Meghan und Harry machen vor, wie man seinen Job extrem royal kündigt

Das royale Traumpaar gab diese Woche an, sich aus der Königsfamilie zurückziehen zu wollen. Wir haben weitere Beispiele gefunden, bei denen Menschen einen stilvollen Abgang hingelegt haben.

The Duke And Duchess Of Sussex Visit Canada House

Meghan Markle und Prinz Harry kündigen ihre royalen Verpflichtungen, um in Zukunft ganz konventionell ihr Geld zu verdienen. Foto: © Chris Jackson / Getty Images

Aussteigen, Job und Verantwortung einfach mal an den Nagel hängen und auswandern. Ein Traum, der auch vor royalen Kreisen keinen Halt macht, wie die News der Woche aus dem Hause Windsor zeigen. Denn von dort kündigten Meghan Markle und Prinz Harry nun ihren Rückzug an. In einer offiziellen Mitteilung ließen die Duchess und der Duke of Sussex nun verlauten, dass sie „als ranghohe Mitglieder der Königsfamilie zurücktreten und arbeiten“ wollen, um „finanziell unabhängig“ zu werden. Auf Instagram gab das Paar außerdem an, zukünftig auch mehr Zeit in Nordamerika verbringen zu wollen.

Die Reaktionen zur royalen Kündigung sind vielfältig: Von halb ernst gemeinten Bewerbungsanfragen über Gags rund um den Hashtag #Megxit bis hin zu wahrer Empörung ist alles dabei. Mit der Queen soll der Rückzug übrigens nicht vorher abgesprochen gewesen sein. Dabei habe sich das Paar diesen Schritt bereits seit Monaten überlegt. Denn es scheint sich keine*r der beiden so richtig damit wohlgefühlt zu haben, ihr Leben ständig von Presse und Öffentlichkeit begleitet zu wissen.

Royal hin oder her – manchmal hilft beim Streben nach Glück und Zufriedenheit nur die Kündigung. Das mögen sich auch die folgenden Menschen gedacht haben, deren Abtritte nicht minder spektakulär waren.

Mit Pauken und Trompeten

Einen spektakulären Abgang wählte dieser Hotelfachangestellte 2011 in Providence. Wegen der langen Schichten, der miserablen Bezahlung und einem furchtbaren Chef (seht selbst), schmiss der damals 23-jährige Joe DeFrancesco nicht nur seinen Job, sondern filmte und veröffentlichte das ganze, um anderen Arbeitnehmer*innen in ähnlicher Lage Mut zu machen. Dramatisch untermalt von Live-Musik seiner Brass-Band.

Sweet Farewell

Ein Ende muss allerdings nicht immer dramatisch sein, wie dieser Tweet zeigt. Warum nicht einfach mal mit etwas Süßem Lebewohl sagen und damit gleich die neue Tätigkeit bewerben?

On air

2014 kündigte die Moderatorin Elizabeth Wahl vor laufender Kamera ihren Job bei RT America – einem Nachrichtensender, der von der russischen Regierung finanziert wird – mit der Erklärung, dass sie „nicht Teil eines von der russischen Regierung finanzierten Netzwerks“ sein könne, das „die Aktionen von Putin reinwasche“.

Kollegiale Grüße am A****

Vor drei Jahren ging diese Kündigung viral. Ihr*e Verfasser*in wählte für die letzten Worte an den*die Arbeitgeber*in eine besonders exklusive Papierform: „Ich habe diese Art von Papier gewählt als Symbol dafür, wie ich glaube, dass dieses Unternehmen mich behandelt hat. Und ironischerweise ist die Art und Weise, wie es entsorgt werden wird, der Ort, von dem ich das Gefühl habe, dass dieses Unternehmen sich dorthin entwickelt.“

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Zusammen ist man weniger allein

Geschlossen gingen die Mitarbeiter*innen dieser Filiale der Restaurantkette Chipotle gegen ihre unfairen Arbeitsbedingungen vor. Nicht nur die Belegschaft protestierte. Auch das Management stand hinter der Arbeitsverweigerung und kündigte.

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