Kopenhagen bekommt in diesem Sommer schwimmende Badeinseln

Und sie sind nicht nur für gestresste Stadtbewohner*innen zur Erholung gedacht.

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So sollen die schwimmenden Inseln aussehen. Visualisierung: © MIR

Wasserstraßen, breite grüne Flächen und lange Radwege: Kopenhagen ist eine Stadt für Naturfreund*innen. Kein Wunder also, dass sie auf der Liste der lebenswertesten Städte ganz weit oben steht. Und bald gibt es dort sogar noch eine grüne Attraktion mehr, auf die sich die Wasserratten unter euch freuen können.

Die dänische Hauptstadt plant seit längerem grüne Badeinseln im Hafen. Noch diesen Sommer sollen die sogenannten Copenhagen Islands für Besucher*innen eröffnet werden. Neben vielen städtischen Einrichtungen wurde das Projekt hauptsächlich vom australischen Architekten Marshall Blecher sowie dem dänischen Designstudio Fokstrot geplant.

Die Inseln sollen auch Lebensraum für Tiere und Pflanzen sein

Die Inseln bestehen aus einer Stahlkonstruktion und recycelten Schwimmkörpern, die am Grund des Hafens befestigt werden. Beim Bau der Inseln haben sich die Designer*innen für eine traditionelle und gleichzeitig nachhaltige Technik entschieden.

Die Copenhagen Islands sollen neben Bootsfahrer*innen vor allem Fischer*innen, Kajakfahrer*innen und Badefans anlocken. Neben den Grünflächen soll es auch einen Spielplatz, eine Muschelfarm, ein Café und sogar eine Sauna geben. Vielleicht werden auf den Inseln auch Veranstaltungen stattfinden können. Wobei das wegen Corona sicher noch etwas dauern wird.

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Visualisierung: © Copenhagen Islands

Aber nicht nur die Besucher*innen werden von den Inseln profitieren. Das Projekt bietet für viele heimische Tier- und Pflanzenarten einen neuen Lebensraum. Vor allem für Vögel und Insekten. Aber auch Fische und Algen werden sich unter den schwimmenden Grünflächen wohlfühlen können.

Je nach Jahreszeit sollen die Inseln im Hafenbecken hin und her geschoben werden, damit sie ganzjährig besucht werden können. Vielleicht lohnt es sich dann ja sogar, im Winter vorbeizuschauen.


Artikel bei Business Punk.

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