Diese Witze sind so schlecht, dass du unweigerlich losprustest

Kann etwas so dermaßen schlecht sein, dass es am Ende ironischerweise wieder gut ist? Die Antwort ist: eindeutig ja! Die Wortwitze auf dem Instagram-Account PunHub zeigen, wie es geht.

Ich wollte den DJ anrufen, aber er hat aufgelegt. Lustig? Nein? Gut.

Oft braucht man einen Moment, bis einem das Licht des Verstehens aufgeht. Doch ist der Witz erst mal kapiert, verdreht man ob der Abwesenheit von qualitativer Tiefe entweder genervt die Augen. Oder man prustet aus Hilflosigkeit los. So oder so, der Witz bleibt schlecht. Es kommt nur drauf an, was man damit macht.

Diesem Konzept widmet sich der Instagram-Account PunHub (@punhubonline) – und setzt noch eins drauf. Denn er verbindet schlechten Wortwitz mit mindestens genauso schlechten Stockfotos. Und wie in der Mathematik ergibt zweimal Minus am Ende doch wieder etwas Positives. Die Kombination ist in jedem Falle ziemlich lustig.

Was ist knifflig und hat einen Knoten in der Mitte?

Ein Brätsel

Hinter dem wörtlichen Humor steckt ein Mann namens Conor. Er betreibt seit Juli 2019 seinen Instagram-Account, der mittlerweile mehr als 250.000 Fans vergnügt. Der Grafik- und Animationsdesigner war schon länger als Pun-Meister bekannt, nur dass auf der Arbeit niemand wirklich über seine schlechten Wortwitze lachte. Er begann also eher aus Langeweile auf seinem knapp einstündigen Arbeitsweg die ersten Bilder zu kreieren. „Das ist vor allem der Grund, warum mein Stil ziemlich schäbig ist“, sagte Conor in einem Interview mit BoredPanda.

Weil er beruflich oft mit Stockfotos zu tun hat, war im bewusst, wie lächerlich schlecht viele von ihnen seien – und dass sie aus dem Grund perfekt zu seinen schlechten Witzen passen würden. Die meisten der lahmen Dialogkreationen stammen von ihm selbst, einige hat er woanders aufgeschnappt oder gelesen.

Conor betreibt den Instagram- und den dazugehörigen Facebook-Account alleine. „Es ist ziemlich schwer, das mit der Vollzeitarbeit zu jonglieren, aber es macht mir Spaß“, sagt er. Auch die Stockfotos bastelt er meistens selbst. Dafür fügt er oft mehr als fünf Stockfotos zu einem zusammen, damit er Text auch zum Bild passt. „Oft muss ich ein lächelndes Gesicht von woanders mit Photoshop einblenden oder einen Hintergrund oder verschiedene andere Elemente und Szenen hinzufügen.“