere lesbisch ist, wurde jedoch rausgeschnitten.

Jurassic World 2: Diese lesbische Szene schaffte es nicht in den Film

Daniella Pineda mit ihrer Kollegin Bryce Dallas Howard im neuen "Jurassic World"-Film. Foto: Universal Pictures

Die Dinos treiben seit letzter Woche zum nun bereits fünften Mal ihr Unwesen: Der neue Film Jurassic World: Das gefallene Königreich erzählt die Geschichte des zerfallenen Dinosaurierparks auf der Isla Nublar weiter und auch diesmal mangelt es nicht an Raptoren, Fleischwunden und jeder Menge Spezialeffekten. Worauf hingegen leider verzichtet wurde: Einer der Hauptcharaktere sollte eigentlich lesbisch sein. Die Szene, in der das klar werden sollte, fiel jedoch dem Schnitt zum Opfer und landete nicht im fertigen Film. Das verriet die Schauspielerin Daniella Pineda der Unterhaltungs-Plattform Yahoo! Entertainment im Interview.

Die 31-Jährige verkörpert im neuen Dino-Abenteuer die Rolle der Tiermedizinerin Dr. Zia Rodriguez, die zusammen mit ihren Kolleg*innen für die Rechte der überlebenden Dinosaurier kämpft. In der Szene, die es nicht in den Film geschafft hat, hätte sie zusammen mit ihrem Schauspielerkollegen Chris Pratt, der den Dino-Experten Owen Grady verkörpert, allein in einem Militärfahrzeug gesessen. Die Schauspielerin verrät: „Ich schau Chris an und sage: ‚Jap. Kantiger Kiefer, schöne Knochenstruktur, groß, muskulös. Ich date keine Männer. Aber wenn ich das tun würde, würde ich dich daten. Es würde mich anekeln, aber ich würd’s tun!'“

Ich würde gerne mehr davon sehen“ – Daniella Pineda

An der Szene gefällt ihr besonders, dass sie gegenüber von Chris Pratt sitzt, den sie selbst als „den heißesten Typen der Welt“ beschreibt, und diesem an den Kopf wirft, dass sie kein Interesse an ihm hätte: „Das war cool, weil es einen kleinen Einblick in meine Rolle gegeben hätte. Aber sie haben es rausgeschnitten“, erklärt sie. Die Idee, einen lesbischen Charakter in den Film zu bringen, kam laut der Schauspielerin ursprünglich vom Regisseur Juan Antonio Bayona und dem Drehbuchautoren Colin Trevorrow. Da die erste Schnittfassung mit einer Länge von zwei Stunden und 40 Minuten aber deutlich zu lang war, ließ man die Szene aus.

Pineda hofft jedoch, dass, sofern es zu einer Fortsetzung kommt, solche Szenen nicht mehr dem Schnitt zum Opfer fallen: „Ich würde gerne mehr davon sehen. Vor allem in solchen riesigen Produktionen.“


Anmerkung: In einer vorherigen Version des Artikels schrieben wir, dass Chris Pratt den Charakter Nick van Owen spielt. Das stimmt nicht. Chris Pratt spielt Owen Grady. Wir haben die Stelle korrigiert.