20 Jahre arbeitete ein Paar dafür, dass aus dieser kargen Fläche wieder ein Wald wurde

Der brasilianische Fotojournalist Sebastião Ribeiro Salgado und seine Ehefrau Lélia haben im Laufe von mehr als 20 Jahren aus ihrem ehemals gerodeten Heimatort ein riesiges Naturschutzgebiet gemacht. Nun sind viele Tiere zurückgekehrt.

Regenwald Paar pflanzt Wald1

Vorher und nachher: das Naturschutzgebiet des Instituto Terra in Brasilien. Screenshot: Facebook / Unsplash | Instituto Terra / Collage: ze.tt

Als der brasilianische Fotojournalist Sebastião Ribeiro Salgado nach jahrelangen Reisen an den Ort seiner Kindheit zurückkehrte, war er am Boden zerstört. Er hatte ihn als Paradies in Erinnerung, doch nun war so gut wie nichts mehr davon übrig, sagte er der britischen Zeitung The Guardian. Nicht einmal ein Prozent des riesigen Landes sei noch von Bäumen bedeckt gewesen, sie seien alle abgehackt worden. Von Tieren sei es schon lange nicht mehr bewohnt worden.

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– How an entire forest with 2,7 million trees has been restored in 20 years —- When the Brazilian photojournalist Sebastião Salgado returned home after his traumatic assignment of reporting on genocide in Rwanda, the Minas Gerais, his home, which was once a paradise of tropical forests, had turned into a barren land with no trees and no wildlife. He and his wife Lélia founded Instituto Terra as a beacon to awaken environmental awareness of the need to restore and conserve forest land. —- Native species of trees were chosen with the aim of creating a forest of high biomass and diversity. Have returned 293 species of plants, 33 of mammals, 15 of reptiles and 15 of amphibians. —- By December 2012, the Instituto Terra had developed about 700 educational projects and brought in about 65,000 people who work in more than 170 municipalities present in the Valley of the River Doce. It covered the states of Minas Gerais and Espírito Santo, as well as reaching out to states of Rio de Janeiro and Bahia. —- #sebastiaosalgado #institutoterra #aimorésminasgerais #savetherainforest

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Er beschloss, dies zu ändern. 1998 gründeten er und seine Frau Lélia das Instituto Terra – eine Umweltorganisation, die sich für die nachhaltige ökologische Entwicklung des Tals am Fluss Doce einsetzt. Im Laufe von fast 20 Jahren pflanzten sie mit der Organisation mehr als zwei Millionen Bäume und forsteten so Schritt für Schritt die Landfläche, die sich über 7 Quadratkilometer erstreckt, wieder auf.

So verwandelten sie die Trockenlandschaft in ein fruchtbares, privates Naturschutzgebiet. Wie Salgado sagt, sollen dort 293 Baumarten angesiedelt sein. Auch 172 Vogelarten, 33 Arten von Säugetieren und 15 Amphibienarten sollen hier unter anderem wieder zu Hause sein. „Alle Insekten, Vögel und Fische sind zurückgekehrt“, sagte er dem Guardian.

Diese Arbeit sei heute für ihn nicht nur eine Antwort auf den Klimawandel, sagte Salgado dem Guardian, sondern auch eine Quelle der Kreativität. Diese inspiriert offenbar nicht nur ihn, sondern auch viele Besucher*innen des Instituto Terra, wie ihre Eindrücke auf Instagram zeigen: