Kommt schon: Diese Sätze haben euch beim Dirty Talk so richtig abgeturnt

Krabbelkäferchen, Pisse und fiese Anglizismen – ihr habt uns anonym erzählt, bei welchen Sprüchen beim Sex euch die Lust vergangen ist.

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Heute schon gemaunzt? Foto: Charles / Unsplash | CC0

Für viele Menschen gehört eine gesunde Portion Dirty Talk zu einem erfüllten Liebesleben dazu. Die Freiheit, genau das zu sagen, was man in dem Moment denkt oder fühlt, kann wahnsinnig befreiend sein. Man kann der*dem Partner*in bis ins Detail beschreiben, was man im Bett (oder auch sonst wo) gerne mag – was, wie schnell oder wie lange. Wer offen über sein Sexleben kommuniziert, führt häufig auch ein beglücktes.

Doch es fällt vielen Menschen schwer, die richtigen Worte zu finden – aus Angst, Unerfahrenheit oder Scham. Wer könnte die Folge von Sex and the City vergessen, in der Miranda verzweifelt ihren Freundinnen erzählt, dass sie beim Dirty Talk mit ihrem neuen Partner immer stumm da liegt, weil sie nicht weiß, wie sie antworten soll. Im Laufe der Folge findet sie nach ein paar misslungenen Versuchen ihre Stimme wieder, doch sagt dann etwas, das ihrem Partner zu weit geht – er stößt sie daraufhin von sich. Ihr habt uns anonym von ähnlichen Situationen beim Dirty Talk erzählt. 

Die schöne deutsche Direktheit

„Wir hatten uns den Abend über schon ständig mit Blicken verfolgt, bis wir dann schließlich im Zelt verschwanden. Kurz bevor er eindringen wollte, sagte er: ‚Oh ja, ich will dich richtig FICKEN!‘ Das ging gar nicht!“

„Soll ich dir in den Mund pissen?“

„Kannst du jetzt kommen?“

Ein Hoch auf Komplimente

„Du bist so eng und weich!“

„Du geiles Stück!“

„Du bist so schön ungezogen“

… und Verniedlichungen

„Mein Ex-Freund hat immer über seinen ‚Pipi‘ und meine ‚Mumu‘ gesprochen. Da wusste ich nie, ob ich lachen oder heulen sollte – die Lust war danach auf jeden Fall weg. Dirty Talk like it’s Grundschulalter. Bäh!“

„Du kleines versautes Mädchen, besorg’s deinem Daddy so richtig.“

„Du kleiner Krabbelkäfer.“

„Möchtest du meine geile Boyfotze lecken? – er wollte scheinbar, dass ich ihn rimme.“

Manchmal ist auch die Sprachbarriere das Problem …

„Es war der sächsische Dialekt, der sofort alle eventuell vorhandene sexuelle Anziehungskraft in 5 Sekunden auf (unter) Null brachte: ‚Jöö, fick misch tüchtisch durch, dü gäile Säu‘ … Schluss mit lustig.“

I want to destroy you. Hört sich für mich leider gar nicht nach etwas an, was auch ich wollen könnte. Ich sprach ihn später darauf an, ob er die Wortwahl ändern wolle, er fand, er habe bereits die beste Formulierung getroffen.“

„Der Versuch meiner Sexualpartnerin, wie eine echte Katze zu schnurren und zu miauen, war nicht niedlich, sondern in erster Linie zutiefst verstörend. Schneller hat sich eine Erektion bei mir nie wieder erledigt.“

Und natürlich ein großes Danke an die Romantiker*innen unter uns

„Es war mehr die Art, WIE er es gesagt hat, die mich abgeturned hat. Nach dem Sex ist er jeden Schritt nochmal durchgegangen und hauchte: ‚Es war so geil, wie wir beide gleichzeitig ‚Baby‘ zueinander gesagt haben.‘ Ja, krass … unfassbar geil.“

Saved the best for last

„Du erinnerst mich an meinen Vater.“


In der Reihe „Kommt schon!“ kommen unsere Leser*innen. Und zwar zu Wort. Ihr erzählt uns anonym von euren sexuellen Fantasien, Vorlieben, Träumen und Erlebnissen und wir schreiben darüber.