Es passiert wirklich: Hier ist alles, was wir über den „Breaking Bad“-Film wissen

Der US-Serienhit Breaking Bad soll verfilmt werden. Hier ist alles, was darüber bisher bekannt ist.

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Aaron Paul aka Jesse Pinkman wird auch im Breaking Bad-Film auf den Chemielehrer Walter White (Bryan Cranston) und sein Alter Ego Heisenberg treffen. Bild: © AMC

Spricht man über Serien, gehen die Meinungen mitunter weit auseinander. Unsere Redaktion beispielsweise hat sich ziemlich genau zwei Monate vor dem Start der neuen und finalen Staffel Game of Thrones in zwei Lager gespalten. Während die einen damit überhaupt nichts anzufangen wissen, können es die anderen gar nicht erwarten, zu sehen, wie die Geschichte über die tapferen Elfen und Trolle im Zauberwald weitergeht (ihr ahnt, welchem Lager ich angehöre).

Doch eine Serie strahlte in diesem Streit immer eine gewisse Einigkeit aus. Eine Serie, die gefühlt jedem*r, darauf angesprochen, auch sechs Jahre nach der Ausstrahlung der letzten Episode immer noch ein Lächeln ins Gesicht zaubert: Breaking Bad. Dass die laut Guinness Buch der Rekorde von Zuschauer*innen am besten bewertete Serie aller Zeiten nun verfilmt werden soll, lässt diese Einigkeit gefährlich bröckeln.

Breaking Bad-Fans im siebten Himmel

Dabei klingt die Ankündigung der Macher*innen zunächst verheißungsvoll: Wir haben eine großartige Geschichte, mit der einige bislang offengebliebene Handlungsstränge ihr Ende finden, so zitiert das Onlinemagazin Filmstarts Hauptdarsteller Bryan Cranston, der auch im Film wieder in die Rolle des totgeglaubten Chemielehrers und Meth-Patrons Walter White schlüpfen soll. Ihm zur Seite soll auch die Geschichte seines quirligen Partners Jesse Pinkman weitererzählt werden, der in der Hauptbesetzung ebenfalls wieder von Aaron Paul verkörpert wird. Hinter der Kamera setzen die Produzent*innen von High Bridge Productions auch bei der Verfilmung der Hit-Serie auf Altbewehrtes. Wie in den 62 Folgen der ersten fünf Staffeln zuvor, wird Vince Gilligan auch das Drehbuch zum Film liefern und gleichzeitig die Regie übernehmen.

Während über die Handlung des Films, die die Geschichte nach den Ereignissen der letzten Staffel der Serie behandeln soll, bislang nicht mehr als vage Gerüchte existieren, ließ das für gewöhnlich gut informierte Branchenblatt Hollywood Reporter jüngst die nächste Bombe platzen. Wie die Kolleg*innen aus den USA erfahren haben wollen, soll der Filmableger der einst vom US-Sender AMC produzierten Serie zunächst exklusiv auf Netflix und damit – und jetzt wird es wichtig – sehr wahrscheinlich zeitgleich auch in Deutschland sowie dem Rest der Welt zum Stream bereitgestellt werden.

Achtung, Spoiler! War die Geschichte nicht zu Ende erzählt?

Für die Breaking Bad-Fans scheint also alles angerichtet zu sein. Doch viele sehen eine Verfilmung ähnlich skeptisch, wie (Spoiler!) Skyler White, die im Handlungsverlauf der Serie immer mehr anfing, die Machenschaften ihres Ehemannes zu hinterfragen. Die Serie endete bekanntermaßen mit der Flucht des vom Drogengeschäft gebeutelten Jesse und einem vermeintlich sterbenden, aber zur Ruhe gekommenen Walter White.

Einige Fans kritisieren daher insbesondere, dass sich die Produzent*innen des Films für ein Sequel, also eine Geschichte nach den Ereignissen der Serie, entschieden haben. Für viele gilt die Serie als abgeschlossen – und das rund und perfekt.

Bis wir erfahren, ob es Vince Gilligan dennoch gelingt, die teils komplexen Beziehungen der Protagonist*innen auch in Spielfilmlänge sinnvoll fortzuführen, wird es ohnehin wohl noch dauern. Einen offiziellen Titel, geschweige denn einen Starttermin gibt es noch nicht.

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