Eltern Depressionen erklären: „Meine Mutter hält Depressionen für Charakterschwäche“

„Ach, reiß dich halt zusammen“ – Sätze wie dieser sind kontraproduktiv, aber leider nicht selten. Das sagen zwei Betroffene und eine Expertin dazu, wie du deinen Eltern eine Depression erklären kannst.

Photocase 143015
"Besonders für ältere Menschen ist die Diagnose Depression häufig mit einem Stigma belegt." Foto: © sir_hiss / photocase.de

Madeline war kein glückliches Kind, das wussten ihre Eltern. „Ich habe sowohl in der Schule als auch zu Hause sehr viel geweint, war emotional labil, sensibel und mich haben Kleinigkeiten völlig aus der Fassung gebracht“, erzählt Madeline heute. Was ihre Eltern nicht wussten: Dass Madeline schon in ihrer frühen Jugend an einer Depression erkrankte.

Die heute 28-Jährige selbst hatte jahrelang keine Ahnung, was mit ihr los war: „Meine Traurigkeit konnte ich wahrnehmen, aber ich wusste nicht mit ihr umzugehen oder sie zu deuten“, sagt die Bremerin, die über ihre Depression bloggt. „In diesem Alter ist es nicht leicht, Gefühle einzuordnen. Auch, weil die Symptome einer Depression und die Auswirkungen der Pubertät sehr ähnlich scheinen können.“

Bis Madeline schließlich ahnte, dass es sich um eine psychische Erkrankung handeln könne, vergingen über zehn Jahre: „2015 zog ich die Reißleine und begab mich in Behandlung.“ Das war, wie sie heute sagt, ihre Lebensrettung.

Madeline vertraute sich ihrer Hausärztin an und gestand ihr, dass sie jegliche Lebensfreude verloren hätte und keinen Sinn im Leben mehr sähe. Die Ärztin überwies Madeline in eine psychiatrische Tagesklinik zur teilstationären Behandlung. Damit kam der Moment, in dem Madeline ihren Eltern erklären musste: Ich bin nicht einfach nur traurig, ich habe eine Depression und lasse mir helfen.

Eltern eine Depression erklären – darum ist das so schwer

„Es lief nicht so ab, dass wir uns zusammensetzten und ich ihnen meine Situation schilderte“, erinnert sich Madeline. Ihre Mutter hatte schon ein paar Monate zuvor mitbekommen, dass Madeline ihre Hausarbeiten im Studium nicht mehr schaffte und kaum noch in Vorlesungen ging. „Ich hatte ihr gesagt, dass ich mich nicht konzentrieren konnte, antriebslos war und den Anforderungen des Studiums nicht mehr standhielt.“

Als dann klar war, dass sie zur Behandlung in der Tagesklinik gehen würde, rief Madeline ihre Mutter an: „Ich erzählte ihr, dass meine Ärztin eine Depression bei mir vermutet und mich in eine Klinik schicken möchte. Die Tatsache, dass diese Offenbarung übers Telefon lief und ich die Aussage meiner Ärztin dazu benutzte, um nicht direkt von mir sprechen zu müssen, zeigt deutlich meine Angst vor möglicher Ablehnung“, erzählt Madeline.

Ich konnte mich nicht konzentrieren, war antriebslos und hielt den Anforderungen des Studiums nicht mehr stand.

