Mütter sollen alles können – aber dafür müssen sich die Strukturen ändern

Vielen Müttern geht es nach der Geburt eines Kindes schlechter als vorher. Warum ist das so? Und was muss geschehen, damit sich das ändert?

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat herausgefunden, dass es einem Drittel aller Mütter in den sieben Jahren nach der Geburt ihres Kindes substanziell schlechter geht. Daraus folgt: Stress, sozialer Rückzug, depressive Verstimmungen, Angstgefühle.

Ich bin Mutter und ich kenne das. Alles.

In meinem Kommentar Das Unwohlsein der modernen Mutter habe ich geschildert, warum das so ist. Das Problem sind in den meisten Fällen nicht die Kinder. Das Problem sind die gesellschaftlichen Strukturen, in denen wir leben. Strukturen, die von Männern für Männer gemacht wurden – aber nicht für Frauen, erst recht nicht für Mütter. Der Mental Load liegt auf unseren Schultern. Und das macht oft unzufrieden, noch öfter Erschöpfung und manchmal krank.

Was muss jetzt passieren? Privat und politisch?

Wie können wir dafür sorgen, dass politische Rahmenbedingungen für Familien und vor allem auch Ein-Eltern-Familien geschaffen werden? Habt ihr Ideen, wie aus dem Unwohlsein ein Wohlsein werden kann? Erzählt sie uns.

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