Musik-Neuerscheinungen: Zu diesen Songs tanzt du selbst bei sengender Hitze

Die neuen Platten und Songs von Glass Animals, Bon Iver und Tkay Maidza sind der ideale Soundtrack für die Sommerhitze.

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Tanzt die Sommerhitze einfach mit diesen neuen Songs und Platten weg. Foto: cottonbro / Pexels | CC0

Ihr habt in Sachen musikalische Neuerscheinungen völlig den Überblick verloren? Wir bringen zusammen mit detektor.fm und deren Podcast Keine Angst vor Hits etwas Licht in den Musikdschungel: Jede Woche servieren wir euch hier jeweils drei hörenswerte frische Alben und Songs.

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Neue Alben

Glass Animals – Dreamland

Auf dem ersten Glass-Animals-Album Zaba von 2014 hat die vierköpfige Band aus London gekonnt Indiepop mit Hip-Hop und R&B-Elementen verknüpft. Auf ihrem dritten Album Dreamland stehen nun R&B und Pop im Vordergrund, in Szene gesetzt von einer makellos zeitgemäßen Produktion. 2018 hatte Drummer Joe Seaward einen lebensbedrohlichen Unfall, es war lange unklar, ob er sich wieder vollständig erholen wird. Dieses Ereignis hat Sänger und Songschreiber Dave Bayley tief berührt. Er hat sein eigenes Leben Revue passieren lassen und viele Erinnerungen sind in die intelligenten, detailverliebten Songs voller Keyboard-Sounds im Club-Stil und den effektbeladenen Gesang geflossen.

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Liela Moss – Who The Power

Liela Moss ist Mitglied der englischen Band The Duke Spirit, deren Alt-Rock sich zwischen The Jesus & Mary Chain und The Gun Club einordnen lässt. Auf Moss‘ erstem Soloalbum My Name Is Safe In Your Mouth von 2018 ging es etwas ruhiger und ätherischer zu. Der Nachfolger Who The Power ist synthielastig, aber weniger Dream- als kühler 80er-Pop mit dröhnendem Schlagzeug und Moss‘ dramatischem Gesang. Sie hat das Album zu Hause mit Ehemann und Bandkollege Toby Butler aufgenommen, aber von Bedroom Coziness kann hier keine Rede sein. Ihre Texte sind dringlich, sie hat etwas zu sagen: politische und Umweltfragen liegen ihr am Herzen, narzisstische und machtbesessene Menschen stellt sie als als Wölfe und Raubtiere dar.

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Tkay Maidza – Last Year Was Weird, Vol. 2

Seit ein paar Jahren mischt Tkay Maidza mit ihrem knallharten Flow die australische Hip-Hop-Szene auf. Mittlerweile ist sie auch in Europa und den USA kein Geheimtipp mehr. Auf ihrem 2016er Debütalbum Tkay präsentierte sich die in Zimbabwe geborene Musikerin vielseitig. Und Abwechslung ist auch das Stichwort und der Leitfaden ihres neuen Mixtapes Last Year Was Weird, Vol. 2. In nur acht Songs jagt sie durch grellen Trap, basslastigen Rap und fluffig-sommerlichen Pop und das macht sie mit ungeheurer Abgeklärtheit. Warum sich für nur eine Sache entscheiden, wenn man alles gut kann? Eben.

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Neu in der Keine-Angst-vor-Hits-Playlist

Bon Iver – AUATC (Ate Up All Their Cake)

Die Folkrocker von Bon Iver gehören seit Songs wie Skinny Love oder Holocene zur Kategorie „larger than life“. Kein Wunder also, dass sie ohne Weiteres bei Prominenten vom Kaliber Bruce Springsteen anklopfen können, wenn sie einen neuen Song machen. Nach einer erst kürzlich veröffentlichten Single namens PDLIF haben sie nun den Song AUATC veröffentlicht. Neben dem Boss Justin Vernon sind auch Elsa Jensen, die Schauspielerin und Sängerin Jenny Lewis und Jenn Wasner von Wye Oak darauf zu hören. Wie auch bei PDLIF kommt der Erlös von AUATC den Menschen zugute, die uns in der aktuellen Coronavirus-Pandemie helfen. Gleichzeitig verdichten sich mit dem Song die Hinweise darauf, dass Bon Iver ein fünftes Album namens Bon Iver: Season Five planen.

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Psychedelic Porn Crumpets – Mr. Prism

Sofern Psychedelic Rock jemals ein bisschen zu viele Farben gesehen haben sollte und sich auf psilocybinhaltigen Substanzen im Wald verirrt hat: In Australien ist er wieder in die Spur gekommen. Bands wie King Gizzard & The Lizzard Wizard oder auch Tame Impala machen das Genre seit ein paar Jahren wieder groß. Ebenfalls oft in einem Atemzug mit ihnen genannt werden die Psychedelic Porn Crumpets. In einer Art Überraschungssingle veröffentlicht die Band ein farbenfrohes und schrilles Rockbrett, das sowohl mit Virtuosität von Luke Parishs Gitarrenspiel als auch den lakonischen Beobachtungen von Sänger Jack McEwan glänzt.

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Baba Ali – All These Wires

Baba Ali ist gleich nach seinen ersten musikalischen Veröffentlichungen auf dem Label von Eliteproduzent Danger Mouse in London gelandet. Dorthin hat es ihn aus seiner Heimat New York verschlagen, um Bildende Kunst zu studieren. Über den Lehrplan sagt er augenzwinkernd, dass er visuelle Kunst eher vernachlässige. Stattdessen hätten kollektive Atemübungen und Diskussionen über Das Kapital das Studium beherrscht. Dennoch wirken Baba Alis selbstproduzierte Videos, mit denen er seine Musik unterlegt, sehr ästhetisch. Die gerade erschienene Single All These Wires ist zudem Teil eines sehenswerten, halbstündigen visuellen Mixtapes namens Rethinking Sensual Pleasure. Wie in All These Wires zeigt Baba Ali dabei seine Freude am souveränen Spiel mit den Popgenres von Dark Wave über Glitch Pop und Soul bis zu Trip-Hop.

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Den Musikpodcast Keine Angst vor Hits könnt ihr hier hören und abonnieren. Und wer der gleichnamigen Spotify-Playlist folgt, bekommt noch mehr Tipps.