Madeline, Bloggerin

Woher diese Ängste kommen und warum das Gespräch mit den eigenen Eltern so schwer sein kann, erklärt Professorin Elisabeth Schramm, Sektionsleiterin der Psychotherapieforschung in der Uniklinik Freiburg, die den Familiencoach Depression entwickelt hat: „Wir wissen von unseren Patienten, dass es häufig mit Scham und Schuldgefühlen verbunden ist, den Eltern beizubringen, dass man unter einer psychischen Erkrankung leidet. In Familien wird schnell danach gesucht, wer denn nun am meisten ‚Schuld daran‘ hat, aber darum geht es gar nicht.“

Dahinter verbirgt sich oft ein Gefühl der Hilflosigkeit und Ohnmacht verbunden mit dem Wunsch, etwas tun und die Situation wieder normalisieren zu können. Und Unwissenheit. „Viele Eltern denken, solange man einen guten Grund hat, depressiv zu sein – durch eine Prüfung zu fallen, von Freund oder Freundin verlassen zu werden, den Job zu verlieren – ist es eine normale Reaktion und keine Erkrankung. Aber das trifft nicht zu“, sagt Professorin Schramm. „Wenn man eine Veranlagung zur Depression hat, reicht ein belastender Kontext beziehungsweise Stress, um eine depressive Erkrankung in Gang zu bringen.“

Viele Eltern denken, solange man einen guten Grund hat, depressiv zu sein – durch eine Prüfung zu fallen, von Freund oder Freundin verlassen zu werden, den Job zu verlieren – ist es eine normale Reaktion und keine Erkrankung.

Elisabeth Schramm, Professorin für Psychotherapieforschung

Denn eine Depression ist ein eigenständiges Krankheitsbild. Bei dem Versuch, sie allein einem externen Grund zuzuschreiben, kann der unausgesprochene Wunsch mitschwingen, es möge sich alles von selbst wieder erledigen; mit dem Grund verschwänden früher oder später auch die Symptome. Doch das ist bei einer Depression nicht der Fall. Im Gegenteil: Unbehandelt verschlimmert sich die Erkrankung. Und das kann tödlich enden.

Die Akzeptanz fällt vielen schwer

Vielen Menschen in den Elterngeneration ist das Thema tatsächlich unbekannt. Das ändert sich zwar langsam, aber erst seit ein paar Jahren. „Psychische Erkrankungen haben damals längst nicht so sehr im öffentlichen Diskurs stattgefunden wie heute“, sagt Madeline. „Ich erkannte zwar, dass mit mir etwas nicht stimmte, aber ich konnte das nicht als Depression deuten.“

Das kennt auch Professorin Schramm: „Selbst für die Betroffenen ist es manchmal schwierig, zu erkennen, was noch ein normales Tief ist und ab wann es eine depressive Erkrankung ist.“ Eltern gehe es nicht anders: „Fast jeder dritte Angehörige gab bei einer Umfrage der Deutschen Depressionshilfe an, schlecht über Depressionen informiert zu sein. Von außen ist es manchmal schwer zu erkennen.“ Darum sind Informationen über und ein Bewusstsein für die Depression als Erkrankung und die damit einhergehenden Symptome so entscheidend.

Weil jedoch viele Eltern die Depression als Krankheitsbild nicht kennen oder nicht verstehen, nehmen sie sie nicht ernst. Und weil psychische Erkrankungen nicht selten als Schwäche abgetan werden, werden sie häufig als persönliches Versagen eingestuft. Beides ist Nonsens, kommt jedoch als Reaktion gar nicht so selten vor.

„Für depressiv erkrankte Menschen und ihre Angehörigen ist es oft sehr schwer, Depression als Erkrankung zu akzeptieren“, erläutert Elisabeth Schramm. „Besonders für ältere Menschen oder Eltern ist die Diagnose häufig mit einem Stigma belegt, zum Beispiel ‚mein Sohn ist doch nicht verrückt, er soll sich mal zusammenreißen – so, wie wir das früher ja auch mussten.'“

Besonders für ältere Menschen oder Eltern ist die Diagnose Depression häufig mit einem Stigma belegt.

