#MeTwo: So berichten Menschen auf Twitter über Rassismus-Erfahrungen

Unter dem Hashtag #MeTwo berichten Menschen mit Migrationshintergrund auf Twitter über Erfahrungen mit Rassismus. 

MeTwo: So berichten Menschen auf Twitter über Rassismus-Erfahrungen

Auf Twitter berichten Menschen mit Migrationshintergrund über Rassismus-Erfahrungen. Foto: Pexels | CC0

„Eine MeToo-Debatte für Menschen mit Migrationshintergrund“, das fordert Ali Can. In einem Video erzählt er, dass er wie Mesut Özil auch Diskriminierung aufgrund seiner Herkunft erfahren habe. Er möchte nun aber nun unter dem Hashtag #MeTwo eine neue Debatte über Alltagsrassismus anstoßen. Warum #MeTwo? „Weil ich mehr bin als eine Identität“, erklärt Ali Can. Er fühle sich in Deutschland zu Hause. Gleichzeitig könne er sich aber einer anderen Kultur oder einem anderen Land verbunden fühlen.

Am Ende des kurzen Videobeitrags fordert er auch andere Menschen auf, von ihren Erfahrungen mit Diskriminierung unter dem Hashtag zu berichten.

Diese Erlebnisse schildern Menschen unter dem Hashtag #MeTwo

Und die Menschen folgen seinem Aufruf auf Twitter. Sie berichten von rassistischen Lehrer*innen, Benachteiligung auf dem Wohnungsmarkt und anderen Formen der Diskriminierung.