Diese Macken nerven euch an euren Partner*innen

Wenn die rosarote Brille der Verliebtheit langsam ihre Tönung verliert, sieht man die Macken der*des Angebeteten. Das tut der Liebe keinen Abbruch – aber es nervt.

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"Du nervst" – "Nein, du nervst!" Foto: thiszun / Pexels | CC0

Bei uns war es damals der Kakaobecher. Egal, wie oft ich ihn angefleht und mit Engelszungen auf ihn eingeredet, welche Argumente und Drohungen ich auch rausgeholt habe: Mein Ex-Mann hat ihn grundsätzlich konsequent AUF und nicht IN den Geschirrspüler gestellt. Mit allem anderen ging’s, nur mysteriöserweise nicht mit dem Kakaobecher. Außerdem hat er den Kakao nicht getrunken, sondern mit dem Löffel geschaufelt. Und erst die Art, wie er die Einkaufstüten gepackt hat … Argh!

Keine Frage: Liebe, die über bloße Verliebtheit hinausgeht, ist was Wunderschönes. Und je länger man zusammen ist, desto mehr liebt man das Gesamtpaket, mit allen Dellen, Macken und Rissen. Trotzdem gibt es hie und da Eigenheiten, die einen im Alltag durchaus mal in den Wahnsinn treiben oder sogar zu Streit führen können.

Unordnung, Ungeduld, Unaufmerksamkeit – ich habe mich umgehört und nachgefragt, welche Macken eures*r Partner*in euch bei aller Liebe den letzten Nerv rauben. Das ist dabei herausgekommen.

Eine der gängigsten Macken: Unordentlichkeit

Auf Platz eins der nervigen Macken steht ganz klar Unordnung. Dabei reicht die Bandbreite von hemmungsloser Küchenverwüstung beim Kochen über exzessives Horten unnötiger Dinge bis zu verdächtigen Krümelspuren.

Die Regel sagt: Wer kocht, muss nicht abwaschen. Aber man muss es ja nicht übertreiben, oder?

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Sammelwut tut selten gut. Vor allem nicht der Beziehung.

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Verliebt ins Krümelmonster – klingt ein bisschen cooler, als es ist:

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Unordentlichkeit betrifft übrigens auch Termine:

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Doch auch die gegenteilige Macke kann anstrengend sein – extremer Ordnungswahn nämlich:

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Nervige Eigenschaften und Gewohnheiten

Es gibt allerdings auch fernab von Unordentlichkeit ziemlich spezielle und individuelle Macken, die euch an euren Partner*innen mitunter arg stören.

Wenn feurige Ungeduld auf die Entdeckung der Langsamkeit trifft, zum Beispiel:

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Oder wenn jemand gern ausgedehnt Me Time auf dem Porzellanthron genießt:

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Anstrengend ist auch, wenn jemand die eigenen Bedürfnisse wider besseren Wissens dauernd ignoriert:

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Nicht zu unterschätzen: Das Leiden Christi bei einer Erkältung …

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Vielleicht handelt es sich hierbei um einen Freigeist, der sich schlicht nicht gern einsperren lässt?

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Oft wirkt sich früher oder später auch der Beruf auf die Beziehung aus:

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Die Vielzahl der genannten Macken zeigt bei allem Konfliktpotenzial jedoch vor allem eins: Jeder Mensch ist unterschiedlich und auf seine eigene Weise liebenswert.

Jede*r hat eigene Macken

Ganz, ganz entscheidend ist nämlich die Erkenntnis, dass wir alle nicht ohne Macken sind. Jede*r hat anstrengende Eigenschaften und Gewohnheiten, die unter Umständen für andere nicht immer ganz so leicht zu ertragen sind.

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Und es ist selbstverständlich auch zu bedenken, dass zu jeder Macke auch mindestens eine liebenswerte Eigenschaft gehört:

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In einigen – vermutlich eher seltenen – Fällen jedoch kann das Glück auch vollkommen und mackenlos sein:

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Letztlich geht es in einer Beziehung unter anderem darum, den*die Partner*in so zu akzeptieren, wie er*sie ist – inklusive kleiner Macken.

Das erstreckt sich ausdrücklich nicht auf toxisches oder manipulatives Verhalten. Es ist okay, die Küche mal als Schlachtfeld zu hinterlassen, wenn das Essen lecker war und die Hausarbeit grundsätzlich fair aufgeteilt ist. Es ist hingegen nicht okay, Partner*innen beispielsweise durch emotionale Erpressung zu etwas zu überreden, was sie nicht wollen oder können oder seine*ihre akuten, wichtigen Bedürfnisse komplett zu ignorieren beziehungsweise zu unterdrücken.

„Ich würde immer versuchen, mit dem Partner oder der Partnerin zu reden und klarzumachen, was für mich schwierig ist und bitten, ob er oder sie da auf mich eingehen kann. Manchmal ist man sich der Macke ja gar nicht bewusst“, rät die Beziehungsexpertin Andrea Bräu. „Wenn sich dann nichts ändert, muss ich entweder damit klarkommen – oder ich kann fragen, warum genau er oder sie da nicht über den eigenen Schatten springen kann.“

Denn eine erwachsene, stabile Beziehung funktioniert nur auf Augenhöhe, mit Respekt und Wertschätzung, mit beidseitigen Kompromissen, Kommunikation und genug Raum für beide. Mitsamt aller Macken.