Neue Woche, neue Songs: Queer-Rap von Princess Nokia und viele frühlingshafte Klänge

Wie lässt es sich besser in die Woche starten als mit guter neuer Musik? Princess Nokia hat frische Beats dabei und ein Manfred-Krug-Cover passt zur Frühlingsstimmung.

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Princess Nokia hat einen neuen Song dabei. Foto: Presse

Ihr habt in Sachen musikalische Neuerscheinungen völlig den Überblick verloren? Wir bringen zusammen mit detektor.fm und deren Podcast Keine Angst vor Hits etwas Licht in den Musikdschungel: Jede Woche servieren wir euch hier jeweils drei hörenswerte frische Alben und Songs.

Thundercat feiert Funkpartys, Princess Nokia lässt sich das Hinterteil küssen, Das Paradies & Albrecht Schrader zelebrieren den Frühling. Und wem nützt eigentlich eine Radioquote? All das und mehr in der neuen Folge von Keine Angst vor Hits:

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Drei neue Albenempfehlungen

Anna Burch – If You’re Dreaming

Anna Burch ist eine Musikerin aus Detroit. 2018 ist ihr Debütalbum Quit The Curse erschienen, das sonnige Riffs, tänzelnde Gitarren und verschwommene Melodien vereint. Auf dem Nachfolger If You’re Dreaming greift sie viele dieser Elemente wieder auf, wirkt dabei jedoch experimentierfreudiger und fokussierter. Aufgenommen hat sie die Songs mit Sam Evian in dessen Studio in Upstate New York. Sie haben sich einen strengen Zeitplan gesetzt, die Stücke klingen aber luftig und entspannt, warm und warmherzig inklusive Burchs glasklarem Gesang, eines subtilen Saxophons und einer herrlich perlenden zwölfsaitigen Gitarre.

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Thundercat – It Is What It Is

Thundercat heißt bürgerlich Stephen Lee Bruner und ist nicht nur ein herausragender Bassist und Paradiesvogel, sondern auch ein sehr talentierter Sänger und Bandleader. Sein neues Album It Is What It Is ist eine Thundercat-typische Funk-Bass-Orgie, dazu kommen Popmelodien und Jazzfusion-Überbau. Er hat sich auch eine ganze Reihe musikalischer Freunde eingeladen, darunter Flying Lotus, Childish Gambino und Kamasi Washington. It Is What It Is handelt „von Liebe, Verlust, Leben und den damit verbundenen Höhen und Tiefen.“

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TOPS – I Feel Alive

Die kanadische Band TOPS veröffentlicht ihr viertes Album I Feel Alive, darauf kombiniert sie Softrock-Gitarren und warme Synthesizer mit nostalgischen Lyrics. Kopf von TOPS ist die Songwriterin und Sängerin Jane Penney, deren entspannt zarter Gesang im Zentrum der Songs steht. Der erinnert manchmal an Stevie Nicks, überhaupt standen Fleetwood Mac und Co. bei den Songs von TOPS Pate. Penney und Co-Writer David Carriere setzen sich inhaltlich mit den oft widrigen Bedingungen des Lebens auseinander, es geht zum Beispiel um die zunehmende soziale Isolation des Individuums. 2018 haben TOPS eine detektor.fm-Session gespielt.

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Drei neue Songs für eure Playlist

Born Ruffians – Breathe

Mit ihrem spleenigen Indie-Rock haben Born Ruffians am Anfang ihrer Karriere direkt das renommierte Warp-Records-Label überzeugt. Und das, obwohl dessen Portfolio eher aus elektronischen und experimentellen Künstler*innen wie Aphex Twin, Flying Lotus oder Boards of Canada besteht. Seit ihrem Debüt 2008 haben die Kanadier alle zwei bis drei Jahre Alben rausgehauen, mittlerweile veröffentlichen sie allerdings bei den Indie-Labels Yep Roc und Paper Bag Records. Auf ihrer sechsten LP Juice bewahren sie ihre verspielte Schrulligkeit und haben dennoch ihr Zusammenspiel und ihren Sound verfeinert und geglättet. Mit Breathe erscheint schon die dritte starke Single aus dem neuen Album.

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Das Paradies & Albrecht Schrader – Wenn’s draußen grün wird

Florian Sievers ist eine Hälfte von Talking to Turtles und solo als Das Paradies bekannt. Albrecht Schrader war drei Jahre „Hofkapellmeister“ des Rundfunkftanzorchesters Ehrenfeld, also der Showband des Neo Magazin Royal. Beide Künstler verbindet, dass sie dem Normalen oft eine eigene Poetik, beziehungsweise Komik abgewinnen können. Zusammen veröffentlichen die beiden eine Coverversion von Manfred Krugs Wenn‘s draußen grün wird. Die Originalversion von 1972 hat mehr Jazzgroove, dafür aber auch mehr Scat-Gesang.

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Prinzess Nokia – Gemini

Destiny Nicole Frasqueri aka Princess Nokia ist in mehreren Stadtteilen New Yorks aufgewachsen. Den Hip-Hop hat sie erst im Erwachsenenalter für sich entdeckt, als Teen hörte sie lieber Punk. „I fell in love with hip-hop as an adult, not as a kid“, sagt sie, und das kann man ihren durchdachten und maßvollen Flows durchaus anhören. Mit Everything Sucks und Everything Is Beautiful hat sie Anfang des Jahres gleich zwei Alben veröffentlicht. Vom positiver betitelten der beiden kommt der Track Gemini, den sie neulich in einer Colors-Show aufgeführt hat.

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Hier könnt ihr euch die Playlist des Podcasts nochmal anhören:

https://open.spotify.com/playlist/22jt6qoKTBAvr2y09mdN8b