Elisabeth Schramm, Professorin für Psychotherapieforschung

„Meine Mutter hält Depressionen für Charakterschwäche“

Genau diese Erfahrung hat auch Yvonne aus dem belgischen Hergenrath mit ihren Eltern gemacht: „Ich kann mich gar nicht mehr genau an ihre Reaktion erinnern oder wann ich ihnen von meiner Depression erzählt habe, das geschah nach und nach“, sagt die heute 42-Jährige, die ebenfalls auf ihrem Blog über ihre Depression schreibt. Auch Yvonne ist wie Madeline im Jugendalter an einer Depression erkrankt, rang mit Schlafstörungen, Appetitlosigkeit, Antriebsschwäche, Sinnlosigkeitsgefühlen und Suizidgedanken. Auch in ihrer Familie erkannte niemand die Erkrankung, einschließlich Yvonne selbst. „Ich hielt meine Symptome für Charakterschwäche und holte mir keine Hilfe. Erst mit 33 Jahren erhielt ich die Diagnose Depression“, sagt sie.

Ich hielt meine Symptome für Charakterschwäche und holte mir keine Hilfe.

Yvonne, Bloggerin

Ein kontinuierlicher, mühsamer Weg der Heilung begann; Yvonne war nach der Diagnose erst mal lange krankgeschrieben. „Irgendwann musste ich meinen Eltern erklären, warum. Ich glaube, ich habe erst von Burn-out gesprochen“, sagt sie heute. Yvonnes Eltern reagierten ungläubig: „Zumindest meine Mutter, mein Vater reagierte überhaupt nicht. Er spricht nicht über solche Dinge. Dabei liegt die Depression in seiner Familie, wodurch auch ich die Veranlagung habe.“

Ihre Mutter rede zwar eher über derartige Themen, sagt Yvonne, doch sie habe einen speziellen Umgang damit: „Meine Mutter ist sehr religiös, katholisch. Sie hält Depressionen für eine Charakterschwäche, sie hält auch nichts von Psychologen und Therapeuten und ist stolz darauf, nie einen aufgesucht zu haben. Sie ist davon überzeugt, dass sie ihre Themen durch Gebete bearbeitet hat“, erzählt Yvonne.

Mein Vater reagierte überhaupt nicht. Er spricht nicht über solche Dinge. Dabei liegt die Depression in seiner Familie.

Yvonne, Bloggerin

Beide Eltern sind Kriegs- beziehungsweise Nachkriegskinder und hatten eine traumatische Kindheit, die sie nicht aufgearbeitet haben. „In ihren Familien wurde nicht über Probleme gesprochen“, so Yvonne. Relativ typisch für viele Menschen, die in der Nachkriegszeit in Deutschland aufgewachsen sind.

Doch Yvonne hätte damals von ihren Eltern mehr Offenheit und Verständnis gebraucht: „Sie gaben mir immer das Gefühl, ich wäre selbst schuld an meinem Zustand. Das hat mich viele Therapiestunden gekostet“, sagt sie. Und hat auch einen Erklärungsansatz für die elterliche Reaktion: „Ich glaube, durch meine Depression fühlten sie sich in ihren eigenen Themen berührt. Hätten wir gemeinsam eine Familienaufstellung gemacht, wären für sie Welten zusammengebrochen.“

Meine Eltern gaben mir immer das Gefühl, ich wäre selbst schuld an meinem Zustand. Das hat mich viele Therapiestunden gekostet.

Yvonne, Bloggerin

Zwischenzeitlich musste Yvonne sogar den Kontakt zu ihren Eltern abbrechen: „Nur so konnte ich mich ganz meiner Heilung widmen. Das ist ungefähr so, wie wenn man entgiften möchte und trotzdem weiterhin Gift zu sich nimmt. Das funktioniert nicht. Auch, wenn es hart war“, erzählt sie rückblickend.

