Malala trifft Greta: „Sie ist die Einzige, für die ich die Schule schwänzen würde“

Beide sind Vorbilder für ihre Generation – nun haben sie sich privat getroffen: Malala Yousafzai und Greta Thunberg. Ein Foto zeigt die beiden in Oxford.

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Zwei Vorbilder. Screenshot: © Twitter / @malala / Collage: ze.tt

Die eine ist die jüngste Friedensnobelpreisträgerin in der Geschichte der Auszeichnung, die andere inspiriert Tausende, sich für den Schutz des Klimas einzusetzen: Malala Yousafzai, 22, und Greta Thunberg, 17, haben sich privat in England getroffen und ein Bild von sich auf ihren Twitter- und Instagram-Accounts gepostet. Das Foto zeigt die beiden in der Universitätsstadt Oxford, wo Yousafzai aktuell studiert.

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Yousafzai betitelte ihren Post mit dem Spruch: „Sie ist die Einzige, für die ich die Schule schwänzen würde“. Damit spielt sie auf ihr Engagement für das Recht auf Bildung an. Yousafzai setzte sich in ihrer Heimat Pakistan dafür ein, dass Mädchen zur Schule gehen dürfen. Die Taliban verübten deshalb im Jahr 2012 einen Anschlag auf sie, bei dem sie durch Schüsse in Kopf und Hals schwer verletzt wurde. Im Oktober 2014 erhielt sie gemeinsam mit Kailash Satyarthi den Friedensnobelpreis.

Friedensnobelpreis für Greta Thunberg?

Auch Greta Thunberg hat Chancen auf die Auszeichnung: Bereits im vergangenen Jahr war sie eine der Favoritinnen für den Preis, der dann jedoch an den äthiopischen Ministerpräsidenten Abiy Ahmed ging. Wie die dpa berichtet, ist Thunberg in diesem Jahr nach Angaben zweier schwedischer Abgeordneter wieder für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.

Greta schrieb in ihrem Post: „Heute hab ich mein Vorbild getroffen. Was soll ich noch sagen?“ Das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen kommentierte unter Thunbergs Post auf Instagram: „Und ihr seid beide Vorbilder für uns.“