„Ohne Unterdrückung kann es keine Macht geben“

Wie entstehen Machtverhältnisse? Was bedeutet Mehrfachdiskriminierung? Und ist eine Gesellschaft ohne Macht möglich? Eine Podcast-Episode zur Begriffsklärung

Keine Macht für niemand? Ob und wie das gehen kann, fragt Podcast-Autorin Mareice Kaiser. Foto: Elif Kücük / ze.tt

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Ich möchte verstehen, wer Macht macht. Deshalb besuche ich die Konferenz Machtverhältnisse intersektional bearbeiten. Intersektionalität bedeutet, dass Menschen wegen verschiedener Merkmale – zum Beispiel Herkunft oder Geschlecht – diskriminiert werden. Ich treffe die Expert*innen für Antidiskriminierungsarbeit Céline Barry und Shemi Shabat und spreche mit ihnen über Mehrfachdiskrimierung, Machtverhältnisse und wie wir mächtige Strukturen ändern können – auf der Straße, im Job und in der Politik. „Ohne Unterdrückung kann es keine Macht geben“, sagt Céline Barry.

„Macht macht Unterscheidungen zwischen Menschen und sortiert Menschen ein“, sagt Lisa Pfahl. Die Professorin für Disability Studies forscht zu Behinderungen und stößt dabei immer wieder auf machtvolle Verhältnisse, die Menschen und ihre Leben beeinträchtigen. „Wenn ich selbst die Macht besitze, Barrieren abzubauen, dann habe ich keine Behinderung mehr“, erklärt Lisa Pfahl. Im Podcast sprechen wir über die Macht von Institutionen und darüber, dass Macht von uns selbst gemacht ist.