Niemand stört Menschen, die Tiere fotografieren, so schön wie Tiere

„Wer oder was bist du?“, fragen sich diese Tiere und belagern die Menschen, die sie gerade fotografieren wollten. Der Twitter-Account AnimalsWorld teilt die schönsten Fotos, auf denen Wildtierfotograf*innen selbst zum Objekt werden.

„Natur zu fotografieren, ist Erleben aus erster Hand“, sagte einst der Naturfotograf Fritz Pölking. Mit dem Bild eines Bussards, der auf dem Rücken einer Galapagosschildkröte landet, wurde er 1977 mit dem Wildlife Photogpraher of the Year Award beim gleichnamigen BBC-Wettbewerb ausgezeichnet. Nicht jedem*r Wildlifefotograf*in wird dieses Glück zuteil, einen wirklich außergewöhnlichen Moment einzufangen. Besonders wer sich dem Ablichten der Tierwelt verschrieben hat, muss vor allem eines mitbringen: Geduld.

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Denn, anders als bei Menschen, Orten, gar Pflanzen, sind Fotograf*innen bei Tieren stets auf deren Gunst angewiesen. Da heißt es „warten, warten, warten“, sagt Wildlife-Fotograf Theo Allofs. „Geduld, warten und eine Prise Glück“ sind für ihn das Erfolgsrezept für „einmalige und ungewöhnliche Tier- und Landschaftsaufnahmen“, wie er im Interview mit fotomagazin.de verrät. Wichtig sei außerdem, sich einfach ruhig zu verhalten, dann bräuchte es meist nicht mal ein Tarnzelt.

Was passiert, wenn die Fotomotive die Fotograf*innen allerdings entdecken und sich nicht mehr ungestört knipsen lassen, zeigt der Twitter-Account AnimalsWorld. Erdmännchen turnen auf Fotografen herum, Wildkatzen schauen interessiert beim Fotografieren über die Schulter und gewiefte Nager bedienen prompt selbst den Auslöser – den Fotograf*innen hier widerfahren die sonderbarsten Dinge. Manchmal zeigen die Fotos aber auch die Gefahr, der sich die Fotografierenden aussetzen: etwa dann, wenn Greifvögel sie attackieren. In vielen Fällen scheinen jedoch beide Seiten ihren Spaß zu haben: Mensch und Tier.