Fünf wirklich einfache Gerichte ohne Nudeln

Für den Fall, dass ihr heute mal keine Pasta essen wollt, können wir mit ein paar kleinen und sehr sättigenden Rezeptideen aushelfen.

linsendal-keine-nudeln-frederic-dupont-KoiRJFKYqR4-unsplash
Wie wäre es mal mit roten Linsen? Foto: Frederic Dupont / Unsplash | CC0

Zugegeben, Nudeln schmecken fantastisch, egal, ob mit Pesto, Tomaten- oder Bolognesesauce. Sie sind wie Freund*innen, die man überall hin mitnehmen kann: unkompliziert und verstehen sich mit jede*m.

Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wollen wirklich alle Leute Nudeln essen oder fehlt es ihnen einfach an anderen Rezeptideen? Dann wäre jetzt die Zeit, mal den Vorratsschrank zu durchforsten (hallo, Linsen und Co.) und sich an neue Gerichte zu wagen. Wenn auch ihr etwas Abwechslung auf eure Teller bringen wollt, dann sind diese Mahlzeiten eine leckere, einfache und vor allem sättigende (!) Alternative.

Bei allen Rezepten gilt: Ersetzt Milchprodukte gern durch vegane Alternativen. Alle Mengenangaben dienen als Orientierung und sind am Ende auch Geschmackssache.

1. Linsendal

Bei Linsen seid ihr immer etwas ratlos, was ihr damit machen sollt? Na das.

linsendal-keine-nudeln-frederic-dupont-KoiRJFKYqR4-unsplash
Foto: Frederic Dupont / Unsplash | CC0

Das braucht ihr für 2 Portionen: daumengroßes Stück Ingwer, 2 Knoblauchzehen, 1 kleine Zwiebel, 250 g rote Linsen, 1 Dose passierte Tomaten, Kreuzkümmel, Currypulver, Paprikapulver, 2 EL frischgepresster Zitronensaft, frisches Koriandergrün

Das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause: Kokosöl, 400 ml Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer

  • Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer kleinschneiden, vorzugsweise in Kokosöl andünsten.
  • Linsen und Gewürze dazugeben, alles kurz anschwitzen.
  • Mit den Tomaten und der Gemüsebrühe ablöschen. Das Ganze etwa 10 bis 12 Minuten köcheln lassen, so dass die Linsen weich, aber leicht bissfest sind.
  • Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  • Mit Koriandergrün bestreuen und wahlweise mit einem Klecks Kokosjoghurt und Reis oder Fladenbrot servieren.

Tipp: Wer es aufregender mag, kann das Gericht durch Kokosmilch, Spinat oder Paprika ergänzen oder es mit etwas Chili schärfen.

2. Kartoffeln mit Quark

Einfacher als dieser Klassiker geht’s kaum.

Empfohlener Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Du kannst dir hier alle externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.(Datenschutzerklärung)

Das braucht ihr für zwei Personen: 800 g Kartoffeln (am besten vorwiegend festkochende oder festkochende), 500 g Joghurt, 250 g Quark, 1 EL Zitronensaft, Leinöl, 2 EL Tiefkühl-Gartenkräuter-Mischung (frisch geht natürlich auch!)

Das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause: 1 TL Senf, 1 TL Agavendicksaft (oder Zucker), Salz, Pfeffer

  • Kartoffeln waschen oder schälen und in einen Topf geben. Ordentlich mit Wasser bedecken, Wasser salzen und zum Kochen bringen. Etwa 20 Minuten köcheln. Konsistenz der Kartoffeln durch Hineinpieksen überprüfen.
  • Joghurt, Quark, Kräuter, Zitronensaft, Senf und Agavendicksaft zusammenmischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Kartoffeln mit Quark servieren, wahlweise noch mit Leinöl beträufeln.

3. Couscous mit geröstetem Blumenkohl

Processed with VSCO with hb2 preset
Foto: © privat

Couscous ist die Pasta für Faule, denn er ist in fünf Minuten fertig. Das Drumherum – auch bei diesem Gericht – könnt ihr so basic oder aufwendig gestalten, wie ihr mögt.

