„Ich fühle mich irr-Elefant“ – Diese Illustrationen zeigen, dass es okay ist, wenn wir nicht immer glücklich sind

Mit Zeichnungen von traurigen Tieren will der Illustrator Lim Heng Swee zeigen, dass es vollkommen in Ordnung ist, wenn man sich mal nicht so gut fühlt.

An manchen Tagen fühlen wir uns einfach nicht so gut: Draußen ist alles grau, wir fühlen uns leer, traurig, erschöpft, kraftlos und generell einfach nicht wohl. Dass solche Tage auch zum Leben dazugehören und es okay ist, wenn wir mal nicht okay sind, will der Illustrator Lim Heng Swee mit seinen minimalistischen, einfachen Zeichnungen auf humorvolle Weise zeigen. Dafür verbindet der in Kuala Lumpur, Malaysia, lebende Illustrator und Grafikdesigner traurig dreinblickende Tiere mit gewitzten Wortspielen. So wird ein Lama zum Drama, ein Biber ist ver-Damm-t fertig und ein Pelikan peli-kann einfach nicht mehr.

Die empowernden Zeichnungen, die Lim Heng Swee auf Instagram postet, begeistern mittlerweile fast 70.000 Follower*innen. Auf der Onlineplattform Bored Panda erklärt der Illustrator: „Ich halte positive Energie schon immer für etwas überbewertet, manchmal müssen wir einfach ehrlich zu uns selbst sein. Es ist okay, manchmal traurig, launisch, frustriert zu sein.“ Er glaubt, es könne dann manchmal schon helfen, sich eine Auszeit, ein bisschen Ruhe zu gönnen – das negative Gefühl gehe dann mit der Zeit weg.

Lim Heng Swee hat natürlich vollkommen recht: Es ist absolut okay, nicht okay zu sein. Dennoch können dauerhafte Stimmungstiefs und negative Gedanken Anzeichen für eine ernstzunehmende psychische Erkrankung wie etwa eine Depression sein. In einem solchen Fall reicht eine Auszeit zu nehmen nicht aus, und es ist ratsam, sich professionelle Hilfe zu suchen. Wie und wo ihr das machen könnt, haben wir für euch in einem Video zusammengefasst.

Heute fühle ich mich irgendwie so irr-Elefant

Ich bin irgendwie so moooody

Ich Peli-kann nicht mehr