Mittlerweile besteht nach vier Jahren Funkstille wieder Kontakt, allerdings in Maßen und mit Umsicht. „Meine Eltern verstehen zwar immer noch nicht, was das mit der Depression soll und wieso ich zur Psychologin gehe, aber sie respektieren es“, sagt Yvonne. „Ich habe inzwischen genügend emotionalen Abstand gewonnen. Und ich kann inzwischen besser Grenzen setzen.“

Auch Yvonne respektiert ihrerseits die Grenzen ihrer Eltern: „Ich musste für mich erkennen, dass ich nicht das Recht habe, jemanden zur Trauma-Aufarbeitung zu zwingen, Schutzmechanismen haben ja schließlich ihren Sinn. Aber ich kann die Verantwortung für mich selbst übernehmen und meine Themen alleine aufarbeiten.“

Depressionen sind kein Stimmungstief

Madelines Eltern reagierten offener auf die Erklärung ihrer Tochter zu ihrer Erkrankung. „Sie hielten es für eine gute Idee, in diese Klinik zu gehen“, sagt Madeline. Mit dieser Reaktion ihrer Eltern ging es ihr gut. „Schlimm wäre gewesen, wenn sie versucht hätten, mir meine Gefühle aus- oder sie kleinzureden“, sagt Madeline. „Aber sie haben verstanden, dass eine Depression nichts mit den lebenszugehörigen Stimmungstiefs zu tun hat, die wir alle kennen.“

Darüber ist Madeline bis heute sehr froh: „Ich weiß nicht, ob ich sonst genügend Kraft gehabt hätte, meinen Weg zu gehen.“

Vollkommen konfliktfrei lief es allerdings auch in ihrer Familie nicht ab: „In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Situationen, die schwierig und auch von Auseinandersetzungen geprägt waren“, erzählt Madeline. „Aber je mehr ich während meiner Therapien über mich und die Krankheit gelernt habe, desto selbstbewusster wurde ich auch in meinem Alltag.“ Momentan ist das Verhältnis zu ihren Eltern gut – und Madeline froh darüber.

Außerdem auf ze.tt: Klassenbeste und Leistungsdruck: Wie Trovi seit der Schulzeit gegen Depressionen kämpft

So kannst du deinen Eltern eine Depression erklären

Wer vor der Aufgabe steht, Eltern eine Depression erklären zu wollen, kann und sollte sich gut darauf vorbereiten. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Der erste Schritt ist Information. Denn nur, wer einigermaßen versteht, was die Erkrankung bedeutet und dass es sich bei einer Depression eben weder um eine Charakterschwäche noch um einen Anflug vorübergehender Melancholie handelt, hat die Option auf eine angemessene Reaktion. „Man kann den Eltern als erstes Informationsmaterial zur Erkrankung Depression an die Hand geben, wenn man die Diagnose kommuniziert“, empfiehlt Professorin Schramm. Offizielles Material unterstreicht den Aspekt, dass es sich um eine unverschuldete Erkrankung handelt, für die es Therapiemöglichkeiten gibt.

Außerdem ist es hilfreich, das Gespräch zu planen und nötigenfalls andere Vertrauenspersonen als Support oder Mediator*innen dazu zu bitten. „Ich würde Betroffenen raten, sich vorzubereiten oder sich Unterstützung zu holen. Die kann von anderen Angehörigen kommen, von Therapeuten, einer Selbsthilfegruppe, Freunden und so weiter“, sagt Elisabeth Schramm.

Aus persönlicher Erfahrung rät auch Madeline dazu, sich Unterstützung von anderen zu organisieren und das Gespräch schon mal zu proben: „Ich würde mir eine Person suchen, bei der ich sehr zuversichtlich bin, dass sie Verständnis für psychische Erkrankungen hat, und mit ihr darüber sprechen. Das schafft einerseits die Möglichkeit, nicht allein ins Gespräch mit den Eltern zu gehen und andererseits auch eine gewisse Sicherheit.“ Für sie war damals, als sie ihren Eltern die Depression erklärt hat, die Aussage der Hausärztin ein wichtiger Halt: „Dadurch hätten meine Eltern nicht meine Einschätzung angezweifelt, sondern die einer Medizinerin. Das waren kleine Tricks, um mich gegen Reaktionen zu wappnen, die ich in meiner labilen Lage nur schwer verkraftet hätte.“

