Du brauchst eine Abwesenheitsnotiz für den Weihnachtsurlaub? Hier sind elf Vorschläge

„👌 reingeguckt, lol“

Hände hoch, Wochenende, äh, Weihnachten! (Eh besser.)

Hände hoch, Wochenende, äh, Weihnachten! (Eh besser.) Foto: CC0 | Unsplash

Hach ja. Weihnachten. Für gefühlt 99 Prozent der Menschen lautet das Motto in dieser Zeit: keine Termine und leicht einen sitzen haben. Aber dann gibt es dieses eine verbohrte Prozent, das es nicht lassen kann, auch zwischen den Jahren noch Arbeits-E-Mails zu verschicken. Das ist vermutlich die Art Mensch, die Salat mit Dressing auf der Seite bestellt. Bislang gibt es allerdings noch keine wissenschaftlichen Studien dazu.

Nun ja. Wie umgehen mit diesem Salattyp-Mensch? Am besten durch eine lehrreiche Abwesenheitsnotiz. Vielleicht mit einer, die die Menschen zum Schmunzeln bringt. Vielleicht besinnt sich der*die eine oder andere darauf, dass nach dem 2. Januar noch genug Zeit zum Arbeiten ist, klappt den Laptop zu und geht in die nächste Kneipe und lernt da den Mann oder die Frau fürs Leben kennen! Soll es alles schon mal gegeben haben. Also vielleicht. Wissen wir jetzt nicht so genau.

Jedenfalls haben wir für euch ein paar Vorschläge für Abwesenheitsnotizen gesammelt, mit denen ihr hoffentlich eben diese Wirkung auslöst. Gern geschehen.

  1. Ich bin über die Weihnachtsfeiertage nicht im Büro. Falls Sie das lesen, sollten Sie sich vom Christkind bessere Arbeitsbedingungen wünschen.
  2. 👌 reingeguckt, lol
  3. Leider bin ich über die Weihnachtsfeiertage nicht zu erreichen. Sollten Sie dringend mit jemandem sprechen wollen, wenden Sie sich bitte an Jürgen Habermas. Seine Nummer steht im Telefonbuch. Er weiß sicherlich Rat.
  4. oje
  5. Ich möchte diese Abwesenheitsnotiz nutzen, um ein paar Menschen zu grüßen. Zuerst einmal ein liebes Hallo an meine Oma Inge, danke für deine genialen Vanillekipferl und dass ich jedes Jahr mit fünf Kilo zu viel starte. Grüße außerdem an meinen Kollegen Johannes. Könnte ich nicht regelmäßig dein Essen aus dem Kühlschrank mopsen, wäre ich vermutlich längst verhungert. Außerdem möchte ich noch Jesus danken. Dafür, dass er es möglich gemacht hat, dass man sich einmal im Jahr ordentlich mit Glühwein zulöten kann.
  6. Wenn Sie diese Mail lesen, bin ich schon besoffen. Und Sie hoffentlich auch.
  7. Falsche Adresse! Briefe an das Christkind werden nicht weitergeleitet.
  8. Ihre E-Mail enthält 20 Zeichen zu viel, als dass unser System sie verarbeiten könnte. Bitte formatieren Sie Ihre Nachricht um und schicken Sie sie erneut.
  9. Gott hat übrigens Twitter. Wenn Ihr Anliegen wichtig ist, wenden Sie sich doch an ihn.
  10. Vielen Dank für deine Mail. Offensichtlich bist du einsam. Wie ich. Daher: Unauffällige Sie (Berlin, 45 Jahre, 165) sucht einfühlsame Schulter zwecks Luxusheirat. Du bist attraktiv, sportlich, gebildet und hast Handschellen und Niveau? Schreib mir noch einmal. Nach den Feiertagen.
  11. Liebe Sabine, vielen Dank für deine E-Mail. Das Vanillekipferl-Rezept, um das du mich gebeten hast, lautet folgendermaßen: 1 Vanilleschote, 100 g gemahlene Mandeln (ohne Haut), 275 g + etwas Mehl, 75 g Zucker, 2 Eigelb (Gr. M) 200 g kalte Butter, Prise Salz, 50 g Puderzucker, 2 Päckchen Bourbon-Vanillezucker. Es passt am besten zu einem gediegenen Vollrausch. Viel Spaß damit. Bussis