„Kann ich dich essen, wenn du stirbst?“ – Eine Mutter verwandelt Gespräche mit ihren Kindern in Comics

Die Künstlerin und Mutter Weng Che zeigt mit ihren Comics, wie herzerfrischend ehrlich Kinder manchmal sein können.

Kindermund tut Wahrheit kund. Das behauptet zumindest ein altes Sprichwort. Manchmal quasseln die Kleinen aber auch ziemlichen Quatsch vor sich hin oder sind ein kleines bisschen zu ehrlich. Das weiß auch Weng Chen: Die Künstlerin und Mutter beschloss daher, die alltäglichen Situationen und Unterhaltungen, die sie mit ihren Kindern erlebt, in kleine, humorvolle Comics zu verwandeln, welche sie unter dem Titel Things My Kids Said, also Dinge, die meine Kinder sagten, auf ihrem Blog The Adventures Of Messy Cow mit ihren Follower*innen teilt.

Ihre Kinder wecken sie mitten in der Nacht, um ihr mitzuteilen, sie hätten aus dem Mund gepinkelt – dabei haben sie sich eigentlich übergeben. Sie verbieten der Großmutter das Eis zum Nachtisch, weil das doch schließlich dick mache – und reißen die Dessertschale kurzerhand an sich. Und als sie erfahren, dass viele Menschen tote Tiere essen, wollen sie wissen, ob sie ihre Mutter auch essen dürfen, wenn sie tot ist.

So geht es vielen

Der Onlineplattform Bored Panda erklärt Weng: „Es war lustig und bedeutungsvoll, das Wachsen meiner Kinder – und auch von mir – so festzuhalten. Eltern aus der ganzen Welt haben mir berichtet, wie sich das mit ihren eigenen Lebenserfahrungen deckt. Ich bin froh, zu wissen, dass ich mit solchen Situationen nicht allein dastand – und so geht es anderen Menschen, die meine Comics sehen.“ Das zeigt sich auch auf Facebook, wo Weng ihre Arbeiten teilt: Dort folgen der Künstlerin mittlerweile fast 60.000 Personen.