Kulturelle Aneignung oder Wertschätzung? Sängerin Adele für Kostüm kritisiert

Die Sängerin Adele hat ein Foto von sich auf Instagram gepostet, das viele als unangebracht empfinden.

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Adeles aktuellstes Instagram-Foto. Screenshot: @adele | Instagram, Collage: ze.tt

Ist das kulturelle Aneignung? Das aktuelle Foto auf dem Instagram-Account von Sängerin Adele provoziert Diskussionen in den sozialen Netzwerken. Auf ihm trägt die Britin unter anderem ein Bikinitop, das mit einer Jamaikaflagge bedruckt ist. Ihre Haare hat sie zu Bantu Knots geknotet, eine Frisur, die ihren Ursprung in der Schwarzen Community hat. Anlass für Adeles Post ist, wie in der Bildunterschrift zu lesen ist, der Notting Hill Carnival in London, der wegen der Corona-Pandemie dieses Jahr nur online stattfindet. Das Fest feiert Briten mit afrikanischen und karibischen Wurzeln.

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Appropriation oder appreciation?

In den Instagram-Kommentaren und auf Twitter kritisierten einige Nutzer*innen Adeles Look. So kommentiert eine Person, dass diese Frisur nicht zu weißen Leuten gehöre und es nicht angebracht sei, sie zu tragen. „Adele gibt uns die Bantu Knots und kulturelle Aneignung, nach der niemand gefragt hat“, schreibt ein anderer User.

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Andere hielten dagegen und meinten, es gehe in dem Bild – ebenso wie beim Notting Hill Carnival – nicht um Aneignung, sondern zum Wertschätzung.

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Auch Model Naomi Campbell, die jamaikanische Wurzeln hat, kommentierte auf Instagram mit Herzen und Jamaikaflaggen. Die Sängerin selbst hat sich bisher nicht noch mal zu dem Bild geäußert.

mz