Das braucht ihr für zwei Portionen: 150 g Couscous, 1 Blumenkohl, 1 rote Zwiebel, 3 Zehen Knoblauch, Joghurt, frischer Zitronensaft, Petersilie, gemahlener Kreuzkümmel

Das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause: Olivenöl, ca. 150 ml Gemüsebrühe, 1 TL Butter, Salz, Zimt

  • Blumenkohl in kleine Röschen verwandeln, Zwiebel grob schneiden, Knoblauch in feine Scheiben. Mit Olivenöl, Salz, einer Prise Zimt und gemahlenem Kreuzkümmel vermischen.
  • Das Ganze auf einem Backblech bei 200 Grad etwa 30 Minuten rösten, zwischendurch mal wenden.
  • Den Couscous mit kochender Gemüsebrühe übergießen. In den gequollenen Couscous etwa 1 TL Butter rühren. Sobald er etwas abgekühlt ist, kleingehackte Petersilie und 1 TL Zitronenschale unterrühren.
  • Für den Dip Joghurt mit etwas Zitronensaft und Salz abschmecken
  • Couscous, gerösteten Blumenkohl und Dip zusammen anrichten, wahlweise noch mit Granatapfelkernen, gerösteten Mandeln, Minze, Kichererbsen, gebratenem Halloumi, Tahini oder Dukkah aufwerten

4. Pilzrisotto

Für ein leckeres Risotto braucht es nicht viel, nur ein bisschen Fürsorge.

risotto-keine-nudeln
Foto: jefersonurias / Pixabay | CC0

Das braucht ihr für zwei Portionen: 100 g Risotto-Reis, eine Handvoll Champignons (ihr könnt auch getrocknete Pilze verwenden, die ihr in Brühe aufweicht), 1 Knoblauchzehe, 1 Zwiebel, 100 ml Weißwein, 50 g Parmesan

Das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause: Olivenöl, 400 ml Gemüsebrühe, 1 EL Butter, Salz, Pfeffer

  • Zwiebeln und Knoblauch fein würfeln und in einem Topf in Olivenöl anschwitzen. Reis dazugeben und unter Rühren andünsten, bis die Körner glasig wirken.
  • Mit Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze solange kochen, bis die Flüssigkeit aufgesogen ist.
  • Bei kleiner Hitze mit einer Suppenkelle nach und nach die Brühe dazugeben. Sobald der Reis die Brühe vollständig aufgesogen hat, könnt ihr nachgießen. Zwischendurch umrühren. So macht ihr weiter, bis die komplette Brühe aufgebraucht ist. Am Ende sollte der Reis noch eine leichte Bissfestigkeit haben.
  • In der Zwischenzeit könnt ihr die kleingeschnittenen Pilze kurz anbraten und am Ende zum Reis dazugeben.
  • Zum Schluss Butter und geriebenen Parmesan unterrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken. Fertig!

5. Halloumi-Burger

Was passt besser zu einem gemütlichen Netflix-Abend?

burger-on-round-wooden-tray-2235831
Foto: Engin Akyurt / Pexels | CC0

Das braucht ihr für zwei Portionen: 2 – 3 Brötchen (am besten frische Burgerbrötchen), 1 Packung Halloumi, 1/2 rote Zwiebel, ein paar Blätter Eisbergsalat, 1/2 Zucchini (alternativ 1 Tomate, wenn sie Saison hat)

Das habt ihr wahrscheinlich schon zu Hause: 50 g Senf, 2 TL Zucker, 1 TL Honig, 90 ml Olivenöl, Salz, Pfeffer

  • Zucchini in Scheiben schneiden und in Öl anbraten.
  • Halloumi in Streifen schneiden und in Öl anbraten.
  • Zwiebeln in Streifen schneiden, Eisbergsalat waschen.
  • Für die Sauce (danke an Kitchen Stories für die Inspiration) Senf, Honig und Zucker mit etwas Olivenöl zusammenmischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Burgerbrötchen wahlweise nochmal im Ofen kurz aufbacken.
  • Sauce auf die Brötchenhälften geben, alles stapeln, fertig!

Empfohlener Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt, der den Artikel ergänzt. Du kannst dir hier alle externen Inhalte mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.(Datenschutzerklärung)