Mmmh! #9 – Wir haben den besten Kaugummi gegen deinen schlechten Atem gefunden

Du bist einer dieser Menschen, die immer einen Kaugummi bei sich haben? Dann überprüfe in unserem Verkostungsvideo, ob du das nächste Mal vielleicht eine andere Marke kaufen solltest.

Ein gummiartiger Stoff, gerade mal zum Kauen, aber nicht zum Schlucken geeignet, mit sehr schneller Geschmacksabnutzung. Man könnte glauben, Kaugummis sind reine Kieferbeschäftigung. So richtig sinnvoll erscheint sie nicht.

Doch es ist längst bestätigt, dass das Kaugummikauen dabei hilft, Heißhunger zu reduzieren und bei den Hauptmahlzeiten weniger Kalorien aufzunehmen. Das berichtet zum Beispiel der Reportagedienst obx-medizindirekt. Das gilt vor allem für Pfefferminzkaugummis. Solange sie zuckerfrei sind, sollen sie den Appetit auf süße oder würzige Speisen mindern. Dazu kommt, dass sich das ständige Kauen auch positiv auf Konzentration, Aufmerksamkeit und Stressbewältigung auswirkt, da das Gehirn besser durchblutet wird.

Mittlerweile sind die meisten Kaugummis mit Xylit statt mit normalem Haushaltszucker gesüßt. Damit gelten sie als zuckerfrei. Xylit ist Birkenzucker. Er hat weniger Kalorien, kühlt den Mund und verstärkt den Speichelfluss. Und mehr Spucke im Mund ist gesund. Laut Zahnarzt Jörg Burger spült sie Kariesbakterien und -säuren weg, löst Zahnbelag und verbessert die Mineralsversorgung der Zähne.

Das erste Patent auf Kaugummi meldete Amos Tyler aus Ohio im Juli 1869 an. Doch Ausgrabungen haben gezeigt, dass bereits Menschen in der Steinzeit bestimmte Baumharze kauten.

Ready – set – kau!

2018 kauten fast zehn Millionen Deutsche mehrmals wöchentlich auf einer geschmacklich angereicherten Harz-Kautschuk-Milchsaftmischung herum. Dabei ist die Auswahl groß. Unzählige Hersteller bieten verschieden geformte Kaugummis an: Streifen, Dragees, Drops, mit flüssigem Kern oder Mikrogranulaten, jeweils in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Farben. Um den nächsten Kaugummikauf für euch einfacher zu machen, haben wir verkostet. Unsere Auswahl beschränkte sich auf Dragees mit Pfefferminzgeschmack, um sie besser miteinander vergleichen zu können. Dabei haben wir nicht nur das Aroma, sondern mindestens ebenso wichtige Eigenschaften wie Geschmeidigkeit, Elastizität und die Dauer des Geschmacks getestet und anschließend benotet. Hilfreich zur Seite standen uns Anne-Lena und Isabella aus der ze.tt-Community, die auch schon bei unserem Radler-Test bewiesen haben, dass sie kompetente Geschmacksknospen besitzen.

Wer Kaugummis schluckt, wie es Isabella grundsätzlich tut, muss sich übrigens keine Sorgen machen. Sie verkleben nicht den Magen. Der Körper nimmt die verdaulichen Inhaltsstoffe auf und scheidet die restliche unverdauliche Kaumasse wieder aus.

Hast du einen liebsten Pfefferminzkaugummi? Stimmt hier ab:


In unserer Reihe Mmmh! testen wir Lebensmittel, damit ihr schneller das Gewünschte findet. Ihr habt Ideen, welche Produkte wir für euch einer Geschmacksautopsie unterziehen sollen? Oder ihr habt Lust, in der nächsten Folge mit uns gemeinsam zu verkosten? Schreibt eine E-Mail an Philipp.

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