Lach doch mal! Wie es mir beim Lachyoga erging

Ohne Grund einfach darauf loslachen? Eine Stunde lang? Unsere Autorin kicherte und prustete beim Lachyoga in der Gruppe, um glücklicher zu werden. Wie es ihr erging, könnt ihr im Podcast hören.

Lach doch mal! Wie es mir beim Lachyoga erging

Unsere Autorin hat beim Lachyoga nach dem Glück gesucht und eine Stunde lang gelacht. Hat es ihr geholfen? Hört selbst! © Elif Kücük / ze.tt

In dem Podcast „Eva auf dem Weg zum Glück“ versucht unsere Autorin zufriedener, ausgeglichener und auf Dauer glücklicher zu werden. Eigentlich geht es ihr ja gut. Und trotzdem ist sie manchmal wahnsinnig unzufrieden mit sich selbst und negative Gedanken überschwemmen ihren Kopf. Nachdem ihr typische Ansätze wie Ratgeber oder Selbstreflexion nicht weiterhalfen, testet sie nun in jeder Folge eine andere alternative Methode: New-Age-Trends irgendwo zwischen Spiritualität und Esoterik.

Ich lache grundsätzlich gerne. Bin aber sicher nicht die, die immer lacht. Lachen, egal ob mit oder ohne Grund, soll glücklich und gesund machen. Lachen schüttet Glückshormone aus, bremst die Stresshormone Adrenalin und Kortison im Gehirn und lüftet die Körperzellen durch. Wer viel lacht, fühlt sich besser. Es ist also wenig verwunderlich, dass es in Berlin auch einen Lachclub gibt, wo sich Menschen regelmäßig zu Workshops treffen. Ich melde mich für einen Kurs bei der Schauspielerin und Lachyogatrainerin Heidi Janetzky an.

Heidi trägt ein Shirt auf dem steht: Lebe, liebe, lache. Ihre Haare sind pink, ihre Hose und ihr Shirt auch. Immer mehr Menschen kommen durch die Tür, ziehen sich Jacken und Schuhe aus. Sehr jung und sehr alt. Heidi umarmt sie alle zur Begrüßung und lacht schon jetzt die ganze Zeit, obwohl der Kurs noch nicht mal begonnen hat. Gelacht wird heute in einem Turnsaal, der an Grundschulzeiten erinnert. Turnbänke an der Wand, Matten stapeln sich und die Abdrücke von kleinen bunten Kinderhänden kleben an den Fenstern.

Um die 20 Leute stellen sich in einen Kreis und es wird gelacht. Einfach so. Ohne Grund. Vor allen. Eine Stunde lang. Wie es mir ergangen ist, könnt ihr euch im Podcast anhören:


Wo kann ich Eva auf dem Weg zum Glück hören?


In den vergangenen Folgen habe ich Tarotkarten gelegt, mich hypnotisieren lassen, mich beim Tantra-Yoga ausgezogen, eine Stunde auf eine Wand gestarrt und hemmungslos getanzt – wie haben euch die Folgen gefallen? Feedback, Anregungen und Ideen, was ich in der nächsten Folge auf der Suche nach dem Glück testen könnte, schreibt mir gerne an eva.reisinger@ze.tt. Ich freue mich über eure Post!