Kaltfront in Südafrika liefert magische Bilder von Giraffen und Elefanten im Schnee

In Südafrika hat es vergangene Woche ungewöhnlich viel geschneit. In der weiß gepuderten Umgebung wirken Giraffen und Co wie fehl am Platz.

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Giraffen im Schnee Foto: Screenshot Kitty Viljoen | Instagram

Normalerweise dauert der Winter in Südafrika etwa von Anfang Juni bis Ende August. In diesem Jahr will er aber nicht pünktlich enden. Gerade, als sich die Temperaturen etwas zu erholen schienen, zog noch einmal eine Kaltfront auf. Viele Teile des Landes mussten vergangenes Wochenende Regen, Wind und eisige Temperaturen hinnehmen, in höheren Gebieten des West- und Ostkaps und KwaZulu-Natal fiel sogar Schnee.

In den sozialen Netzwerken sind davon jetzt beeindruckende Bilder zu sehen. Die Südafrikanerin Kitty Viljoen teilte auf ihrem Instagram-Account Bilder von wilden Tieren, die normalerweise nicht in winterlichen Landschaften zu verorten sind: Giraffen im Schnee in Karoo, einer wüstenartigen Landschaft in den Hochebenen; Elefanten, denen in Sneeuberg, übersetzt übrigens „Schneeberg“, Flocken auf den Rüssel rieseln.

[Außerdem auf ze.tt: Wie schön Schnee wirklich ist, sieht man erst, wenn man ganz nahe rangeht]

Wie die britischen Zeitung The Guardian berichtet, ist Schnee in Teilen Südafrikas im Winter, gerade in den Hochebenen, keine Seltenheit. Allerdings so spät im Jahr, das ist sehr ungewöhnlich. Bereits im Juli hatte es dieses Jahr heftig geschneit. Laut taz war es einer der kältesten afrikanischen Winter, die am Kap je gemessen worden sind.