Sich vorab ein paar Formulierungen zurecht zu legen, kann zusätzlich helfen und beruhigen. Elisabeth Schramm gibt folgendes Beispiel: „Vielleicht denkt ihr, dass ich nur traurig bin oder Liebeskummer habe. Aber es ist mehr. Ich komme morgens nicht mehr aus dem Bett, sehe alles negativ, kann mich bei der Arbeit nicht konzentrieren, habe kein Interesse und keine Freude mehr. Ich habe keine Hoffnung mehr. Ich war gestern beim Hausarzt und er sagt, es ist eine klinische Depression und sie muss behandelt werden. Er hat mich krankgeschrieben und mir eine Psychotherapie empfohlen.“

Doch es reagieren auch mit der besten, durchdachtesten Erklärung nun mal nicht alle Eltern verständnisvoll. „Grundsätzlich würde ich dazu raten, sich bewusst zu machen, dass eine positive Reaktion zwar sehr wünschenswert ist, aber es leider keine Garantie dafür gibt“, meint Madeline. „Wenn es tatsächlich dazu kommt, dass die Eltern kein Verständnis zeigen und das Gespräch in eine falsche Richtung läuft, kann ich nur dazu raten, sich auf keine langwierigen Streitgespräche einzulassen, sondern die Situation zu verlassen. Letzten Endes können wir Menschen nicht ändern.“

Wenn es dazu kommt, dass die Eltern kein Verständnis zeigen und das Gespräch in eine falsche Richtung läuft, kann ich nur dazu raten, sich auf keine langwierigen Streitgespräche einzulassen.

Madeline, Bloggerin

Genau das spiegelt Yvonnes Erfahrung wider: „Es kommt auf das Verhältnis zu den Eltern an und darauf, was der betroffene Mensch möchte oder braucht“, sagt sie. „Grundsätzlich bin ich für Offenheit und Ehrlichkeit. Aber ich musste feststellen, dass das nicht immer klug ist.“

Ob und wie du deinen Eltern eine Depression erklären kannst und sollst, hinge laut Yvonne davon ab, was zwischen euch vorgefallen sei und sei deshalb eine Einzelfallentscheidung. „Manchmal müssen sich die Betroffenen vielleicht eher vor ihren Eltern schützen“, meint Yvonne. „Man muss damit rechnen, dass manche Menschen – und vielleicht eben auch die Eltern – mit Abwehr reagieren. Das sollte man nicht persönlich nehmen. Auch, wenn es schwer ist, weil es ja trotzdem verletzt. Aber diese Reaktion hat in Wahrheit nur mit den anderen und ihren eigenen Themen zu tun. Wenn man das einmal erkannt hat, wird es leichter, damit umzugehen.“

Wesentlich wichtiger, als den Eltern eine Depression erklären zu wollen, sei vor allem, dass der*die Betroffene gut auf sich selbst aufpasse und sich und das eigene Wohlergehen an allererste Stelle setze, meint Yvonne: „Du hast das Recht, dich von Menschen zu befreien, die deine Krankheit fördern. Auch, wenn es die eigenen Eltern sind.“


Hilfe holen

Falls du unter einer Depression leidest und/oder dich Suizidgedanken plagen, findest du bei der Telefonseelsorge online oder telefonisch unter den kostenlosen Hotlines 0800 / 111 01 11 und 0800 / 111 02 22 rund um die Uhr Hilfe. Du kannst dich dort anonym und vertraulich beraten lassen. Angehörige, die eine nahestehende Person durch Suizid verloren haben, können sich an den AGUS-Verein wenden. Der Verein bietet Beratung und Informationen an und organisiert bundesweite Selbsthilfegruppen.

Weitere Hilfe und Infos (auch für Eltern) gibt es hier: