Das sind die ekelhaftesten Dinge, die ihr je erlebt habt

Fäkalien, Fischsuppe und abartige Mutproben: Ihr habt uns verraten, was das Ekeligste war, das ihr jemals machen musstet.

Was war das Ekeligste, das ihr jemals machen musstet?

Was findet ihr ekelig? Quelle: Unsplash | CC0

Jede*r hat irgendwas, vor dem er*sie sich besonders ekelt: Lebensmittel, Körperausscheidungen oder vielleicht die nächste Matheklausur? Definiert wird Ekel als eine besonders starke Abneigung, die sogar körperliche Symptome wie Übelkeit, Schweißausbrüche oder sogar Ohnmacht zur Folge haben kann. Wie Planet Wissen erklärt, ist das Ekelempfinden uns angeboren und mit unserem Würge- und Brechreflex verbunden und wird von jedem*r anders empfunden.

Deshalb wollten wir von euch wissen, wovor ihr euch ekelt und was das Ekeligste war, das ihr jemals machen musstet.

Gelber Schleim, Kinderkotze und Zahnabdrücke

„Eine Fischvergiftung über mich ergehen lassen. Ich habe gelben Schleim gemischt mit Galle gekotzt.“

„In der Einrichtung, in der ich meinen Freiwilligendienst gemacht habe, haben sich öfter mal Kinder erbrochen. Einmal ins Bett. Es war ein Stockbett. Mit drei Etagen. Das Kind lag in der obersten Etage und hatte sich an die Wand übergeben. Ich musste es putzen. Ein anderes Mal hat ein Kind sich so aufgeregt, dass es seine kaum gekaute Pizza auf unseren unversiegelten Holzboden im Büro erbrochen hat. Auch das musste ich weg machen, Salamistückchen inklusive. Handschuhe waren nicht zur Hand.“
„(…) der Abdruck beim Kieferorthopäden ist auch echt übel.“

Das Stau-Dilemma

„In einem für mehrere Stunden stillstehenden Stau an einem Winterabend (es war immerhin dunkel) hatte ich irgendwann sämtliche Möglichkeiten unauffällig außerhalb meines Autos zu pinkeln durchdacht und wieder verworfen. Mein immer dringenderes und irgendwann nicht mehr aufschiebbares Bedürfnis zwang mich dann zur unwürdigen Entleerung in meinen ausgeräumten Verbandskasten, den ich mir möglichst unauffällig unter den Po schob. Ich hab ihn dann wieder zugeklipst und den Inhalt erst zu Hause in den Gulli gekippt …“
„Ich bin mit meinem Wohnmobil vom Meer nach Hause gefahren – über den Gotthard. Das Klo hatte ich bei Meereshöhe verschlossen und musste im mehrstündigem Stau vor dem Gotthard mal – ging also nach hinten. Was ich nicht wusste: Auf Grund der Druckdifferenz bei knapp 2.000 Meter Meereshöhe hatte sich Überdruck im Klo gebildet. Ich wunderte mich erst, dass der Schieber so schwergängig war. Als ich ihn dann mit Kraft öffnete, spritzte der Inhalt der Campingklo-Kassette unter hohem Druck in den Innenraum und ich hab ordentlich was davon abbekommen. Ich musste mich und die Sanitärzelle also dringend saubermachen, während mein achtjähriger Sohn von vorn meldete: ,Papa, es geht weiter …'“

Fischsuppe, Reinigungsaktionen und Mutproben

„Das Erbrochene einer Freundin händisch in den Abfluss drücken, da sie in ein Waschbecken gebrochen hatte und es niemand mitbekommen durfte. Sie selbst war zu fertig dafür. Es gab Lamm mit Feldsalat.“
„Die absolut widerliche Fischsuppe einer Freundin essen … aus Höflichkeit.“
„Bei den Pfadfindern musste ich als Mutprobe mal Gurkenscheiben aus dem Spülwasser von 120 Personen fischen und essen. Eine Scheibe war sogar schon abgebissen …“
„In unserem Haus, das sich in der Innenstadt befindet, gibt es seit ungefähr einem Jahr immer wieder ein paar Probleme mit Fäkalien, die morgens im Hausflur, vor oder an der Außentür zu finden sind. Das allein ist schon sehr eklig. Nun begab es sich letzten Sommer, dass wir einige WG-Castings durchführen mussten, weil wir auf der Suche nach einem*r neuen Mitbewohner*in waren. Wenn da auf einmal Kacke vor der Haustür liegt oder man an einer Urinpfütze vorbeistapfen muss, macht das leider keinen guten Eindruck … Deshalb war unsere Angst groß, als wir besagte Pfütze zwei Tage vor dem Casting im Hausflur vorfanden. Aber gut! Die Hausverwaltung wusste ja eigentlich Bescheid und nach einem kurzen Anruf würde eine Reinigungsfirma vorbeigeschickt werden … von wegen! Zwei Tage später war es noch eine knappe Stunde bis zum WG-Casting und der Urin stank im Hausflur bis zur Decke. Es half alles nicht. Die ganze WG rüstete sich mit alten Lappen, Handschuhen und Eimern und los ging der Spaß. Mehrere Tage alten, fremden Urin aus dem Hausflur zu wischen, war nicht nur das Ekligste, was ich je machen musste, die belustigten Passant*innen, die das Ganze interessiert beobachteten, machten die Sache zusätzlich noch sehr unangenehm. Und die WG-Bewerberin stellte sich auch noch als sehr unfreundlich heraus. So ein Mist aber auch! Inzwischen ist die Person übrigens darauf umgestiegen, ihre Fäkalien in unserem Keller zu hinterlassen. Die Hausverwaltung bietet einen Essengutschein für die Mietenden, die sie überführen.“
„Ich habe mal in einer Currywurstbude mit Holzkohlegrill auf einem Weihnachstsmarkt gearbeitet. Circa 300 Würstchen mit den knusprig-schwarzen Holzkohlerauchrückständen wurden pro Tag durch eine Schnippelmaschine geschoben. Abends musste die Maschine gesäubert werden. Die graue Schweinefleisch-Rauch-Grütze da rauszupopeln hat mich fast kotzen lassen und mich dem Fleisch noch vehementer abschwören lassen.“